ich bin Garten-Newcomerin und wollte fragen, ob normales Speisesalz wirklich Unkraut vernichtet? Wenn nein: Was hilft stattdessen, ohne dass ich die Chemiekeule nehmen muß.
wie Dir möglicherweise nicht unbekannt ist, ist NaCl eine sehr gefürchtete Chemiekeule in allen Ländern, die Ackerbau mit Bewässerung treiben: Es macht Böden auf viel längere Zeit unfruchtbar, als es irgendein Herbizid könnte.
So, und nun kommts drauf an, was Du loshaben möchtest.
Erster Schritt: Gewöhnung des Blickes. Beispiel: Vogelmiere ist ein Kennzeichen des Blaukorn-Fanatikers. Sie wächst eine Weile, wo Stickstoffüberversorgung da ist, und später ist sie auch wieder weg.
Zweiter Schritt: Gewöhnung an zeitliche Rhythmen. Beispiel: Einen Tag nach Regen kannst Du querbeet durch den Garten flitzen und die neun oder zehn Gänsedisteln, die da hochgekommen sind, ruckzuck rausziehen. Drei Tage später lachen sie Dich aus, lassen Dir ihre Stengel und Blätter und treiben munter aus der Wurzel wieder aus…
Dritter Schritt: Gewöhnung der Maßstäbe - was stört Dich, und warum?
Vierter Schritt: Gewöhnung der Rückenmuskulatur: Löwenzahnstechen ist eigentlich nicht so schlimm.
Und zum fünften Schritt können wir uns dann über die vielen verschiedenen Formen von Hacken (ja, es gibt sie noch fast alle!), über Kalkstickstoff etc. unterhalten.