ich habe dieses Problem auch immer wieder fast jedes Jahr einmal,aber das kleine Übel ist immer schnell beseitigt.
Es ist einfacher wie Du denkst ich mähe den Rasen die ersten 2 - 3 mal in kürzeren Abständen d.h.jede Woche,da das Unkraut schneller als der Rasen wächst wird es so jedesmal im vollen Wachstum gestört und bildet sich schnell zurück und verschwindet ganz.
Bei mir klappt es immer ohne jede Chemie ich hoffe Du bist ebenso erfolgreich.
Melde Dich wieder wenn es geklappt hat.
Liebe Grüße aus dem Schwabenland
Hans
Dein „Unkraut“ ist Gundermann. Es ist ein essbares Wildkraut bzw. Heilkraut, kann sich im Garten aber zugegebenerweise sehr stark ausbreiten. Wenn es dich wirklich nervt, dann reiß es halt raus, aber mit den unterirdischen Ausläufern. Im Rasen hat Gundermann eigentlich keine Chance, wenn du vertikulierst und düngst.
bei dem Unkraut in deinem Garten handelt es sich um die Gundelrebe, Glechoma hederacea. Ich glaube nicht, dass das Auftreten wirklich direkt mit dem Düngen zu tun hat. Vielmehr ist die Gundelrebe bei uns ein „normales“ Wildkraut, das an halbschattigen, etwas feuchteren Stellen häufig zu finden ist.
Wenn es im Rasen auftritt, ist dies eigentlich eher ein Zeichen, dass der Rasen nicht konkurrenzstark genug ist, eine dichte Fläche zu bilden, in der das Unkraut nicht aufkommen kann. Es wird also sicher nicht genügen, die Gundelrebe zu entfernen (was einfach geht - sie wurzelt nicht tief. Du musst nur alle ihre Teile beim Entfernen mit erwischen, also keine Ausläufer - sie bildet lange Triebe, die sich bewurzeln - übersehen). Vielmehr ist es wichtig, den Boden so zu verbesser und den Rasen zu fördern, dass sich eine geschlossene Decke bildet. Also: Rasen düngen, am besten mit einem ausgewogenen organischen Langzeitdünger wie z.B. von Oscorna (ist keine Werbung, er ist einfach wirklich gut!), und einen Bodenaktivator aufbringen. Und: Geduld zeigen - denn einen guten Rasen zu haben, ist echt keine einfache Sache!