Hallo zusammen!
So habe ich im Deutschunterricht gelernt:
jdn (AKK) + etw (AKK) + nennen
Sie nennt ihn einen Schleimer.
Gibt es noch andere Ausnahmefälle wie nennen?
Hallo zusammen!
So habe ich im Deutschunterricht gelernt:
jdn (AKK) + etw (AKK) + nennen
Sie nennt ihn einen Schleimer.
Gibt es noch andere Ausnahmefälle wie nennen?
Moin,
„* (ab)fragen, abhören (Der Lehrer fragt/hört die Schüler die Vokabeln ab.)
* angehen (Das geht dich einen feuchten Kehricht an!)
* kosten (Das kostet mich nur ein müdes Lächeln.)
* lehren (Dich will ich Mores lehren!)
* bitten (Ich bitte dich eines: …; selten)
* heißen, nennen, rufen, schelten, schimpfen, schmähen, taufen [???] (Er nennt ihn einen Lügner.; Gleichsetzungsakkusativ); umgangssprachlich auch finden (Ich finde das eine gute Idee!)
(…)
Zwei Akkusative können auch aus einem Gleichsetzungsnominativ entstehen: Er läßt den lieben Gott einen guten Mann sein.“
http://faql.de/grammatik.html
Warum hältst Du den doppelten Akkusativ für unlogisch? Er ist zwar selten, aber nicht wirklich eine Ausnahme.
Eine theoretische Durchleuchtung des Problems findest Du hier
http://www.ds.uzh.ch/lehrstuhlduerscheid/docs/semarb…
Grüße
Pit
doppelter Akkusativ ist nicht ‚unlogisch‘
Moin,
nur mal am Rande, wie bereits gesagt wurde, ist der doppelte Akkusativ im Deutschen nicht ‚unlogisch‘.
Den gibt’s in vielen indogermanischen Sprachen (zu denen auch das Deutsche gehört). Schau z.B. mal in 'ner griechischen oder lateinischen Grammatik nach…
LG
… zweimal derselbe Tiefenkasus aber sehr wohl!
Hallo Christiane,
nur mal am Rande, wie bereits gesagt wurde, ist der doppelte
Akkusativ im Deutschen nicht ‚unlogisch‘.
Den gibt’s in vielen indogermanischen Sprachen (zu denen auch
das Deutsche gehört). Schau z.B. mal in 'ner griechischen oder
lateinischen Grammatik nach…
Jeffos Befremden rührt wahrscheinlich daher, dass er intuitiv verstanden hat, dass jeder Tiefenkasus (jede semantische Rolle) pro Satz nur einmal vorkommen kann.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kasusgrammatik
Oberflächen- und Tiefenstruktur eines Satzes unterscheiden sich zwar (so ist ja auch umgekehrt das Subjekt in einem Passivsatz tiefenstrukturell gesehen oft eher ein Objekt), aus dem von Sprechern empfundenen Unbehagen mit diesem Widerspruch scheinen aber auch immer wieder solche Kontruktionen wie etwa „das kostet ih m das Leben” zu entstehen.
http://www.google.de/search?as_q=&hl=de&client=firef…
Gruß Gernot
Moin,
endlich mal jemand, mit der versteht, worum es geht!
Deinem Artikel habe ich nichts hinzuzufügen. 