unmöglich, oder doch nicht?

Multiplizieren wir die Gleichung

a = -b

mit (a-b), dann erhalten wir

a² - ab = -ab + b²

addieren wir nun zu beiden Seiten 2ab, dann erhalten wir

a² + ab = ab + b²

Wenn wir nun auf der linken Seite a und auf der rechten Seite b ausklammern, dann wird daraus

a*(a+b) = b*(a+b)

Jetzt brauchen wir nur noch beide Seiten durch (a+b) dividieren und kommen zu

a = b

Wo steckt wohl der Fehler?

Es geht übrigens auch anders:

Wenn wir im zweiten Schritt nicht 2ab, sondern nur ab addieren, dann erhalten wir

a² = b²

und brauchen nur noch auf beiden Seiten die Wurzel ziehen, um zum selben Ergebnis zu kommen:

a = b

Auch hier versteckt sich ein Fehler, wenn auch ein anderer als oben.

Ich verstehe es selber nicht und wäre für eine Erklährung sehr dankbar.

a = -b

Jetzt brauchen wir nur noch beide Seiten durch (a+b)
dividieren und kommen zu

HALT! Durch (a+b) darfst du nicht dividieren, da (a+b) = 0 ist.

a² = b²

und brauchen nur noch auf beiden Seiten die Wurzel ziehen, um
zum selben Ergebnis zu kommen:

Nicht ganz. Mit dem Quadrieren geht die Information über das Vorzeichen verloren, du generierst dir eine Lösung hinzu. Die Wurzel aus a^2 ist somit nicht nur a sondern auch -a, und aus b^2 neben b auch -b.

a = b

Das ist die eine Lösung. Die anderen sind
-a = b
-a = -b
a = -b
(zwiemal Wurzel gezogen = zwiemal 2 Lösungen)

Grüßle,
Sandra

Oder für Tante Erna (sorry, Rica)
lieber rico und liebe Sandra,

da 0*5 = 0 = 0*7, deswegen ist lange noch nicht 5=7;
dies soll lange keine Belehrung sein, ist es aber für mich gewesen, die „abstrakten matheamtischen Gesetze“ zu verstehen!

Auch z.B. mit dem Kopfrechnen von 88*92 = 90^2 - 2^^2 =
8100-4 = 8096 habe ich den
unwahrscheinlich fundamentalen „Binomischen Lehrsatz“ erst praktisch wirklich verstanden.

Oder auch: wenn 2 Leute auf einen Schlach bankrott gehen, „auf Null“, so hattenm sie vorher doch nicht gleichviel Geld.

Mathematische Krüße, moin, manni

Und wieviel gibt 117*123? Im Kppf!!!

da 0*5 = 0 = 0*7, deswegen ist lange noch nicht 5=7;
dies soll lange keine Belehrung sein, ist es aber für mich
gewesen, die „abstrakten matheamtischen Gesetze“ zu verstehen!

auch hier dividierst du durch null … du kannst so ziemlich alles beweisen, wenn du durch null dividierst …

Oder auch: wenn 2 Leute auf einen Schlach bankrott gehen, „auf
Null“, so hattenm sie vorher doch nicht gleichviel Geld.

was immer uns das sagen soll …

Mathematische Krüße, moin, manni

Und wieviel gibt 117*123? Im Kppf!!!

das hat mehr mit rechnen als mit mathematik zu tun …

nach 3. Binomi:

Und wieviel gibt 117*123? Im Kppf!!!

(120+3)*(120-3) = 120^2 - 3^2 = 14400 - 9 = 14391

Find ich aber nit so sonderlich spektakulär, die Aufgaben sind doch arg konstruiert…

Gruß Alex

Hallo O.N.K.E.L.

Ich verstehe es selber nicht und wäre für eine Erklährung sehr
dankbar.

Kleiner Grundsatz:
Suche bei solchen Beispielen immer nach der Stelle, in der durch 0 dividiert wird.
Am zweithäufigsten sind die Beispiele, in denen man vernachlässigt, dass eine n-te Wurzel n Lösungen hat.

Gruss
Thomas

Und v.a für Onkel EverErnst
Lieber Alex, sie dienen ja auch in erster Linie in einem lebendigen Matheunterricht zur Veranschaulichung der „binomischen Lehrsätze“. Man kann sie aber auch häufig gut zzur Abschätzung benutzen. Die dahinter verborgene Fundamentalität des 3ten binomischen Lehrsatzes, der ja auch das Grundinstrument für die Infinitesimalrechnung ist, und in der Bedoitung nur noch vom Satz „des Pythagoras“ übertroffen wird. (Differenzenquotient kürzen, daraus dann erst Differentialquotient machen)!
Tut mir (gar nicht) leid, daß das nicht deinen (z)erlesenen Ansprüchen genügt.
Oder warum hast du deine Bemerkung hier angesondert?
Kruß, moin, manni