Hallo,
wegen einer einfachen Zerrung hab ich jetzt beim Orthopäden drei Kortison- und drei Spritzen mit Schmerzmitteln bekommen - außerdem wurden völlig unnötigerweise zwei Röntgenbilder angefertigt.
Auf dem Bild war nichts zu erkennen, weil es sich um eine rein muskuläre Sache gehandelt hat, trotzdem sagt der Orthopäde wortwörtlich zu mir „sieht schlimm aus“, weswegen ich die Spritzen erst zugelassen haben.
Muss dazu sagen, dass ich allerdings auch erst nach Wochen zum Arzt gegangen bin (der Schmerz im Oberarm war ganz punktuell und trat nur bei einer bestimmten Bewegung auf - er fühlte sich an etwa so wie wenn man im Sportstudio gewesen ist und dann einen Tag später der Muskelkater kommt) und mir deswegen inzwischen selber schon Vorwürfe gemacht habe, weil sich die Sache eben im Zeitablauf von selbst nicht gebessert hat.
Auch die anschließenden Spritzen haben überhaupt nichts gebracht, erst die anschließende Physio hat sofort geholfen, weil der Therapeut spürbar sofort den richtigen Punkt gefunden hat, wo er ansetzen muss.
Meine Fragen: muss das eigentlich so sein, Spritzen und Röntgen (denn das ich nicht gefallen oder mit irgendwem zusammengestoßen war, wusste ich ja, wenn gleich ich zum Zeitpunkt des Arztbesuchs auch nicht den Auslöser des Schmerzes identfizieren konnte)? Oder geht es nicht auch anders, dass etwa der Arzt einfach hinguckt (meinen Arm hat er sich nicht angesehen, indem er etwa einen Bewegungsübung gemacht hätte - er hat nur aufgrund der von mir vorgemachten schmerzauslösenden Bewegung von „verschleppte Schulterentzündung“ gesprochen) und dann gleich Physio verschreibt?
Wie sind eure Erfahrungen und wie ist eure Meinung?
Schönen Gruß
Jörg