Hallo
Könnte sein, dass die Frage eher ins Rechtsbrett gehört …
Angenommen, jemand bekommt alle halbe Jahre seine nötigen Kompressionsstrümpfe vom Arzt, d. h. dort werden sie bestellt, wahrscheinlich verdient die Praxis etwas mit.
Um die Sache zu vereinfachen, ist man dazu übergegangen, die Größe nicht jedesmal neu auszumessen, sondern „wie immer“ telefonisch zu bestellen und dann, wenn sie da sind, abzuholen. Dies klappt immer gut.
Einmal jedoch schaut dieser jemand sich die Strümpfe (Kniestrümpfe) an und meint, sie seien zu kurz. Die Fachkraft in der Praxis meint, doch die würde passen, die könnte man ja hochziehen, und man könne sie ja auch anprobieren. Also anprobiert, man kann sie auch fast bis unter das Knie hochziehen. Da die Fachkraft meint, sie würde auf jeden Fall passen, lässt man die Strümpfe direkt an.
Abends jedoch stellt man fest, dass sie bis auf die Knöchel heruntergerutscht sind. - Da man den Strümpfen ansieht, dass sie einmal getragen wurden, werden sie von der Praxis nicht zurückgenommen. Es wird behauptet, sie würden passen.
Die Fachkraft in einem Sanitätshaus ist anderer Ansicht. Es stellt sich auch heraus, dass die Strümpfe in der Länge kürzer waren als früher aus dieser Praxis bezogene Stürmpfe.
Müssen die Strümpfe zurückgenommen werden?
Viele Grüße
Simsy
Hallo
Hallo,
ich würde als erstes darauf bestehen, die nicht-passenden K-Strümpfe umgetauscht zu bekommen. Immerhin wurden sie nicht fachgerecht angepasst.
Sollte die ‚Fachkraft‘ uneinsichtig und stur bleiben, würde ich mich an die Krankenkasse wenden und den Sachverhalt dort vortragen. Diese bezahlt/bezuschusst nämlich die K-Strümpfe. Vielleicht ist ein dezenter Hinweis auf eine Nachfrage bei der KK zielführend, wenn die ‚Fachkraft‘ nicht einlenken mag.
Viele Grüße
Maralena
Könnte sein, dass die Frage eher ins Rechtsbrett gehört …
Angenommen, jemand bekommt alle halbe Jahre seine nötigen
Kompressionsstrümpfe vom Arzt, d. h. dort werden sie bestellt,
wahrscheinlich verdient die Praxis etwas mit.
Um die Sache zu vereinfachen, ist man dazu übergegangen, die
Größe nicht jedesmal neu auszumessen, sondern „wie immer“
telefonisch zu bestellen und dann, wenn sie da sind,
abzuholen. Dies klappt immer gut.
Einmal jedoch schaut dieser jemand sich die Strümpfe
(Kniestrümpfe) an und meint, sie seien zu kurz. Die Fachkraft
in der Praxis meint, doch die würde passen, die könnte man ja
hochziehen, und man könne sie ja auch anprobieren. Also
anprobiert, man kann sie auch fast bis unter das Knie
hochziehen. Da die Fachkraft meint, sie würde auf jeden Fall
passen, lässt man die Strümpfe direkt an.
Abends jedoch stellt man fest, dass sie bis auf die Knöchel
heruntergerutscht sind. - Da man den Strümpfen ansieht, dass
sie einmal getragen wurden, werden sie von der Praxis nicht
zurückgenommen. Es wird behauptet, sie würden passen.
Die Fachkraft in einem Sanitätshaus ist anderer Ansicht. Es
stellt sich auch heraus, dass die Strümpfe in der Länge kürzer
waren als früher aus dieser Praxis bezogene Stürmpfe.
Müssen die Strümpfe zurückgenommen werden?
Viele Grüße
Simsy
Hallo
Das ist einen Versuch wert!
Viele Grüße
Simsy
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Angenommen, jemand bekommt alle halbe Jahre seine nötigen
Kompressionsstrümpfe vom Arzt, d. h. dort werden sie bestellt,
wahrscheinlich verdient die Praxis etwas mit.
Solche Sätze finde ich zum Kotzen, sorry. Beweisen völlige Sachunkenntnis und einen ätzenden Neidkomplex. Glaub mir, der Kommentar ist einfach dumm. Keine Praxis verdient daran, sondern sie verliert eher Budgetanteile. Wenn Dirs nicht passt, das Ärzte Geld zum leben haben, dann lass Dich doch von sonstwem behandeln.
Kopfschüttel bis in den späten Abend.
pp
Kopfschüttel bis in den späten Abend.
Irgendwie hast du hier aber den Komplex. Was hast du denn für ein Problem damit, wenn ich sag, die Praxis verdient da wahrscheinlich mit?
Die haben da eine Sanitätsfachfrau angestellt, und die wird doch ebenso wie ein Sanitätshaus da irgendwas dafür kriegen, wenn sie Strümpfe vermittelt? Und wenn nicht, dann ist es doch jetzt auch nicht so schlimm, wenn ich das fälschlicherweise angenommen habe. Mir war nur aufgefallen, dass da immer Zuzahlung etwa dreimal so hoch ist wie in dem einen Sanitätshaus (es ist allerdings eine andere Strumpfmarke), und wollte vor allem irgendwie begründen, wieso ich diese Strümpfe von der Arztpryxis kriege anstatt vom Sanitätshaus.
Na, hoffentlich kriegst du keine Gehirnerschütterung vom vielen Schütteln.
Aber ansonsten wünsche ich dir einen schönen Abend.
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Unpassende Kommentare
kann schon sein, das ich übertrieben hab. Aber manchmal nervts einfach, wenn man immer wieder diese latente Abzockmentalität unterstellt bekommt. Es ist so ätzend, bei all den Regulierungen, Budgetierungen und wie das alles heißt, ne vernünftige Medizin zu betreiben. Man macht sich manchmal Knoten ins Hirn, um Patienten zu ner vernünftigen Medizin zu verhelfen, gegen Widerstand von Kassen, Politikern und BILD-Zeitung. Und dann kommen manchmal genau diese Patienten noch blöde. Da kannst manchmal verzweifeln und fragst Dich wozu. Haben letztens einer immobilen 90 Jährigen ein Pflegebett verordnet über Sozialdienst etc. Die Frau sollte in Reha, was dann verschoben wurde. Also haben die Angehörigen das Bett früher gebraucht. Da die Kasse so schnell nicht entscheiden konnte, haben sie das Geld vorgestreckt. Die Kasse hat Ätsch gesagt und zahlt nicht. Und verweist darauf, die Ärzte hätten das falsch gemacht (Die Frau hatte Pflegestufe!). Zum Glück waren die Angehörigen nicht auf den Kopf gefallen. Aber es gibt genügend Leute, die auf so was reinfallen.
Könnt Geschichten erzählen… dabei bin ich nicht mal in der Praxis sondern im Krankenhaus. Ab nach Skandinavien, wenns da nur nicht so dunkel im Winter wäre.
pp
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Ab nach Skandinavien, wenns da
nur nicht so dunkel im Winter wäre.
pp
Aber die Sommer sind herrlich und dafür kannst Du da ganz leicht sowohl Wasser geniessen, als auch Skifahren im Winter!
Ganz ehrlich: Hab vollstes Verständnis und die Arbeitsbedingungen dort sind wirklich besser! So wie auch der Verdienst!
Ein Freund von mir, Internist, ist in Norwegen. Scheint ihm sehr gut zu gefallen. Er darf jetzt 1 Monat mit seiner kleinen Tochter zu Hause bleiben. Häußchen im Grünen mit Schafen vor der Tür. Klingt wirklich klasse!
Andererseits gibts hier einen guten Arzt mehr, wenn Du bleibst!
Gruß
Kathy
Unpassende Sportart
ja aber… hab mir erst mein Kreuzband beim Skifahren zersägt…
pp
sch…
Das tut mir leid. Und hast Du schon eine gute Plastik bekommen?
Dann schön kräftigen und erholen und ab auf die Bretter?
Oder magst Du nun nicht mehr?
Kathy
ja aber… hab mir erst mein Kreuzband beim Skifahren
zersägt…
pp
Hallo
Aber manchmal nervts
einfach, wenn man immer wieder diese latente Abzockmentalität
unterstellt bekommt.
Bei normalen*) Ärzten hätte ich eigentlich gar nicht so einen Eindruck (kommt natürlich vor, aber das ist ja wohl bei jedem Beruf so), ich frag mich da nur immer (schon lange), woher die (niedergelassenen) Ärzte ihre Erfahrungen nehmen, wo sie doch niemals nachfragen, wie und ob ihr verschriebenes Medikament gewirkt geschweige denn ob es überhaupt eingenommen wurde.
Es ist so ätzend, bei all den
Regulierungen, Budgetierungen und wie das alles heißt, ne
vernünftige Medizin zu betreiben.
Das kann ich mir vorstellen. Mit der ganzen Verwaltungsaufgaben, das ist wirklich sehr übertrieben, nicht nur bei Ärzten.
Man macht sich manchmal
Knoten ins Hirn, um Patienten zu ner vernünftigen Medizin zu
verhelfen, gegen Widerstand von Kassen, Politikern und
BILD-Zeitung.
Wie ist denn die Pharmaindustrie in der Hinsicht?
Viele Grüße
Simsy
* unter „nicht normalen“ Ärzten verstehe ich hier Zahnärzte. Da ist der Prozentsatz von Menschen mit Abzockmentalität nach meinen persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen tatsächlich sehr hoch, so bei ca. 30 %.
Hi
ich frag mich da nur immer (schon lange), woher die
(niedergelassenen) Ärzte ihre Erfahrungen nehmen, wo sie doch
niemals nachfragen, wie und ob ihr verschriebenes Medikament
gewirkt geschweige denn ob es überhaupt eingenommen wurde.
Ein guter Punkt. Gibt zwei Kriterien aus meiner Sicht: die Erfahrungen mit den Medikamenten, als man noch im Krankenhaus gearbeitet hat. Und ob die Beschwerden etc. beim Patienten weggehen, Blutdruck runtergeht usw. Zuverlässig ist beides nicht wirklich.
Knoten ins Hirn, um Patienten zu ner vernünftigen Medizin zu
verhelfen, gegen Widerstand von Kassen, Politikern und
BILD-Zeitung.
Wie ist denn die Pharmaindustrie in der Hinsicht?
also im Krankenhaus ists ruhig geworden, wasn Glück. Die Vertreter kosten vor allem Zeit. Sonst ist es eine zweischneidige Sache. Klar will die Pharmaindustrie Geld verdienen, d. h. ihr Zeugs loswerden. Andererseits sähe es oft sehr düster aus ohne deren knoffhoff. Zum Medikamente brauenden Apotheker (Erfahrungsschatz s.o.) will sicher kaum einer zurück (mal von Ausnahmen abgesehen).
Auch hat die Industrie einen ordentlichen Anteil daran, dass es hochwertige Fortbildungen zu erschwinglichen Preisen gibt. (14 d Copa cabana fer umme ist passe, das hätt ich auch mitgemacht!) Die Gratwanderung ist, zwischen publik machen guter Medikamente und anpreisen von unsinnigem zu unterscheiden.
Letztlich gibt es nicht DIE Pharmaindustrie,sondern doch ne Menge unterschiedlicher pharmazeutischer Unternehmen mit unterschiedlichem Anspruch. Wer eine Chemotherapie bei Brustkrebs mitgemacht hat, wird z.B. nie mehr auf die Firma schimpfen, die die modernen Antikotzmittel erfunden hat.
pp
PS: hab Dir schon wg. schlechtem Gewissen mein allererstes Sternchen gegeben.
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Hallo
Letztlich gibt es nicht DIE Pharmaindustrie, …
Ah ja, klar, so ist es in Wirklichkeit ja immer. Es wäre nur so schon, mal endlich DEN Schuldigen dingfest machen zu können …
PS: hab Dir schon wg. schlechtem Gewissen mein allererstes
Sternchen gegeben.
Danke schön, das hat mich gefreut, aber ein schlechtes Gewissen wäre wirklich nicht nötig gewesen! Du hast mir doch nichts getan!
Dann gebe ich dir mal ein Sternchen zurück!
Viele Grüße
Simsy
Ah ja, klar, so ist es in Wirklichkeit ja immer. Es wäre nur
so schon, mal endlich DEN Schuldigen dingfest machen zu können
…
Ein Ärztevertreter hat mal das ironische Bonmot vom sozialverträglichen Frühableben kreiert.Das triffts irgendwie. Hauptproblem ist das immer älter werden auf der einen Seite und der Anspruch gesund so alt zu werden. Wer will das verurteilen? Es ist nun schon soviel gespart im Gesundheitswesen, dass Ärzte Mangelware sind. Z. B. wo finde ich einen qualifizierten Gynäkologen als Oberarztbewerber? Die weibliche Form ist bewußt weggelassen, weil es zwar sehr viele Gynäkologinnen gibt, diese aber nie auf die Idee kämen, im Krankenhaus zu bleiben. Aus nachvollziehbaren Gründen. Ich meine das Gesundheitswesen wird immer ein Zuschussgeschäft der Gesellschaft bleiben.
pp