Vor kurzem wurde ich aus meiner Wohnung verwiesen, da es Probleme mit der Zahlung gab. Da ich für einige Wochen in einer Klinik war, war mir der Räumungstermin nicht bekannt.
Nach dem Aufenthalt in der Klinik klebte ein Brief an meiner Tür, vom Gerichtsvollzieher, dass die Wohnungs zwangsgeräumt wurde, allerdings nur das Schloss getautscht wurde und der Vermieter nun mehr Pfandrecht auf die Habe in der Wohnung hat.
Nach diversen Telefongesprächen konnte ich heute in die Wohnung, um meine Sachen abzuholen. Dachte ich. Rein kam ich, allerdings wurde mir verwehrt Möbel mitzunehmen. Laut dem netten Herrn und seinem Bodyguard gehörte das alles ihnen, im Vorfeld wurden auch bereits Gegenstände wie Fernseher, PC, alter DVD Player, MP 3 Player, eine Uhr, Telefon, DSL Modem, eine Videospielkonsole wie diverse Videospiele entwendet.
Nun bin ich ziemlich geschlacht und absolut hilflos. Laut meinen Kenntnissen sind Möbel, sowie elektronische Gegenstände vom pfänden ausgeschlossen, das sagte ich auch dem Herrn, der meinte sie würden den TV halt wieder rausgeben, dafür müsste ich den aber bei der Hausverwaltung abholen. Dummerweise war für diesen Mittag der Umzugslaster bestellt, und ich kam gerade mal mit 3 Tütel Kleidung daher. Also mal eben 60 Euro an Fahrtkosten in den Sand gesetzt, und ich weiß nicht mal wie ich mich nun zu verhalten habe, zudem viele der technischen Geräte nicht mal meine sind.
Was kann ich nun als mittelloser Fastobdachloser tun? Der Gerichtsvollzieher hat laut Eigenaussage nichts mehr damit zu tun. Einen Anwalt nehmen, und wenn welches Fachgebiet? Und wie soll ich diesen bezahlen? Was, wenn die Sachen alle sofort verkauft werden, darf das so überhaupt?
Hoffe dass mir jemand helfen kann.