Unrechte Warenlieferung durch ein Warenhaus

Hallo,

also ein Versandhaus hat A angeblich Warennachhause geschickt, A hat nie was bestellt bzw. auch nie was erhalten. So, irgendwann (knapp 1 Jahr später) erfuhr A das es einen Schufaeintrag hat, von den besagten Warenhaus, das mittlerweile den Fall an ein Inkassounternehmen abgab.

So, A kontaktiere direkt das Inkassounternehmen und erklärte das es nie was von dem Warenhaus bekam bzw. bestellte. Das Inkassounternehmen sagte das ca. 10 schreiben an A Rausgingen die A nie erhalten hat ! Unteranderem ein Vollstreckungsbescheid was nie von A erhalten wurde ! Nun weigert man sich den Schufaeintrag wieder rauszuholen da auch angeblich die Fristzeit abgelaufen sei ! Was kann hier A machen da A sich nicht einfach so einen Anwalt leisten kann da es grad seine Ausbildung begonnen hat und auch alleine wohnt. Dem entsprechen fehlt das Geld für einen Anwalt.

Was kann A nun tun ?

Danke für Ihre Antworten.

Dem entsprechen fehlt das Geld für einen Anwalt.

Was kann A nun tun ?

In diesem Fall würde ich mich bei einer Verbraucherzentrale beraten lassen. Die wissen auch über mögliche Rechtsmittel Bescheid. Es ist aber schon merkwürdig, dass so viele Sendungen nicht angekommen sein sollen. Hat A vielleicht mehrere Anschriften ?

Hallo,

dann geht A zum Amtsgericht und beantragt Prozeßkostenhilfe.

Gruß

Peter

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Hm, ich glaube, Peter hat Recht: Hier wäre es sehr viel sinnvoller, einen Anwalt einzuschalten. Es liegt längst kein rein „verbraucherschutzartiges“ Problem mehr vor, wir bewegen uns immerhin schon im Bereich der Zwangsvollstreckung.

Levay

Hey,

also vielen Dank für eure schnellen Antworten.
Nein es gibt nur eine Adresse ! Ja sicher bewegen wir uns hier schon in der nähe der Zwangsvollstreckung ! Aber die kann ja nicht gültig sein weil nie was ankam ! Zumindest hat Person A nie was bekommen ! Es ist für mich auch unglaublich das da keiner dieser vielen Briefe ankam, aber es ist eine Tatsache. Ich werde mich mal bei einer Vebraucherschutzzentrale beraten. Auserdem war das ganze im Mai 2005 und der Schufa Eintrag Oktober 2005, bis heute war auch keiner vom Amt da. Der ganze Fall ist seltsam, vielleicht hat hier ja auch einer damit Erfahrung und möchte berichten.

mfg.

Schade, dass du zur Verbrauchschutzzentrale gehst, obwohl dir das Gegenteil ausdrücklich geraten wurde. Dir kann jetzt nur noch ein Anwalt helfen. Wenn du kein Geld hast, gehst du zum Amtsgericht und beantragst Geld für einen Anwalt.

Levay

Hm, ich glaube, Peter hat Recht: Hier wäre es sehr viel
sinnvoller, einen Anwalt einzuschalten. Es liegt längst kein

Da gebe ich Dir völlig Recht, aber die Möglichkeit des Anwaltes wurde wegen Geldmangels ausgeschlossen.

Servus!

Was kann hier A
machen da A sich nicht einfach so einen Anwalt leisten kann da
es grad seine Ausbildung begonnen hat und auch alleine wohnt.
Dem entsprechen fehlt das Geld für einen Anwalt.

Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Im Zivilrecht könne sich auch arme Leute einen Anwalt leisten. Kostet 10 Euro.

Hey,

Könnten Sie das näher erläutern muss ich hierfür etwas vorher irgendwo beantragen vielleicht beim Amtsgericht ? Oder wie läuft das ab ?

@Levay:
Nee, das war dann wohl ein missverständnis da es mir von einem hier angeraten wurde, wieso sollte ich aber nicht dahin gehen ?

mfg.

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Ho!

Könnten Sie das näher erläutern muss ich hierfür etwas vorher
irgendwo beantragen vielleicht beim Amtsgericht ?

Genau da. Ein guter Anwalt erklärt aber auch konkret, wie’s geht.