Hallo Leute,
ich frage hier für meine Mutter an und hoffe, es kann ihr jemand helfen:
Seit einigen Tagen hat sie im Gesicht sehr unreine Haut. Ich meine damit SEHR UNREINE ! Pickel wie in der Pubertät.
Über die Wechseljahre ist sie weit hinaus (falls das wichtig sein sollte).
Hautprobleme hatte sie vorher nie. Im Gegenteil, sie hatte eine bemerkenswert schöne Haut.
Zunächst fing die Sache so an, dass sie sehr rote Backen hatte und die Haut verhältnismäßig trocken war (meine Mutter hat sich übrigens nie geschminkt). Sie hat dann versucht, Feuchtigkeit in die Haut zu bringen, zunächst mit Nivea soft, dann mit Penaten. Hilft nix.
Hat jemand eine Idee, was da nich zu tun wäre?
Danke
L
Hallo,
ich bin keine Dermatologin, aber so wie Du das beschreibst, hat deine
Mutter eine trockene Haut bekommen, was im Alter nicht ungewöhnlich
ist. Ich vermute sie hat sich die falsche Creme ins Gesicht
geschmiert - normale Niveacreme ist sehr fettig, das kann die
empfindliche Haut nicht ab, die Talgdrüsen verstopfen und es
entstehen Pickel. Penaten… kenne ich nur aus der Babykosmetik - und
das wird schon seine Gründe haben, warum die für Babyhaut produziert
ist. Bei Penaten gibt es zwei Varianten: entweder sie ist sehr fett
(für das Gesicht oder für den Körper des Kindes) oder es ist die
„original“ Penatencreme aus der Dose, die eigentlich für den Babypopo
bestimmt ist - sprich, sie hält die Haut trocken - und das wollte
Deine Mutter ja gerade nicht.
Es kann nicht schaden mal in eine gute Gesichtscreme zu investieren -
gibt’s auch von Nivea und auch für die „reife“ Haut.
Viele Grüße
Hallo Löwenzahn,
wenn jemand, der besher nicht dazu neigte, plötzlich unreine Haut bekommt, so muss man überlegen, was sich für ihn verändert hat: Was hat er neuerdings gegessen oder welche Medikamente hat er eingenommen, usw.
Da die Haut zunächst sehr trocken und anschließend rot und pustelig wurde, könnte es sich (spez. nach den Wechseljahren) hier auch um eine „Rosazea“ handeln, für deren Entstehen unterschiedliche Ursachen in Frage kommen können, welches sich aber behandeln lässt. Kortison sollte in diesem Fall dringend vermieden werden, da kontraproduktiv.
Weiterhin sind Nahrungsmittelallergien möglich, ebenso könnte es sich um eine Medikamentennebenwirkung handeln. Hierzu müssten die Packungsbeilagen, der derzeit angewendeten Arzneimittel unter „Nebenwirkungen“ durchgelesen werden.
Du siehst, das ist ein weites Feld.
Mit einer Überweisung zum Hautarzt ist Deine Mutter hier mit Sicherheit auf der sicheren Seite.
Viele Grüße, Renate
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