Moin,
ich bin gerade dabei mich mit der Quantenphysik zu beschäftigen und bin nun auf folgendes Problem gestoßen:
Heisenberg stellte die berühmte Unschärferelation auf: Diese besagt, dass es nicht möglich ist Ort und Impuls bzw. Energie und Zeit gleichzeitig zu bestimmen.
Meine Frage: Warum? Wie gehts das? Kommen die Interferenzen durch Überlagerung zu Stande? ich habe hier den Metzler Physik (S.392-393) und finde, dass es dort nicht wirklich gut beschrieben ist.
Einfach gesagt, hängt das damit zusammen, dass in der Qm alles durch Welenfunktionen beschrieben wird.
Ds heißt es existieren im Grunde keine exakten Orte, sondern nur Aufenthaltswahrscheinlichkeiten, welche durch das Amplitudenquadrat derselben beschrieben werden, da sich das Teilchen in der Welle nicht exakt lokalisieren lässt.
Für genaue Rechnungen siehe z.B. Cohen-Tanoudji.
Ort und Impuls sind sogenannte „kanonisch konjugierte Größen“. Was das auch immer sein mag, sie sind eben nicht voneinaner unabhängig.
In der Quantentheorie kann ich ein „Teilchen“ als Wellenfuntionen im Orts- und den Impulsraum (Im Impulsraum sind die Koordinaten einfach die Impulse in den verschiedenen Raumrichtungen) ausdrücken. Die Wellenfunktionen hat eine gewisse Ausdehnung. Der Zusammenhang kann über eine Fouriertransformation ausgedückt werden.
Wird nun die Ausdehnung im Ortsraum geringer so bewirkt dieser Zusammenhang, dass die Ausdehnung im Impulsraum zunimmt.