Unschuldsvermutung abschaffen?

Hallo Christian,

Schäuble meint aber auch, wenn wir die Daten von den
Mautbrücken nun schon haben können wir sie auch nutzen. Die
digitalisierten Bilder erfassen wir schon, dann können wir sie
auch ein paar Monate speichern, wir verwenden sie ja nicht.
*gg*

Die Maut solle NICHT für weitere Maßnahmen herhalten und PKW sollen nicht betroffen sein???
Heilige Stasi! Das ist ja geradezu entsetzlich: Hier arbeitet der Staat direktemang gegen den Bürger, für den er (derr Staat) dochda zu sein hat!!

So, Du Schlauberger, wenn das stimmt, wo sind dann die Hörner
und der Pferdefuß? Gell, jetzt weißt Du nicht mehr weiter

-)))

Weißt Du nicht, daß die Masse der Computer von Bad Bill manipuliert wird? Folge: Es mangelt am wichtigsten zur korrekten Performance. Ein Windoof-Teufel hat vermutlich schon deshalb keine Hörner etc., weil der Hörner- Programmierer gerade ein zum Pferdefuß-Programmierer inkompatibles SUB eingebracht hat.

Hi Nick,
natürlich nein! Vielmehr MenschenRechte und GrundFreiheiten (MR+GF) wozu die UnschuldsVermutung zählt kreativ fort entwickeln. MR+GF sind Quintessenz menschlicher Erfahrungen aus gemachten Fehlern. Sie dienen dem friedlichen Miteinander, insbesondere an der Schnittstelle Bürger/Staat und zwischen den Staaten untereiander. (s.a. KSZE und deren Menschlichen Dimensionen Wiener, Kopenhagener und Moskauer Treffen)
Die Unschuldsvermutung ist eine besonders wichtige Errungenschaft und Ausfluß des Vertrauens, das wiederum Teil der Liebe ist. Hier rückwärts zu drehen, würde die Lage nur mehr verschärfen und wäre verheerend, weil mit dem Vertrauen einer der größten WertSchöpfungsFaktoren der Gesellschaft verloren ginge, zumindest eingeschränkt würde. (s.a. DDR-Endstadium, wo schließlich jeder auf jeden aufpaßte und schließlich die WS sich gegen Null bewegte.)
Wir sollten daher den VertrauensFaktor verstärken und dies gilt für die MR+GF insgesamt, so schwer das auch einigen ZeitGenossen fällt.
Krativität ist also gefragt, in humaner Weise kreativ zu sein, das ist BürgerPflicht!
Chris

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Hi,

Krativität ist also gefragt, in humaner Weise kreativ zu sein,
das ist BürgerPflicht!

Zunächst sollte es BürgerPflicht sein, Bürgerpflicht zu schreiben.

Viele Grüße
WoDi

Hi WoDi,
an der Gestaltung des öffentlichen Lebens aktiv teilzunehmen, ist vornehmes BürgerRecht! (Art.21 Allg.Erkl.d.MR+GF); Art.25 IPbpR) und wer nicht kann oder möchte, darf sich Stellvertreter dazu erwählen, oder?
Nun schau´n wir mal in die TagesPresse und staunen, was daraus gemacht wird/werden soll. Also bitte zur Sache und nicht nach den Splittern, sondern die Balken suchen. MenschenRechte und GrundFreiheiten (MR+GF) sind kein VorratsBehälter für schlechte Tage, für den Verzehr bestimmt, sondern konsequent anzuwenden, sorgsam zu hüten und kreativ zu entwickeln.
herzliche Grüße
Chris

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Hi,

ich verstehe nur, dass du mein Posting nicht verstanden hast.

Viele Grüße
WoDi

Hi,
ist auch mal was zur Sache drin, WoDi? Oder sollte/müßte ich wodi schreiben? Wir sind hier bei innerer Politik, Experten! Nicht in der 1. Klasse und ein Lehrer müßte dann schon OberExperte sein und gerne beim Thema bleiben. Nur so viel:
Sprache lebt und nicht ohne Grund haben wir das ß erfunden! Wer so etwas abschafft, auch noch von oben, den schützt letztlich nur noch die UnschuldsVermutung (!) wie alle anderen auch, also schützen wir die UV im AllgemeinInteresse.
herzlichst chris

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Hi,

Zunächst sollte es BürgerPflicht sein, Bürgerpflicht zu
schreiben.

ist auch mal was zur Sache drin, WoDi?

Das war zur Sache. Im Bereich der Inlandspolitik wollen wir doch auch die Inlandsprache pflegen, nicht? Und die stellt sich denn doch etwas anders dar als von dir hier kolportiert.

Oder sollte/müßte ich
wodi schreiben?

Eigennamen unterliegen nicht den allgemeinen Rechtschreibregeln, trotzdem gestatte ich dir beides - ausnahmsweise.

Wir sind hier bei innerer Politik, Experten!

So ist es.

Nicht in der 1. Klasse

Zumindest ich nicht. Bei dir weiß ich’s grad nicht so genau. Aber ich kenne dich ja auch nicht.

und ein Lehrer müßte dann schon
OberExperte sein und gerne beim Thema bleiben. Nur so viel:
Sprache lebt und nicht ohne Grund haben wir das ß erfunden!

Nein? Möchtest du den Grund verschweigen?
Natürlich lebt Sprache, aber sie sollte nicht wuchern, schon gar nicht ins Kraut schießen und erst recht nicht in das Kraut, das du möglicherweise gerade rauchst.

Wer so etwas abschafft, auch noch von oben, den schützt
letztlich nur noch die UnschuldsVermutung (!) wie alle anderen
auch, also schützen wir die UV im AllgemeinInteresse.

Dunkel ist der Sinn deiner völlig falsch geschriebenen Worte und Wörter. Möchtest du am Ende gar gewisse legasthenische Anfälle überbrücken oder orthografische Unzulänglichkeiten listig verschleiern?

Viele Grüße
WoDi

„Die Unschuldsvermutung heißt im Kern, dass wir
lieber zehn Schuldige nicht bestrafen als einen Unschuldigen
zu bestrafen. Der Grundsatz kann nicht für die Gefahrenabwehr
gelten. Wäre es richtig zu sagen: Lieber lasse ich zehn
Anschläge passieren, als dass ich jemanden, der vielleicht
keinen Anschlag begehen will, daran zu hindern versuche? Nach
meiner Auffassung wäre das falsch“

D.h., nach seiner Ansicht ist es richtig, jemand, der keinen Anschlag plant, dazu zu zwingen, einen zu begehen? Ich weiß, deutsche Sprache, schwere Sprache … bleibt trotzdem eine doppelte Verneinung.

Was er hier, vielleicht für einige Journalisten
missverständlich, ausdrückt, ist trivial und geltendes
Polizeirecht - das juristische Stichwort dafür ist
„Anscheinsgefahr“ und auch dafür bedarf es natürlich eines
konkreten Verdachtsmomentes, d.h. es ist also mitnichten jeder
Bürger per se ein Verdächtiger.

Die Intention dahinter (daß ist ja nicht der einzige Ve^Horstoß) scheint aber klar zu sein: Jeder ist verdächtig und bis zum Beweis des Gegenteils ist jedes Mittel recht, um die Gefahrenlage zu klären.

Und jetzt wieder Benjamin Franklin (zumindest wird es ihm zugeschrieben):
„Wer für eine scheinbare Sicherheit essentielle Freiheit aufgibt …“ (der Rest sollte bekannt sein).

Punkt 1: nirgendwo im GG ist ein persönliches Schutzrecht für jeden Bürger verankert, wohl aber ein Recht auf Freiheit
Punkt 2: das persönliche Risiko nimmt laut jeder ernstzunehmenden Statistik ab, ganz im Gegensatz zu der medial inszenierten Bedrohungslüge
Punkt 3: eine reale Terrorismusgefahr existiert in den nebulösen Berichten der Geheimdienste und wird geschürt durch die Außenpolitik -> wer „die Freiheit Deutschlands am Hindukusch verteidigt“, braucht sich nicht wundern, daß die dort lebenden womöglich der Meinung sind, ihre Freiheit in .de verteidigen zu müssen.

Schlußfolgerung: das Innenministerium braucht dringend einen „erfolgreichen“ Terroranschlag im Inland, um freie Bahn für die geplanten und noch kommenden Ermächtigungs^H^H^H^H^H^H^H^H^H^H^H^H^HGrundgesetzänderungen zu haben.
Anscheinend haben die Terroristen hierzulande gewonnen: Die Freiheit des Westens wird aus Furcht abgeschafft und Stasi 2.0 reloaded eingeführt.

Nein, danke …

Hi,

Und jetzt wieder Benjamin Franklin (zumindest wird es ihm
zugeschrieben):
„Wer für eine scheinbare Sicherheit essentielle Freiheit
aufgibt …“ (der Rest sollte bekannt sein).

Mir leider nicht. Könntest du ihn netterweise komplett posten oder hast du ggf. einen Link?
Danke.

Viele Grüße
WoDi

Mir leider nicht. Könntest du ihn netterweise komplett posten
oder hast du ggf. einen Link?
Danke.

Ich kenns in mehreren Varianten:

„Die, die grundlegende Freiheiten aufgeben, um vorübergehend ein
wenig Sicherheit zu bekommen, verdienen weder Freiheit noch
Sicherheit.“

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende
beides verlieren."

Original ist wohl dies:
„Those who would give up Essential Liberty to purchase a little Temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.“

Gruß
Ijon Tichy

Herzlichen Dank! (owT)
Dankeschön