Unser chines. Bewerber

hallo forum,

hatte ein bewerbungsgespräch mit einem chines. (VR) bewerber; er hatte in der VR mit masterabschluss studiert (eliteuni), danach noch hier in dtl. abschluss und ist damit gerade fertig. sein englisch war unerwartet gut (mehr wie ich es bei einem national-chinesen erwartet hätte). sogar dt. klernt er mit sehr gutem erfolg. auf nachfrage erklärte er, dass er problemlos in die VR ein- und ausreisen kann.

sollte mich das stutzig machen?

stefan

Der Chinese könnte dir Deutsch beibringen

Guten Tag, Füsigä

sogar dt. klernt er
mit sehr gutem erfolg. auf nachfrage erklärte er, dass er
problemlos in die VR ein- und ausreisen kann.

sollte mich das stutzig machen?

Nein, freue dich: Der Chinese kann dir bestimmt helfen, dein mageres
Deutsch ein wenig aufzupolieren.

Freundlich grüsst dich

Rolf

hallo rolf,

danke für den super-tipp, genau das was ich erwartet habe, und dabei so witzig!
ich lache jetzt noch.

stefan

p.s. weitere schreibfehler und magere deutschkenntnisse darfst du gerne behalten oder gewinnbringend investieren.

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Warum?
Hi,

hatte ein bewerbungsgespräch mit einem chines. (VR) bewerber;

Vielleicht ist das ein bekannter Ausdruck, ich kenne ich leider nicht. Was ist VR? Volksrepublik? Gibt es noch ein anderes China?

er hatte in der VR mit masterabschluss studiert (eliteuni),
danach noch hier in dtl. abschluss und ist damit gerade
fertig. sein englisch war unerwartet gut

Warum? Wenn er an einer Chinesischen Eliteuni studiert hat, hat er das im Zweifel mindestens teilweise auf English getan.

(mehr wie ich es bei einem national-chinesen erwartet hätte)

„Mehr“ in Sinne von „eher“, ich verstehe den Satz leider nicht. National meint dann Festland?

sogar dt. klernt er mit sehr gutem erfolg

Warum nicht, schliesslich hat er hier studiert. Chinesen gelten als extrem leistungsbewusst und lernwillig.

auf nachfrage erklärte er, dass er problemlos in die VR ein- und
ausreisen kann.

Das sollte er als Cinese doch auch können. Du kannst ja auch in D ein- und ausreisen. So weit ich weiss herrscht in China inzwischen Reisefreiheit.

sollte mich das stutzig machen?

Warum? Soll er in einem sicherheitskritischen Bereich arbeiten? In meiner Firma musste ich (und meine Frau) z.B. eine Sicherheitsüberprüfung über mich ergehen lassen. Ein Chinese wäre im Zweifel noch genauer untersucht worden. Ich weiss nicht wie es bei Euch ist.

Grundsätzlich spricht doch gar nichts gegen einen gut ausgebildeten Chinesen, der Euch die Chance gibt dort einen besseren Zugang zu Menschen, Behörden und Kollegen zu bekommen.

Gruß
C.

Hallo!

Aus eigener leidvoller Erfahrung meine ich, dass hier Vorsicht angesagt ist.

Gründe:

  • in China ist man natürlich sehr interessiert an Informationen über ausländische Technologie. Es wird intensiv und mit staatlicher UNterstützung Industriespionage betrieben.
  • die meisten chinesischen Arbeitnehmer sind nicht loyal. Bietet ein Konkurrent 10€ mehr, ist er weg.
  • Ist er zurück in China hilft Dir die Konkurrenzklausel im deutschen Arbeitsvertrag nichts.
  • Oft sind Chinesen in deutschen Firmen nicht zu gebrauchen. Wenn Ihr ihn nicht aufbauen wollt, um eine Niederlassung in China zu betreiben (dafür braucht man einen chinesischen GF), sucht Euch einen Europäer oder Nordamerikaner.

Grüße,

Mathias

OT
Hallo.

Vielleicht ist das ein bekannter Ausdruck, ich kenne ich
leider nicht. Was ist VR? Volksrepublik? Gibt es noch ein
anderes China?

Volksrepublik China (VR) = „China“ http://de.wikipedia.org/wiki/Volksrepublik_China.
Nationalchina = Taiwan = Formosa http://de.wikipedia.org/wiki/Taiwan.

Gruß Eillicht zu Vensre

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hallo mathias,

danke, einer der mich versteht… :wink:

vorsichtig wg. der mentalität bin ich sowieso…, die kulturellen differenzen sind mir *sehr* bekannt (kleinstunternehmen im internationalen markt). was mich nur wundert, dass hier jemand so offensichtlich nicht den standard-klammern des chines. staates unterliegt. da wir im entsprchenden bereich tätig sind, ist auch schlichte militär. ausrichtung des erkenntniswunsches denkbar, daher meine frage…

jedoch: ja, wir sind dabei kooperation(en) in die VR aufzubauen…und müssen daher mit den von dir genannten problemen leben (tun das auch schon länger).

gibts denn web-sites zb. vom AA oder aussenwirtschaftsamt o.ä. wo man sich dahingehend informieren kann, beim googlen war ich bisher wenig erfolgreich…

danke,

stefan

Hallo,

vor einiger Zeit mal hier gelesen und kopiert weil ich es interessant fand:

"Die Firma Liebherr baut Waschmaschinen (nicht nur Bagger…). Weil das Risiko, in China nicht dabei zu sein, größer ist als dabeizusein, machen sie mit einem chinesischen Partner ein Joint Venture (Anm.: man kann in China nur aktiv werden wenn die Chinesen selber das Zepter in der Hand halten). Man muß dazu sein Knowhow offenbaren, damit der Partner auch die letzten Details kapiert (in der Hoffnung er entwickelt vielleicht eigene Verbesserungsvorschläge).

Dann wird das Joint Venture gekündigt. Von chinesischer Seite freilich. Plötzlich kommt ein neuer Waschmaschinenanbieter auf den Markt. Name: HAIER (klingt schön nach deutscher Wertarbeit, oder zumindest österreichisch).

HAIER kann die Waschmaschinen billiger verkaufen und drängt mit Dumpingpreisen in den Markt. Natürlich sind sie billiger, niedrigere Arbeitskosten haben sie ja sowieso (die hatte Liebherr auch schon, dank des Joint Ventures).

HAIER hat jetzt dank des Joint Ventures auch die Vertriebswege. In China werden die Liebherr Joint Venture-Leute zu HAIER gelotst, weil sie jetzt angelernte Knechte sind und wissen was zu tun ist. Und Liebherr schaut dumm aus der Wäsche.

Das gleiche mit dem Transrapid: selbstverständlich kann man nicht sagen die Chinesen haben nichts, aber auch überhaupt nichts kopiert von der deutschen Technologie. Man darf das nicht sagen, weil man die Chinesesn ja sonst vergraulen würde. Gier und Blindheit…
Airbus sind die nächsten, auch hier wird ein abkupfernder chinesischer Konkurrent künstlich hochgezüchtet.

„Globalisierung funktioniert nicht für Deutschland. Wenn wir uns an den Asiaten orientieren, verarmen wir.“ Wendelin Wiedeking, Vorsitzender des Vorstandes der Porsche AG."

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Hi !

MecFleih hat es ja schon eindrucksvoll geschildert und auch Deine unten stehende Frage nach Hilfe vom AA u.ä. eigentlich mit beantwortet:
Du wirst seitens der Bundesregierung keine Hilfe für Deinen Fall finden, da die deutschen Politniks nicht verstanden haben, was für eine Gefahr China ist. Diese Leute spielen das große Spiel auf dem politischen Parkett, unterzeichnen bilaterale Absichtserklärungen und merken gar nicht erst, was wirklich läuft. Sie wurden beim Transrapid, bei den Industriesteuerungen, bei den Steuerungen für Kernkraftwerke, beim Autobau und nun eben bei Euren Produkten gelinkt, ausgebotet, betrogen und übervorteilt. Und das Schlimme ist: weder der übliche Troß an Politniks, noch die Top-Manager der Großkonzerne, die ja so gerne gemeinsam first class nach Shanghai fliegen, merken etwas. Diese Leute verkaufen die Zukunft der deutschen Industrie an China, anstatt dem Land den Kampf anzusagen und jedwede Wirtschaftsspionage sofort mit pauschal 10 Jahren Knast zu ahnden und chinesische Produkte generell mit 2000% Einfuhrsteuer in die EU zu belegen.

Zurück zu Deinem Thema:
Was hilft ist, sich einen loyalen Chinaesen heranzuzüchten, ihn fürstlich zu bezahlen und kanllhart zu überwachen. Er muss regelmäßig nach Deutschland zitiert werden und merken, dass es ihm nach deutschem Recht an den Kragen geht, wenn er Mist baut, und dass er richtig gut verdienen und in der Firma mitwachsen kann, wenn er loyal ist.
Dann hast Du vielleicht Glück.

Wir haben dann einen Chinesen gefunden, der lange Jahre in D gelebt hatte und in beiden Welten zu Hause ist. Das hat ganz gut funktioniert, nur leider ist er mittlerweile im Ruhestand.
Vielleicht kannst Du Dich für ein paar Tips mal an Uni Data wenden. Die sind sehr aktiv in dieser Richtung, haben aber ihr Business auch vor einigen Jahren veräußert. Versuch´s mal.

Viel Erfolg!

Grüße,

Mathias

danke, einer der mich versteht… :wink:

vorsichtig wg. der mentalität bin ich sowieso…, die
kulturellen differenzen sind mir *sehr* bekannt
(kleinstunternehmen im internationalen markt). was mich nur
wundert, dass hier jemand so offensichtlich nicht den
standard-klammern des chines. staates unterliegt. da wir im
entsprchenden bereich tätig sind, ist auch schlichte militär.
ausrichtung des erkenntniswunsches denkbar, daher meine
frage…

jedoch: ja, wir sind dabei kooperation(en) in die VR
aufzubauen…und müssen daher mit den von dir genannten
problemen leben (tun das auch schon länger).

gibts denn web-sites zb. vom AA oder aussenwirtschaftsamt o.ä.
wo man sich dahingehend informieren kann, beim googlen war ich
bisher wenig erfolgreich…

danke,

stefan

danke … auch @MecFleih
hallo mathias und mecfleih,

danke euch beiden. alleine war ich mir zu unsicher und wollte wissen, ob ich nur verfolgungswahn habe oder ob da wirklich etwas dran ist.

meine erfahrungen waren bisher eigtl. gut, zu unizeiten hatten wir einen austausch-prof. aus shanghai der auch uns einiges beigebracht hat (das bekannte win-win). aber gerade, dass er so einen riesenberg von formalias zu absolvieren hatte um aus/einreisen zu können hatte mich im vgl. zu unserem bewerber stuzig gemacht…und dies zusammen mit seinen sprachfähigkeiten…das engl. hörte sich bei ihm tatsächlich wie englisch an…

dein kommentar zur dt. aussenpolitik klingt hart, ich weiss nicht ausreichend ob alles so gerechtfertigt ist…wie gesagt, ich kenne auch nette chinesen (u.a. durch studium i.d. usa)…nur: die bleiben meist sehr gerne ausserhalb der VR…
siehe dazu zb.:
http://www.itwire.com.au/content/view/7483/52/
zitat:
„It’s a funny old world. Chinese manufacturers are copying the circuit boards and designs of products from Japan and Korea, and they’re doing it so fast that by the time the originals arrive in the marketplace, they’re seen as the fakes!“

und ich habe auch schon erlebt, dass bestimmte nationalitäten eben nicht in bestimmte labors dürfen. aber ich gebe dir recht, das ist hier bei uns nicht eine so hohe kunst wie zb. i.d. usa…am llnl (LawrenceLivermoreNationalLab - DIE grossforschungseinrichtung fürs militär & co., mr. Q sozusagen) sind die meisten labs off limit if you are non-us-citizen, and even if so, you do need special clearance…

Zurück zu Deinem Thema:
Was hilft ist, sich einen loyalen Chinaesen heranzuzüchten,
ihn fürstlich zu bezahlen und kanllhart zu überwachen.

naja, wir haben einen ‚unabhängigen‘ kooperationspartner / lizenznehmer in china. dem verkaufen wir software, damit er sie weiterverkauft. die ist nach menschl. ermessen ‚sicher‘ verschlüsselt. und für die zus.arbeit mit diesem chinesen hätten wir gerne einen muttersprachler.

muss aber auch nicht sein…

danke für den tipp mit uni data, keine ahnung was das ist…aber lets see…

stefan

darumwarum?
hi christoph,

gehe ich recht i.d. annahme, dass das m&a in deiner vika für merger & acquisitions steht? dass du dann in der strateg. u-beratung arbeitest?

dann nämlich würden deine fragen und einwürfe mein vorurteil über das personal, i.e. consultant, senior consultant, partners et al., in der strateg. u-beratung bestätigen…
ein grund, warum ich diese luft nur kurz beschnupperte

dann nämlich wärst du aber immerhin lernfähig und flexibel und würdest die einwürfe von mathias & mecfleih bei nächster gelegenheit gewinnbringend an den mann / frau bringen,
viel erfolg dabei!
stefan

Verständnisprobleme
Sehr schön Stefan,

eine inhaltsleere Antwort ohne Begründung aber gespickt mit Vorwürfen.

gehe ich recht i.d. annahme, dass das m&a in deiner vika für
merger & acquisitions steht?

Ja

dass du dann in der strateg. u-beratung arbeitest?

Nein, steht aber auch in der Vika

dann nämlich würden deine fragen und einwürfe mein vorurteil
über das personal, i.e. consultant, senior consultant,
partners et al., in der strateg. u-beratung bestätigen…
ein grund, warum ich diese luft nur kurz beschnupperte

Liest sich schön und nichtssagend. Was sind denn Deine Vorurteile?
Und auf welche Art bestätige ich sie?

dann nämlich wärst du aber immerhin lernfähig und flexibel und
würdest die einwürfe von mathias & mecfleih bei nächster
gelegenheit gewinnbringend an den mann / frau bringen,

Wie kommst Du von dem vorher gesagten auf diese Annahme?

Du darfst mir glauben, dass auch ich die Bedenken in Bezug auf die Chinesen kenne. Aber was soll Dich davon abhalten wegen dieser einen Chinesischen Bewerber, der sich noch dazu offensichtlich in der deutschen Kultur bewegen möchte, einzustellen. Du hast nichts davon geschrieben, dass er z.B. der Leiter eures Lenkwaffen JVs in China sein soll. Btw, JVs müssen in China nicht mehr mehrheitlich von Chinesen besessen werden. Er hätte auch der MA sein können, der die Kontakte zu Eurem chinesischen Vertriebskanal pflegen soll. Dafür scheint er sich nach Deinen Angaben hervorragend zu eignen.

Ich weiss auch, dass die derzeitige Chinesische Managergeneration zwar hervorragend ausgebildet ist, aber unter einer mangelnden Wirtschaftsethik leidet, bzw. leiden da eher die westlichen Geschäftpartner.

Ich habe aber in Deinem Ausgangsposting nichts von dieser Fragestellung entdecken können und versuche im allg., wenn ich eine Frage nicht auf Anhieb verstehe, durch eigene Fragen herauszufinden worum es geht, um dann gezielt zu antworten.

Wo ist jetzt genau das Problem, das Du offenbar mit mir?, meiner ursprünglichen Antwort (und teilweise Frage) und meinem Job hast?

Gruß
C.

hallo christoph,

eine inhaltsleere Antwort ohne Begründung aber gespickt mit
Vorwürfen.

so inhaltsleer war diese ja nun doch nicht. ich gehe davon aus, dass es sonst nicht einer antwort darauf bedurft hätte? zudem habe ich meine bemerkungen mit dem label ‚vorurteil‘ versehen. es waren gesetzt dem fall, das vorurteil hätte sich bestätigt keine vrowürfe sondern meine erfahrung…

dass du dann in der strateg. u-beratung arbeitest?

Nein, steht aber auch in der Vika

da steht etwas von grossunternehmen…es soll glatt berater (so nenn’ ich sie lieber) zb. von mckinsey geben, die ihr unternehmen als grossunternehmen bezeichnen - mir ist das schon passiert.

Liest sich schön und nichtssagend. Was sind denn Deine
Vorurteile?

die üblichen :wink:

  • vorschnelle urteile
  • fallanalyse nach 0815, dies aber gut verwoben mit: ja, wir haben ihr individualproblem xy verstanden und gehen auf sie ganz persönlich ein
  • nichts wirklich neues / innovatives - gemessen an dem anspruch, den diese menschen über sich nach aussen kommunizieren
  • kopieren gut einmal funktionierendes

Und auf welche Art bestätige ich sie?

ich fand deine einwürfe etwas schnell geschossen…auch hier: gemessen an dem anspruch, den ich dir aufgrund meines vorurteils unterstellt habe. schnell geschossen, weil du aussagen getroffen hast obwohl du zb. den unterschied zwischen VR und nationalchina nicht kennst. mein vorurteil: wer chinesen aus beiden welten kennt, kennt nicht nur diesen unterschied sondern ist sich auch meines ‚offen‘ geschilderten problems bewusst. offen habe ich es deswegen geschildert, weil ich bestimmte befürchtungen habe, evtl. ‚kenntnisreichen‘ antwortgebern aber durch meine frage nicht in diese richtung bewegen wollte.

dann nämlich wärst du aber immerhin lernfähig und flexibel und
würdest die einwürfe von mathias & mecfleih bei nächster
gelegenheit gewinnbringend an den mann / frau bringen,

Wie kommst Du von dem vorher gesagten auf diese Annahme?

weil die beraters eben das gut können - was ich durchaus positiv finde - dazulernen…

Du darfst mir glauben, dass auch ich die Bedenken in Bezug auf
die Chinesen kenne. Aber was soll Dich davon abhalten wegen
dieser einen Chinesischen Bewerber, der sich noch dazu
offensichtlich in der deutschen Kultur bewegen möchte,

äh, sollte er etwa ansonsten (die ‚wahrheit‘) sagen: oh, ich lerne engl. und deutsch damit sie diesen (von dir geäusserten) eindruck bekommen und mich einstellen…auch wenn ich nach erwerb von ausreichend know-how gerne wieder zurück in die VR gehe um zu kopieren? ist deine annhame nicht naiv bzw. leichtgläubig? wieso findest du das offensichtlich?

Dafür scheint
er sich nach Deinen Angaben hervorragend zu eignen.

ja, eben deswegen habe ich gefragt. zu ‚hervorragend‘ eben. nach meiner erfahrung, da mir dies nicht reichte habe ich hier euch alle gefragt…

Ich weiss auch, dass die derzeitige Chinesische
Managergeneration zwar hervorragend ausgebildet ist, aber
unter einer mangelnden Wirtschaftsethik leidet, bzw. leiden da
eher die westlichen Geschäftpartner.

ok, ein anfang, leider ists nicht nur die managergeneration, es sind v.a die techniker die ein problem sind, und das sich hier stellt.

Ich habe aber in Deinem Ausgangsposting nichts von dieser
Fragestellung entdecken können und versuche im allg., wenn ich
eine Frage nicht auf Anhieb verstehe, durch eigene Fragen
herauszufinden worum es geht, um dann gezielt zu antworten.

und ich habe meine frage mit absicht allgemein und neutral formuliert. auch um aus der antwort herauslesen zu können, wieviel erfahrung / fachwissen / problembewusstsein vorhanden ist. du hast geantwortet
(wovon ich dich nicht abhalten will - das ist schliesslich unser job hier, und in vielen fällen ist deine strategie auch für mich ok und sowieso steht es mir nicht zu über deine antwort allgemein zu urteilen)
ohne - nach meiner meinung - wirklich mit dem problem vertraut zu sein.

Wo ist jetzt genau das Problem, das Du offenbar mit mir?,
meiner ursprünglichen Antwort (und teilweise Frage) und meinem
Job hast?

mit dir habe ich gar kein problem. bitte fühl’ dich nicht persönlich von mir angegriffen. das will / wollte ich vermeiden.
meine probleme mit deiner antwort habe ich hier hoffentlich ausreichend detailliert geschildert.

dass du zusätzlich gefragt hast war für mich aus vielen gründen erst mal positiv: es zeigt deine offenheit & deinen kenntnisstand.

und dein job ist dein job und der geht mich nix an. als attac-mitglied habe ich damit so meine probleme, aber bevor es darum geht sollte ich unter dieser hinsicht lieber erst versuchen mit meinem job zurechtzukommen.

stefan

Hi Stefan,

nur ein kurzer Kommentar.

da steht etwas von grossunternehmen…es soll glatt berater
(so nenn’ ich sie lieber) zb. von mckinsey geben, die ihr
unternehmen als grossunternehmen bezeichnen - mir ist das
schon passiert.

Bei mir steht „Konzern“. Ein Berater würde sein Unternehmen niemals als Konzern beschreiben. Als Großunternehmen wohl, da hast Du Recht.

Gruß
C.