Wir haben uns ein älteres Haus gekauft welches jetzt saniert werden soll. Insbesondere soll der Dachboden ausgebaut werden.
Was ich wissen möchte ist:
Welche Qualitätsunterschiede gibt es bei Klemmfilz. z.B. Rockwool, Knauf, Ursa oder unbekanntere Marken wie Climawool. Ich habe gehört das billige Marken sich innerhalb von 10 Jahren oder weniger zersetzen könnten.
Ist es besser eine Lage von z.B. 180 mm ein zu bauen, oder die erste Dämmung etwas dünner z.B. 120 mm als Zwischensparren zu machen und danach auf die Dampfsperre eine Konterlattung zu montieren und nochmal mit vielleicht 50 mm Aufsparren zu Dämmen und so auch eine bessere Wärmedämmung zu erhalten.
Weiterhin möchte ich erfahren ob es nicht zu Feuchtigkeitestau oder Schwitzwasser kommen kann da Lage auf Lage liegt oder wie ich diese vermeide.
Wir haben uns ein älteres Haus gekauft welches jetzt saniert
werden soll. Insbesondere soll der Dachboden ausgebaut werden.
Welche Qualitätsunterschiede gibt es bei Klemmfilz. z.B.
Rockwool, Knauf, Ursa oder unbekanntere Marken wie Climawool.
Ich habe gehört das billige Marken sich innerhalb von 10
Jahren oder weniger zersetzen könnten.
Grundsätzlich gilt auch bei Dämmstoffen der Fundamentalsatz des gesunden Menschenverstands in der Marktwirtschaft: Teuer und schlecht - kann es geben
Teuer und gut - kann es geben
Billig und schlecht - kann es geben
Billig und gut - ist unmöglich
Ist es besser eine Lage von z.B. 180 mm ein zu bauen, oder
die erste Dämmung etwas dünner z.B. 120 mm als Zwischensparren
zu machen und danach auf die Dampfsperre eine Konterlattung zu
montieren und nochmal mit vielleicht 50 mm Aufsparren zu
Dämmen und so auch eine bessere Wärmedämmung zu erhalten.
Letzteres hat den Vorteil, dass die Wirkung der Dachsparren als Wärmebrücken reduziert wird. Ebenso reduziert wird damit jedoch der nutzbare Raum. Eine Einzelfallentscheidung. ich persönlich habe eine Vollsparrendämmung und zusätzlich eine Untersparrendämmung. Aber ich habe ja auch ein 3,5-Liter-Haus. Und auch mehr als genug nutzbaren Raum in der beheizten Gebäudehülle.
Weiterhin möchte ich erfahren ob es nicht zu Feuchtigkeitestau
oder Schwitzwasser kommen kann da Lage auf Lage liegt oder wie
ich diese vermeide.
Durch eine raumseitige Dampfsperre und eine dachhautseitige diffusionsoffene, jedoch wasser- und winddichte Unterspannung.
Wenn ihr bauphysikalisch keine Ahnung habt, sollten ihr euch vielleicht einen Energieberater leisten, der klärt euch dann nicht nur über die konstruktiven Details auf, sondern auch über die einzuhaltenden Mindestdämmstärken. Es gibt da nämlich gesetzliche Anforderungen.
Das es „günstig und gut“ nicht geben, ja sogar unmöglich sein soll ist doch Quatsch!
Bez. des Aufbaus ist die 20% Regel anzuwenden. D.h. Dämmstoffdicke/20%= 24mm. +120mm=148mm./20%=max. 30mm. dämmung unterhalb der Dampfbremse.
„Luftdicht“ ist das Zauberwort!!!