Unser genialer Sozialstaat

Hallo liebe Leser und gleich Betroffene !

Herr. H ist 51 Jahre alt hat nach dem Hauptschulabschluss eine Lehre zum Kfz .- Mechaniker abgeschlossen ,war anschließend LKW -Fahrer im Nationalen und Internationalen Fernverkehr, und ist nun seit 25 Jahren Autokranfahrer in ungekündigter Stellung (die Er ohne Kfz. - Lehre nicht bekommen hätte).

Nach einem Arbeitsunfall 2005, erlitt Er ein Bandscheibensequester mit Wurzelkompression, das operativ behandelt werden musste. Nach der OP konnte Er nach einer gewissen Zeit unter erträglichen Schmerzen wieder Arbeiten. Nach etwa zwei Jahren verstärkten sich die LWS. -Schmerzen so dass Er täglich 5-6 Ibuprofen 800mg einnehmen musste um sie etwas erträglicher zumachen.
Nach etwa drei Jahren wurden die Medikamente auf Opiate und Morphine umgestellt. Als man die Schmerzen ohne die hoch wirksamen und hoch dosierten Medikamente nicht in den Griff bekam ,musste Er vier Krankenhaus und einen REHA Aufenthalt, sowie zahllose ambulante Behandlungen über mich ergehen lassen, die alle samt keine Erleichterung oder Besserung brachten im Gegenteil die Schmerzen verstärken sich weiter.
Der Arbeitsunfall und die ständig starken Schmerzen sind eine Sache und die Finanzielle eine andere.
Auf Grund der langen Arbeitsunfähigkeit wegen der anhaltenden starken Schmerzen, bekomme Er kein Krankengeld, da diese Zeit abgelaufen ist. Als weiteres
musste Er sich Arbeitslos melden damit Er wenigstens etwas bekam und jetzt müsste Er Arbeitslosengeld II beantragen das geht aber nicht
weil Er ein Haus für seine Altersversorgung erarbeitet hat. Trotz zahlreicher Gutachten die ihm bestätigen ,das dieser Bandscheibenschaden auf den Arbeitsunfall aus dem Jahre 2005 zurückzuführen sind stellt sich die zuständige Berufsgenossenschaft quer.
Zunächst bezahlten sie nach einem langen Rechtsstreit vor dem Sozialgericht die Behandlungskosten sowie eine bescheidende Unfallrente die Ihm nach einer gewissen Zeit wieder entzogen wurde. Als sich seine Beschwerden 2008 wieder so verstärkten das Er Arbeitsunfähig wurde wollte die Berufsgenossenschaft nichts mehr von mir wissen. Also begann die Odyssee von neuem mit Klage verfahren Gutachten und noch ein Gutachten und Sozialgericht von neuem. Also stellte Er zwangsläufig einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente.
Dies war der Gipfel der Dreistigkeit zuerst stellte Ihm der Gutachter der Rentenversicherung Dr. G… einige Fragen zum Beispiel welcher blöder Arzt Kollege von Ihm, Herr H. so starke Medikamente verordnete, anschließend untersuchte er ihn und stellte fest das seine Lendenwirbelsäule total steif sei. Nach weiteren Untersuchungen widmete Er sich nachmals seiner LWS und bog Ihn hin und her dann stellte Dr. G. plötzlich fest das seine Wirbelsäule nicht steif sei, sondern total gängig. Auf Seine Anfrage wie Er die Schmerzen in Griff bekommen solle meinte Er(Dr.G) Er solle doch eine Fernöstliche Heilkunst anwenden. Also wurde Ihm auf Grund dessen eine Erwerbsminderungsrente verweigert.
Auf diesen Bescheid legte Er Widerspruch ein und übersandte ein vom Sozialgericht in Auftrag gegebenes Gutachten in dem Ihm eine erhebliche Voralterung von
ca.20Jahren sowie eine weitere Arbeitsunfähigkeit und Behandlungsbedürftigkeit Attestiert wird. .Dies wurde aber nicht berücksichtigt weil in einem anderen Arztbrief (kein Gutachten) in der Sozialmedizinischen Beurteilung der Satz steht „Aus med. Sicht ist der Patient für seine zuletzt ausgeübte Tätigkeit 100% arbeitsunfähig. Für leichte körperliche Arbeiten in wechselnder Körperhaltung ist er vollschichtig arbeitsfähig“ Jedoch haben es diese Halbgötter in Weiß nicht berücksichtigt dass es solche Arbeit nicht gibt bzw. .werden solche Arbeitnehmer nicht eingestellt , weil sie nicht belastbar sind (Mittelgradige depressive Episode)und eine aus Betriebswirtschaftlicher Sicht nicht tragbar ungeahnte Kosten verursachen könnte.
Soll Er nun sein Altersversorgung und die seiner lieben Frau zerstören die leider an einer Skoliose und Gleitwirbel leidet und Ihn finanziell auch nicht unterstützen kann.
Deshalb leben Wir (alle) in einem sogenannten Sozialstaat der für alle ein großzügiger Geber ist ,für Ausländer, Asylanten und sogar für Lügner und Betrüger die „Gesetze erarbeiten“ nur nicht für die, die den Staat aufrecht erhalten und Ihn finanzieren.
Wer kann diesem Menschen schnell und zuverlässig helfen?
Herzlichen Dank für Euere Hilfe!!

wenn Herr H. sich so sicher ist, er sei im Recht , sollte er wieder einen Anwalt nehmen und sein Recht einklagen.
Also sollte Herr Hermes nicht jammern und den Rest der Welt und Ausländer verantwortlich machen, das ER nicht das bekommt , was er fordert.

Wundert mich , das hier nicht mal eine Umschulung erwähnt wurde. Herr H. scheint auch nicht sehr an wider-integration in das Berufsleben interessiert zu sein.

Deshalb leben Wir (alle) in einem sogenannten Sozialstaat der

Arbeitet diese Person momentan? Nein, oder?
Muss diese fiktive Person hungern, betteln, kriminell werden? Nein, oder?

Für meine Begriffe funktioniert der Sozialstaat auch in diesem Beispiel zumindest ausreichend.

Es geht darum:
Sind es Folgen eines Arbeitsunfalls, dann muss die BG zahlen.
Sowas sollte man, wenn die BG sich weigert, durch einen Fachanwalt checken lassen.

Sind es keine Folgen des Arbeitsunfalls, dann würde eine private Berufsunfähigkeitsversicherung genügend Geld zahlen. Wenn man eine abgeschlossen hat. Viele haben das aber leider nicht. Wobei das - neben der Haftpflichtversicherung - meines Erachtesns die wichtigste aller Versicherungen ist. Bei denen ist es je nach Vertrag noch nicht einmal nötig, komplett für alle möglichen Berufe untauglich zu sein, um Leistungen zu beziehen.

für alle ein großzügiger Geber ist ,für Ausländer, Asylanten

Was soll man denn zu sowas sagen!
Warst du schonmal in einer Asylbewerberunterkunft, wenn du sagst, der Staat sei so großzügig? ICH schon.

Wer kann diesem Menschen schnell und zuverlässig helfen?

Schnell? Niemand!
Herr X sollte sich zu einem Fachanwalt begeben. Das hätte er schon nach den ersten für ihn negativen Bescheiden machen sollen.

Hallo,

Für meine Begriffe funktioniert der Sozialstaat auch in diesem Beispiel zumindest ausreichend.

Sehe ich auch so. Die Behandlungskosten wurden bezahlt und auch erhebliche Aufwendungen an Lohnfortzahlungen und Krankengeld geleistet, die Person ist nach wie vor krankenversichert. Alles keine Slebstverständlichkeiten auf dieser Welt und so wie es geschildert wurde wohl vom Sozialstaat zur Verfügung gestellt.

Es geht darum: Sind es Folgen eines Arbeitsunfalls, dann muss die BG zahlen. Sowas sollte man, wenn die BG sich weigert, durch einen Fachanwalt checken lassen.

Sind es keine Folgen des Arbeitsunfalls, dann würde eine private Berufsunfähigkeitsversicherung genügend Geld zahlen. Wenn man eine abgeschlossen hat. Viele haben das aber leider nicht. Wobei das - neben der Haftpflichtversicherung - meines Erachtesns die wichtigste aller Versicherungen ist. Bei denen ist es je nach Vertrag noch nicht einmal nötig, komplett für alle möglichen Berufe untauglich zu sein, um Leistungen zu beziehen.

Richtig, hilft jetzt aber nicht weiter. Und die Zukunft wird zeigen, was deren Versprechungen Wert sein werden.

für alle ein großzügiger Geber ist ,für Ausländer, Asylanten

Was soll man denn zu sowas sagen!
Warst du schonmal in einer Asylbewerberunterkunft, wenn du sagst, der Staat sei so großzügig? ICH schon.

Wer noch nicht da war, hier mal ein Zeitungsartikel von den Zuständen in einem solchen:
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=…

Schnell? Niemand!
Herr X sollte sich zu einem Fachanwalt begeben. Das hätte er schon nach den ersten für ihn negativen Bescheiden machen sollen.

Genau.
Ansonsten sollte man sich vergegenwärtigen, dass die BG grob gesagt eben nur noch Einkommensersatz zahlt, wenn keine Arbeit mehr ausgeführt werden kann. Es ist keine Arbeitslosenversicherung, die dafür zahlt, dass die Arbeiten, die noch ausgeführt werden können, womöglich gerade nicht am lokalen Arbeitsmarkt nachgefragt werden.

Grüße

Hallo,

wenn Herr H. diesen Sozialstaat so finanziert hätte, dass der jetzt nicht finanziell aus dem letzten Loch pfeifen würde, sondern so dicke Taschen hätte, dass er jedem dem irgendein mehr oder weniger schlimmes Schicksal wiederfahren ist so stellen könnte, dass er ihm nicht nur eine finanzielle Grundversorgung sondern eine 1:1 Gleichstellung mit dem besten jemals im Arbeitsleben erreichten Verdienst bieten könnte, hätte Herr H. allen Grund jetzt sauer zu sein.

Da Herr H. aber vermutlich auf dem selben Stammtischniveau in den vergangenen Jahrzehnten - wie so viele - schon über die bestehende Abgabenlast geklagt hat, die jetzt zu der eingetretenen Situation geführt hat, und vermutlich wenig Begeisterung für doppelte bis dreifache Belastungen gezeigt hätte, sollte er sich jetzt lieber mal an die eigene Nase packen und nicht in so Plattheiten wie „alle bekommen mehr als ich“ verfallen.

Denn dummerweise kann man die Notenpresse nicht beliebig laufen lassen, sondern muss das Geld, was so ein Sozialsystem raus geben soll, auch irgendwo her kommen. Und wer nicht mehr einzahlen will, sollte sich dann auch nicht wundern, wenn nicht mehr raus kommt. Und da nützt auch alles Schimpfen auf böse Politiker nicht, denen keine andere Wahl bleibt die Belastungen minimal zu halten (=minimale Versorgung), wenn sie nicht von einer ach so gescheiten Wählerschaft sofort abgewählt werden wollen. Wir alle wollten die finanziellen Folgen des demographischen Wandels nicht beizeiten sehen und hierfür Vorsorge treffen. Jetzt haben wir den Salat. Aber Du kannst Dich ja gerne mit dem Programm zur Wahl stellen, die Sozialabgaben auf das für deine gewünschte Versorgung notwendige Maß anzuheben. Mal sehen, wieviel Stimmen Du auf Dich vereinigen kannst.

Gruß vom Wiz

Hallo,

Wer noch nicht da war, hier mal ein Zeitungsartikel von den
Zuständen in einem solchen:
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=…&

So wenig ich mich der Stammtischmentalität des UP anschließen mag, so wenig aber auch dem Lamentieren darüber, dass auf dem Kinderspielplatz
ein Trasmpolin fehlt etc. pp.
In vielen Ländern haben weite Teile der Bevölkerung überhaupt keine Spielplätze und wie ich in anderen Ländern „untergebracht“ würde, käme ich denn ohne Geld und ohne Aufenthaltsgenehmigung dort an, vermag ich mir auch vorzustellen…
Natürlich ginge das alles besser und schicker, ganz ohne Frage.
Aber eben auch viel, viel schlechter.
Grüße
Jo

Warst du schonmal in einer Asylbewerberunterkunft, wenn du sagst, der Staat sei so großzügig? ICH schon.

Wer noch nicht da war, hier mal ein Zeitungsartikel von den
Zuständen in einem solchen:
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=…

Wow, eine Luxusunterkunft. Meine ich ernst.
Ich kenne Wohnheime, die wahre Baracken sind.

Für einen Asylbewerber, der aus größter Not und Gefahr kommt (und davon gehe ich bis zum Abschluss des Verfahrens erstmal aus), ist eigentlich jede Unterkunft, in der er sicher leben kann, schon der wahre Luxus.

Das sollen aber bitte keine Abrisshäuser sein, wir müssen aber auch nicht zwingend deutsche Maßstäbe an „schönes Wohnen“ anlegen.