Unser Hund erbricht seit Mittwoch:(

Hi,

seit Mittwoch ist unser Golden-Retriever-Schnauzer-Mischling Scotty (11 Jahre alt)immer wieder am Brechen:frowning:
Mittwoch fing alles damit an das er erst den Teppich abgeleckt hat.
Daraufhin sind wir nach draußen gegangen, dort hat er wie ein verrükter Gras gefressen und anschließend erbrochen.
Seinen Haufen hat er ebenfalls gemacht, danach war erstmal alles wieder gut, außer das Scotty total erschöpft war.
Am Donnerstag wurde es besser, das ablecken des Teppiches hat aufgehört und wir dachten das wir alles überstanden hätten.

Er erbricht jedoch immer mal wieder, auch Nachts.
Allerdings ist er noch gut drauf.
Er frist normal, draußen funktioniert auch alles ganz normal - markieren, Haufen machen, alles Super.
Er ist aufmerksam und verspielt wie immer.
Das Verhalten ist also wie immer, außer das er halt immer noch erbricht.
Woran könnte das liegen?
Wir haben den Eidruck das es stetig besser wird, aber fragen uns natürlich woher das kommt und wie man abhilfe schaffen kann.

Zwar hat man Mittwoch und Donnerstag gemerkt das er ziemlich geschafft war, aber seitdem ist alles normal (außer das Erbrechen).

Bin mal auf Eure Tips gespannt.

Gruß Nikos


Gerade weil wir alle in einem Boot sitzen,
sollten wir heilfroh darüber sein,
dass nicht alle auf unserer Seite stehen.
http://www.kreuzretter.de

hi

Daraufhin sind wir nach draußen gegangen, dort hat er wie ein
verrükter Gras gefressen und anschließend erbrochen.

Er erbricht jedoch immer mal wieder, auch Nachts.

und was sagt der Tierarzt dazu ?

Woran könnte das liegen?

evtl. sitzt ihm ein Knochen/Holzstück o.ä. quer in der Speiseröhre, Magen und hat sich verkantet ? lieber heute als morgen von TA abklären lassen :-\

Gruß H.

und was sagt der Tierarzt dazu ?

Noch nix, da es ihm immer besser geht haben wir von einem TA-Besuch abgesehen.

Woran könnte das liegen?

evtl. sitzt ihm ein Knochen/Holzstück o.ä. quer in der
Speiseröhre, Magen und hat sich verkantet ? lieber heute als
morgen von TA abklären lassen :-\

Dann müsste er doch Schmerzen haben und auch sonst eingeschränkt sein oder?
Wie gesagt, abgesehen vom Erbrechen, liegt er ganz friedlich und entspannt und draußen verhält er sich ebenfalls ganz normal.

Schöne Grüße

Nikos


http://www.rettung112.de
Fehler sind menschlich -
wer aber richtig Mist bauen will,
der braucht einen Computer.

Du musst sofort zum Tierarzt. Mein Hund hatte das auch. Der Zeitraum des Erbrechens ist viel zu lang. Hunde sind was Magen betrifft sehr anfällig. Beim TA bekommt er erstmal ein Antibrechmittel. Alles weitere lässt sich dann klären (evt. Allergie etc.) Wichtig: 24h Stunden nichts zu fressen geben. Vielleicht Fencheltee. Aber unbedingt zum Arzt. Mein Hund hatte Probleme mit der Galle. Das wurde ewig nicht erkannt. Wie ist denn sein Stuhl?

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seit Mittwoch ist unser Golden-Retriever-Schnauzer-Mischling
Scotty (11 Jahre alt)immer wieder am Brechen

Das ist doch nicht Dein Ernst!

Zwar hat man Mittwoch und Donnerstag gemerkt das er ziemlich
geschafft war, aber seitdem ist alles normal (außer das
Erbrechen).

Alles OK, er kotzt nur andauernd??? Das ist NICHT OK !!

Ich bin entsetzt über eine solche Verantwortungslosigkeit!
Dein Kund erbricht seit 4 Tagen und Du fragst ein Internetforum um Rat?
Bist Du nun ernsthaft besorgt oder nicht?
Mannomann, Du hast ja Nerven!

Einen Tip willst Du haben?
Ab zum Tierarzt mit dem armen Kerl!
Sonst dehydriert dir Dein Hund schneller als Du noch mal eine Anfrage an ein Forum stellen kannst…

Mirabelle

Ich kann je mal mehr dazu schreiben, falls andere Hunde das gleiche Problem haben:
Bei unserem Hund wurden aufgrund des Gallensaftstaus falsche Infos an das Hirn geschickt, die einen Brechreiz auslösten. Er hat Akkupunktur und entkrampfende Mittel bekommen. Zu dem Spezialfutter (Reddy Canine) nehmen wir immer Artischocketabletten (Ratiopharm). Die teilen wir, weil unser Kleiner sie sonst nicht fressen mag. Er bekommt 3x am Tag eine Ration Futter und dazu jeweils eine geteilte Tablette. (Aufpassen: Trockenfutter quillt im Darm. Deshalb nicht so viel geben wie drauf steht. Mein Hund wiegt 8kg und bekommt 130g am Tag). Der Stuhl war sehr weich und Gelb, was darauf schließen lässt, dass das Fett nicht verdaut und wieder ausgeschieden wird. Dafür ist ja die Galle zuständig. Die Therapie hat lange gedauert, aber jetzt ist alles wieder gut. Er darf halt keine Leckerli mehr fressen, aber da gibt es wohl schlimmeres.

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Re^2: Unser Hund erbricht seit Mittwoch:frowning:

Ich bin entsetzt über eine solche Verantwortungslosigkeit!
Dein Kund erbricht seit 4 Tagen und Du fragst ein
Internetforum um Rat?
Bist Du nun ernsthaft besorgt oder nicht?
Mannomann, Du hast ja Nerven!

Natürlich bin ich ersthaft besorgt, deswegen möchte ich nicht zum Quacksalber meines geringsten Misstrauens gehen der mir irgendwelche wundersame Sachen verkaufen möchte ohne wirklich Ahnung zu haben was los ist.
Ihm geht es Kreislaufmäßig gut und es treten keine Ausfallerscheinungen auf.
Bis auf das Erbrechen verhält er sich normal.
Also hält sich die Bedrohung erstmal in Grenzen.

Einen Tip willst Du haben?
Ab zum Tierarzt mit dem armen Kerl!

Was passiert dann?
Jedesmal wenn er bisher seine „Brechattacken“ hatte gab es nur teure Rechnungen, stochern im Nebel, irgendwelche halbgaren Aussagen und den Hinweis auf tolle Kliniken die die tollsten Operationen machen können.

MCP Tropfen haben wir selbst hier, die haben auch schon recht gut geholfen.
Wenn es was ernstes ist gehe ich davon aus das der TA auf die Idee kommen wird eine Operation durchzuführen.
Da es ihm bisher „relativ“ gut geht und es keine Anzeichen dafür gibt das er Schmerzen hat, möchte ich ihm mit seinen 11 Jahren eine Operation ersparen.
Da denke ich ist das Risiko deutlich höher als die Erfolgsaussichten.
Natürlich ist das Brechen nicht so angenehm, aber ansonsten gehts unserem Kumpel gut.

Schöne Grüße

Nikos


A ‚good‘ landing is one from which you can walk away.
A 'great’landing is one after which they can use the plane again.
http://www.kreuzretter.net

Jedesmal wenn er bisher seine „Brechattacken“ hatte

Aha, da kommen wir der Sache ja wohl schon näher…
Also ist es nicht das erste Mal, dass Dein Hund solche „Brechattacken“, wie Du sie nennst, hat.

teure Rechnungen

Und Du scheinst ja auch schon mit ihm beim Tierarzt gewesen zu sein.

SORRY, aber irgendwie werde ich so ein komisches Gefühl nicht los.
Ich klinke mich hier mal lieber aus.

Vielleicht sagen Dir ja andere Leute, was Du gerne hören willst.

Gruß, Mirabelle

2 „Gefällt mir“

Hallo,

verstehe jetzt nicht ganz was für teure OP’s gemacht werden sollen?
Wenn der Hund das schon öfter hatte, wird wohl ja irgendein TA mal in der Lage sein eine vernünftige Diagnose zu stellen, entweder mit Blutbild, Kotuntersuchung oder Röntgen?

Ich habe mittlerweile den 4. Hund, gebrochen haben alle hin und wieder mal, aber ich kann nicht behaupten, dass je ein Hund „erschöpft“ gewesen ist, denn wenn, dann wäre ich sofort beim TA, weil das nicht normal sein kann. Und dann wäre es mir auch egal was es kostet, Hauptsache dem Hund kann geholfen werden.

Hi

Natürlich bin ich ersthaft besorgt, deswegen möchte ich nicht
zum Quacksalber meines geringsten Misstrauens gehen der mir
irgendwelche wundersame Sachen verkaufen möchte ohne wirklich
Ahnung zu haben was los ist.

Na dann auf zu einem anderen „Quacksalber“ :wink:
Vielleicht kennst du einen der auch einen Hund hat und der hat vielleicht nen Quacksalber den er vertraut.

Ihm geht es Kreislaufmäßig gut

Na sowas kann aber kippen und dann macht man sich Vorwürfe.
Selbst nen Quacksalbe hat nen Doktor in der Tasche… du auch?

Einen Tip willst Du haben?
Ab zum Tierarzt mit dem armen Kerl!

Was passiert dann?
Jedesmal wenn er bisher seine „Brechattacken“ hatte gab es nur
teure Rechnungen, stochern im Nebel, irgendwelche halbgaren
Aussagen und den Hinweis auf tolle Kliniken die die tollsten
Operationen machen können.

Hm… der TA stochert im Nebel und empfiehlt aber ne Operation?
Wofür bzw. wogegen? o_O

Bist ja auch nicht gerade hilfreich. Verschweigst ja fast alles.
Wenn es nicht das erste Mal war und du deswegen in der Vergangenheit schon beim TA warst und dieser schon ‚halbgare Aussagen‘ machte (welche ist wohl ein Geheimnis) bist du auch nicht besser.

Stattdessen hoffst du auf die hellseherischen Fähigkeiten und’s Raten-ins-Blaue (das ist wie ‚stochern im Nebel‘) der Forenuser -.-
Na wenigstens kriegst keine Rechnung vom w-w-w :wink:

Irgendwann hab ich mal irgendwo gelesen das Golden Retriever anfälliger sind als andere Rassen (was Reizungen und Erbrechen angeht).

MCP Tropfen haben wir selbst hier, die haben auch schon recht
gut geholfen.

Na dann ist doch alles gut :wink:

MfG
Lilly

verstehe jetzt nicht ganz was für teure OP’s gemacht werden
sollen?

Ist eigentlich eine ganz andere Geschichte:
Unser ehemaliger Tierarzt wollte uns zur Tierklinik schicken um Scotty´s rechte Vorderpfote operieren zu lassen, da er zu dem Zeitpunkt sehr schlecht laufen konnte und fast nur gehumpelt hat.
Angeblich wären da Knochenabsplitterungen im Bereich der Gelenke.
Als wir dann bei einer anderen Tierklinik waren die uns emfpohlen wurde, hat der TA Scotty komplett durchgeröngt um eine Diagnose stellen zu können.
Dabei ist herausgekommen das alle Gelenke einen Schaden haben und der Hund aufgrund des Röntgenbildes eigentlich nicht mehr laufen dürfte.
Nachdem wir dem TA mitgeteilt haben das er eine Std Waldspaziergang im Seniorengerechten Tempo und mit Pausen locker durchsteht und bei uns die Treppen alleine hochläuft war er positiv überrascht.
Er meinte wir sollten so weiter machen wie bisher, ihm die nötige Bewegung gönnen.
Von einer eigentlich notwendigen Operation hat er uns abgeraten, weil die Prognose nicht besonders gut wäre.
Wenn er in seinem Alter die Operation überhaupt überstehen sollte, wäre es nicht sichergestellt ob er danach besser/überhaupt noch laufen könnte.
Er gab uns den Tip der Natur ihren lauf zu lassen.
Leider ist dieser TA ca. 2 Std. Fahrzeit von uns weg:frowning:

Nachdem wir anfang des Jahres eine 3-jährige Schäferhündign aus dem Tierheim zu uns geholt haben und er mit Ihr ein wenig Tobt, geht es ihm insgesamt wesentlich besser.
Sie ist die reinste Verjüngungskur für ihn:smile:

Wenn der Hund das schon öfter hatte, wird wohl ja irgendein TA
mal in der Lage sein eine vernünftige Diagnose zu stellen,
entweder mit Blutbild, Kotuntersuchung oder Röntgen?

Das hat er häufiger, allerdings gibt sich das meist von alleine.
Das letzte mal als es ernster wurde, waren wir beim TA, dort ist er über Nacht behalten worden um ihn mit Infusionen aufzupeppeln.
Damals war die Situation deutlich dramatischer und hat ihn auch Kreislaufmäßig richtig mitgenommen.
Er konnte auch keinen Haufen machen, sondern nur brechen.

Die Röntgenbilder haben eine Gasansammlung im Darm ergeben.
Die aber Medikamentös aufgelöst werden konnte.
Die Ärztin meinte das ggf. eine Operation notwendig werden könnte, wenn sich der Zustand verschlechtern würde, da man nur so zum einen sehen könnte was los wäre und zum anderen die Ursache beheben könnte.
Allerdings wäre die Prognose auch in diesem Falle ungewiss.
Zum Glück hat sich Scotty ohne OP wieder berappelt.

Zum Glück scheint sich Scotty mittlerweile berappelt zu haben.

Sollte es bis Montag nicht weg sein, werden wir den TA aufsuchen.

Schöne Grüße

Nikos


Learn from the mistakes of others.
You won’t live long enough to make all of them yourself.
http://www.kreuzretter.de

Hallo,

Du hast im Laufe Deiner Postings angedeutet, dass Dein Hund soetwas öfter hat. Wie oft denn genau? Läßt sich da eine Regelmäßigkeit erkennen?

Du sprachst auch davon, dass irgendein Arzt eine OP empfohlen hat…wie lautete da der Befund?

Das A und O ist bei Erbrechen, den Magen zu beruhigen und zwar durch Schonkost.
MCP wirkt da erstmal nur gegen die Symptome…der Magen ist der Meinung da muß etwas raus, was da nicht hingehört, das ist eine wichtige Schutzfunktion des Körpers!
MCP eignet sich da eher, wenn das Erbrechen gar nicht mehr aufhören will, dem Hund die Kräfte schwinden und man vor allem die Ursache für das Erbrechen kennt.

Du sagtest er wirke zumindest zeitweilig erschöpft…na Dich möchte ich sehen, wenn Dir speiübel ist, ob Du dann nach höherem strebst :wink:

Aber im Ernst, Erbrechen kann viele Ursachen haben…das fängt an bei einer Futtermittelunverträglichkeit, was falsches aufgelesen über nervösen Magen, Vergiftungen bis hin zu Magen-Darminfekten Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Leber/Galleleiden und Nierenschäden, denn auch bei Nierenfunktionsstörungen kann Übelkeit mit Erbrechen auftreten.

Dein Hund kann Dir leider nicht sagen, was ihm fehlt…das liegt in Deiner Hand. Fakt ist, Deinem Hund ist manchmal so schlecht, dass er sich Erbrechen muss. Hast Du denn gar kein Interess herauszufinden warum das so ist?
Dein Hund hat Dich 11 Jahre lang treu begleitet, auch wenn es vielleicht nicht leicht wird herauszufinden was ihm fehlt, darfst Du dennoch nicht resignieren. Wenn Du mit Deinem Tierarzt nicht zufrieden bist, dann wechsel ihn und lass herausfinden, was Deinem Freund fehlt!
Hilfreich für den Doc sind dabei Protokolle über das Verhalten des Tieres vor und nach dem Erbrechen, wie das Erbrochene aussah und roch, ob der Stuhlgang normal aussieht und riecht etc.

Wann wurde denn das letzte Blutbild gemacht?

Gruß
Maja

Hallo,

solltest schon konkret schreiben und nichts durcheinander werfen, aber jetzt habe ich es verstanden.

Ich würde auf einen reinen Verdacht: „mal aufmachen und gucken was so los ist“ auch keine OP machen lassen, dafür gibt es Röntgen und Ultraschall.

Kannst ja mal berichten wie es weitergegangen ist.

Gruß