Unsere Eltern haben sich ein Haus erarbeitet

… und haben extra ein Testament gemacht wo derjenige der übrig bleibt das Haus zu Lebzeiten nicht verkaufen darf damit die Kinder ihr Pflichtteil nach dem Tode des letzten verstorbenen auch bekommen. Unsere Mutter starb vor 25 Jahren und wir Kinder verzichteten auf unser Pflichtteil. Mein Vater lernte nach 3 Jahre eine neue Frau kennen Witwe mit 3 Kinder, wir waren froh dass er jemanden wieder gefunden hatte. Wir behandelten diese Frau wie unsere Mutter 21 Jahre lang. wir wußten das mein Vater sie mit 40.000 DM 1998 ins Grundbuch eintragen lassen hatte sie sollte ja auch was haben weil sie ihn versorgte. Diese Frau lebte 21 Jahre mit bei unserem Vater im Haushalt hat aber nie einen Pfennig Miete bezahlt sie waren sogar verlobt. Sie wohnte am Anfang der Beziehung in einer Mietwohnung dann nach mehreren Jahren kauft sie sich eine Eigentumswohnung aber auf den Namen ihrer Tochter, mein Vater und sie sind in den ersten Jahren 14mal in Urlaub geflogen es ging ihnen gut und wir waren zufrieden das es unseren Vater auch gut ging. In den letzten 7 Jahren ging es unserm Vater gesundheitlich schlechter er benötigte mehr Hilfe, er bekam COPD und einige andere altersbedingte Krankheiten. Letztes Jahr ging es ihm schlechter und sie konnte ihn nicht mehr allein versorgen daraufhin habe ich alles gemacht, kümmerte mich darum das er in ein gutes Heim kam alles in seinem und ihrem Einverständnis da er mittlerweile 24 Stunden Pflege benötigte ich habe alles mögliche ein halbes Jahr für beide gemacht habe diese Frau ( die ich jedes Jahr noch zu Muttertag was schenkte) kilometerweit von ihrer Eigentumswohnung zu meinen Vater bebracht damit sie gemeinsam Zeit verbringen konnten wir haben gemeinsam um meinen Vater geweint. Mein Vater verstarb mein Bruder und ich sorgten dafür das sie überall mit anwesend war und als erste unter der Todesanzeige stand) Es kam zur Testamentseröffnung danach haben mein Bruder und ich den Grundbucheintrag gesehen wo sie ja auch mit 40.000 DM bedacht war aber dann kam der Klopfer es kam jetzt nach meines Vater Tode ein Darlehensvertrag zu Tage der bei ihrer Tochter (Bankangestellte)gelegen und deponiert war . Und nun gehts los dieser Darlehenantrag bezieht sich auf die 40.000 DM. Demnach bekommt sie für diesen Betrag von 1998 bis zu meines Vater Tod jedes Jahr 15% Zinsen,also 14 Jahre . Sie bekommt somit bis heute 64.000 Euro nach dem Tode meines Vaters weil sie es ihm gestundet hat, wir verstehen das nicht denn mein Vater hätte genug Geld gehabt ihr monatlich Geld zu geben und er hätte eher bei jeder Bank einen Kredit aufnehmen können da wären die Zinsen günstiger gewesen. Das ist genau der Betrag des Hauses wenn wir es verkaufen wir waren schon bei Anwälte aber die können nicht viel machen,da mein Vater diesen Vertrag unterschrieben hat, obwohl die Daten des Vertrages total unstimmig sind zu den Daten wo sie ihn gepflegt und versorgt haben soll gibt es Zeugen das die beiden noch garnicht zusammen waren. Außerdem war mein Vater immer sehr sparsam und skeptisch deswegen können wir es nicht verstehen. Aber die Anwälte sagen man kann Pflege sehr weit definieren. Sogar sein HA der ihn jahrelang medizinisch versorgte ist sprachlos die ganzen Nachbarn und Verwandten sagen das mein Vater demnach 1998 schon dement gewesen sein müßte um sowas zu unterschreiben das war er aber nicht er war da noch total gesund. Das hätte mein Vater nicht wollen wir hatten immer sehr gutes Verhältnis und davon hat er nichts gesagt, er hat sogar noch vor 2 Jahren zu unserer Verwandten gesagt er hätte das so gemacht das das Haus durch 3 geteilt wird. Als ich meinen Vater die letzten Monate versorgte bekam ich eine Verfügung und eine Vollmacht jetzt verstehe ich auch warum nur bis zum Tode und als Nachsatz das Haus dürfte nicht veräußert werden. In den letzten Jahren hätte mein Vater viel unterschrieben aber wir können es nicht nachweisen was da gelaufen ist meine Mutter würde sich im Grabe drehen es geht uns garnicht mehr um das Geld aber ich habe den Glauben an die Menscheit und an das Rechtssystem verloren wenn das alles geht. Die Anwälte können uns auch nicht weiterhelfen ich finde, das ist schon filmreif hoffe nur das da nicht noch ein Tatort von entsteht. Viele Grüße und würde mich über eine Antwort freuen

Die Anwälte, welche Sie bereits konsultiert haben, werden genau die Unterlagen eingesehen und die nötigen Infos erhalten haben, welche hierzu erforderlich sind, um Ihre Frage zu beantworten. Hier im Web fehlen all diese wichtigen Fakten!!!
Noch eines: Verträge, Schuldanerkenntnisse u.ä. sind im Rechtsverkehr dazu da, eingehalten u n d akzeptiert zu werden. Nur beweisbare Anfechtungsgründe können Mängel und Unrecht zurecht rücken. Hierzu würde m.E. der Zinssatz (Wucher) gehören. Ist die Zins-Verjährung anwaltlich geprüft worden?