Unsere Heizung verbraucht zuviel Öl !

Guten Tag,

Ich habe mal die eine oder andere Frage.

Wir wohnen in einer 107qm großen Wohnung über einer Bankfilliale und das Gebäude, wird mit einer Ölheizung beheizt. Wir wohnen in dieser Wohnung, seit über 6 Jahren und mussten seit je her jedes Jahr bei der Heizkostenabrechnung zuzahlen. Mit dem erhöten monatlichen Abschlag zum Beispiel vom letzten Jahr ( 2008 ) und der Nachzahlung, waren es mehr als 400,- Euro.

Die Heizung wird regelmäßig von einer (Fachfirma/Heizungsfirma) gewartet. Jedoch treten in regemäßigen Abständen Probleme mit der Heizung auf. Damit meine ich so sachen, wie zum Beispiel Heizungsausfall wegen defekten Brenner, oder anderen Anbauteilen, desweiteren ist immer recht wenig Wasser im Heizkreislauf und es ist immer sehr viel Luft im Heizkreislauf, die wir aber durch Heizkörper entlüftung nicht weg bekommen.

Im letzten Jahr, ist die Heizung mal wieder ausgefallen und natürlich am Wochenende. Wir haben dann den Heizungsbauer kommen lassen, der dann einen defekten Brenner diagnostiziert hat und erstmal einen gebrauchten (den er noch auf Lager hatte) aber zu kleinen Brenner verbaut. Das war zumindest die Aussage der Heizungsbauers. Der ist zwar zu klein, geht aber erstmal, bis ein neuer da ist. Das dauerte dann natürlich mehr als 2 Wochen. Vor 2 Wochen, ging der dann neu verbaute Brenner wieder kaputt und es wurde wieder nur ein gebrauchter Brenner eingebaut.

Jetzt unsere eigentliche Frage, kann es sein, das der zu kleine Brenner in der Heizung den Ölverbrauch steigen lässt? Weil so langsam verstehen wir nicht mehr, warum wir ständig mehr zahlen müssen, obwohl wir unsere Art zu Heizen nicht ändern.

Hoffentlich kann uns ja jemand eine Antwort auf unsere Frage geben.

Danke im vorraus.

moin!

Wir wohnen in einer 107qm großen Wohnung über einer
Bankfilliale und das Gebäude, wird mit einer Ölheizung
beheizt. Wir wohnen in dieser Wohnung, seit über 6 Jahren und
mussten seit je her jedes Jahr bei der Heizkostenabrechnung
zuzahlen. Mit dem erhöten monatlichen Abschlag zum Beispiel
vom letzten Jahr ( 2008 ) und der Nachzahlung, waren es mehr
als 400,- Euro.

erzähl uns doch mal, wie hoch euer verbrauch jeweils der letzten jahre war (kw) und wieviel personen ihr seid, dann kann man besser beurteilen, ob ihr „zuviel“ verbraucht.
weitere infos wie „warmwasser bereitung zentral oder dezentral“ sowie „mögliche dämmung des hauses“ erhöhen die treffsicherheit einer aussage!

Die Heizung wird regelmäßig von einer
(Fachfirma/Heizungsfirma) gewartet. Jedoch treten in
regemäßigen Abständen Probleme mit der Heizung auf. Damit
meine ich so sachen, wie zum Beispiel Heizungsausfall wegen
defekten Brenner, oder anderen Anbauteilen,

möglich, wenn die heizung schon recht betagt ist.

desweiteren ist
immer recht wenig Wasser im Heizkreislauf und es ist immer
sehr viel Luft im Heizkreislauf, die wir aber durch Heizkörper
entlüftung nicht weg bekommen.

sollte nicht sein. wenn der monteur das wasser in der heizung abläßt, dann sollte er es auch wieder aufegefüllt und einen abgleich gemacht haben. „ein bißchen entlüften“ danach ist okay, aber nur „ein bißchen“! also: wenn das nicht funkt, ist das sache des installatuers und/oder des vermieters, nicht eure!

Im letzten Jahr, ist die Heizung mal wieder ausgefallen und
natürlich am Wochenende.

murphy´s law…

Wir haben dann den Heizungsbauer
kommen lassen, der dann einen defekten Brenner diagnostiziert
hat und erstmal einen gebrauchten (den er noch auf Lager
hatte) aber zu kleinen Brenner verbaut. Das war zumindest die
Aussage der Heizungsbauers. Der ist zwar zu klein, geht aber
erstmal, bis ein neuer da ist. Das dauerte dann natürlich mehr
als 2 Wochen. Vor 2 Wochen, ging der dann neu verbaute Brenner
wieder kaputt und es wurde wieder nur ein gebrauchter Brenner
eingebaut.

dann liegt der defekt höchstwahrscheinlich an etwas anderem - brennertausch ist dann nur symptombekämpfung, aber nicht ursachenforschung!

Jetzt unsere eigentliche Frage, kann es sein, das der zu
kleine Brenner in der Heizung den Ölverbrauch steigen lässt?

ja, gut möglich. „kleinerer“ brenner = geringere leistung. wenn aber trotzdem „soviel geheizt“ werden soll wie vorher, muß er mehr arbeiten. also auch mehr verbrauch

Weil so langsam verstehen wir nicht mehr, warum wir ständig
mehr zahlen müssen,

müßt ihr nicht zwingend, solltet ihr mit dem vermieter klären.

obwohl wir unsere Art zu Heizen nicht ändern.

sagt sich leicht, ist aber nicht immer so. die letzten 3-4 winter z.b. waren höchst unterschiedlich in ihrer klimatischen ausprägung. wir z.b. nehmen auch imemr an, daß sich unser heizverhalten „nie“ ändert, aber die verbrauchswerte schlagen trotzdem kapriolen (ich messe die verbräuche monatlich) - vergleiche der jahre 2007/2008/2009 sind nahezu unmöglich!

saludos, borito

Hallo die Bank hatt einen neuen abkassiere gefunden ,denn die ( Bankangestellten) wollen einen warmen Hintern beim sitzen haben ,zudem geht bei denen die Haustür den ganzen Tag auf und zu.
Würde mich interesieren wie alt die Heizung Typ Messbericht und wie abgelesen wird .

Hallo borito.

Also was die kw angeht, kann ich nicht so viel sagen, aber ich kann hier mal die Menge das verbrauchten Öl´s aufführen. Im Jahre 2007, war es ein Ölverbrauch in höhe von 2935 Liter für 1751,94 Euro zuzüglich Nebenkosten in höhe von 438,67 Euro ( Betriebsstrom, Immissionsmessung, Verbrauchserfassung). Zusammen waren es inkl. 101,81 Euro für die Miete der Erfassungsgeräte genau 2.298,42 Euro. Wir haben von der Gesamtsumme dann 1.257,57 Euro zahlen müssen. Mit den Kosten füe Abfall und Wasser, kommen wir dann 2007 auf 1.775,41 Euro. Vorrauszahlungen 2007 waren 12 Zahlungen á 130,00 Euro = 1.560,- Euro. Im vorjahr waren es so ziemlich genau 360,- Euro weniger 12 Zahlungen á 100,00 Euro.

Im Jahre 2008, war es ein Ölverbrauch in höhe von 3712 Liter für 2.157,04 Euro zuzüglich Nebenkosten in höhe von 328,28 Euro ( Betriebsstrom, Immissionsmessung, Schornsteinfeger, Verbrauchserfassung). Zusammen waren es inkl. 107,81 Euro für die Miete der Erfassungsgeräte genau 2.643,13 Euro. Wir haben von der Gesamtsumme dann 1.487,45 Euro zahlen müssen. Mit den Kosten füe Abfall und Wasser, kommen wir dann 2008 auf 1.956,65 Euro. Vorrauszahlungen 2008 waren 5 Zahlungen á 130,00 Euro und 7 Zahlungen á 150,00 Euro = 1.700,- Euro.

Wir leben mit zwei Erwachsenen in einer 4 Zimmer Wohnung mit Küche, 2 Bädern, einer kleinen Kammer und einem recht großen Flur. Es werden in der Heizperiode jedoch lediglich das Schlaf, das Wohn, ein Bade und alle 14 Tage am Wochenende ( dann schläft mein Sohn bei uns ) das Gästezimmer geheitzt.

Warmwasser, wird über einen Durchlauferhitzer geliefert.
Zu der Dämmung des Hauses, kann ich leider nichts sagen.

Danke im vorraus, für die Antwort.

Gruß

Hallo,
Das beweist wieder einmal, dass nicht die Ölheizung teuer ist, sondern die unverschämten und ungerechtfertigten Nebenkosten.
Wenn ich deine Aufstellung sehe, dreht sich mir der Magen um. Der Stromverbrauch solcher Anlagen liegt bei rund 25 Euro Brennerstrom. Den Pumpenstrom (natürlich auch den Brennerstrom) bezahlst du aber ohnehin schon mit der Stromrechnung mit. Ich kenne keine Anlage die mittels Zähler getrennt erfasst wird. Emissionsmessungen kosten in der Regel zwischen 35 - 70 Euro und die Messdatenerfassung kostet - bis auf das Ablesen deiner Zähler, also 2 Minuten Arbeit - nichts. Wenn das eine Firma übernommen hat, dann solltest du die Verträge genau kontrollieren. 50 Euro für das gesamte Gebäude ist normal, aber das wird immer noch unter den Mietern aufgeteilt.
Viel Glück Peter

Hallo,
Das beweist wieder einmal, dass nicht die Ölheizung teuer ist,
sondern die unverschämten und ungerechtfertigten Nebenkosten.
Wenn ich deine Aufstellung sehe, dreht sich mir der Magen um.
Der Stromverbrauch solcher Anlagen liegt bei rund 25 Euro
Brennerstrom.

4 bis 500 KW/h verursachen nur 25€ Stromkosten? hm…also den Anbieter hätte ich auch gern. :smile:

Den Pumpenstrom (natürlich auch den

Brennerstrom) bezahlst du aber ohnehin schon mit der
Stromrechnung mit. Ich kenne keine Anlage die mittels Zähler
getrennt erfasst wird.

Hm…er wird sonst unter Hausstrom verbucht oder aber, so wie ich es halte, mittels eines separaten Zähler erfaßt. :smile:

Hallo,
Das beweist wieder einmal, dass nicht die Ölheizung teuer ist,
sondern die unverschämten und ungerechtfertigten Nebenkosten.
Wenn ich deine Aufstellung sehe, dreht sich mir der Magen um.
Der Stromverbrauch solcher Anlagen liegt bei rund 25 Euro
Brennerstrom.

4 bis 500 KW/h verursachen nur 25€ Stromkosten? hm…also
den Anbieter hätte ich auch gern. :smile:

Die Brennerleistung, bei der angenommenen Kesselleistung von max. 30 kW, liegt bei 200 Watt. Die Laufzeit eines Brenners ist rund 1200 Std. pro Jahr. Das sind bei mir erst 240 kWh und die kosten im schlimmsten Fall halt 36 Euro.

Den Pumpenstrom (natürlich auch den

Brennerstrom) bezahlst du aber ohnehin schon mit der
Stromrechnung mit. Ich kenne keine Anlage die mittels Zähler
getrennt erfasst wird.

Hm…er wird sonst unter Hausstrom verbucht oder aber, so wie
ich es halte, mittels eines separaten Zähler erfaßt. :smile:

Wenn du mir eine einzige Öl, Gas, Pellet oder Kohle-Zenralheizung im Kleinbereich zeigen kannst, die mittels eigenem Stromzähler erfasst wird, dann zahle ich die Stromkosten.
Gruß Peter