Unsere Regierung und eine Zahlenspielerei?!

Hi,

vorweg: ich war mir nicht sicher, ob es in regierung/opposition soll oder hierher, ich habe mich aber gg. ein doppelposting und für dieses brett entschieden, weil es stärker frequentiert ist!


angesichts der mir schon seit 3 jahren missfallenden politik möchte ich mal folgendes loswerden bzw. zur diskussion und frage stellen.

lt. statistischen bundesamt, welche regelmäßig indexzahlen aufstellt, ist folgendes passiert:

die lebenshaltungskosten eines „08/15“ 4 personenhaushaltes mit mittlerem einkommen stiegen von 1998 bis 08/2001 von 104% auf 109,7%. 100% entspricht dem basisjahr 1995!

soweit, in betracht dessen, das der bruttostundenverdienst in der industrie im gleichen zeitraum auch von 105,1% auf 111% gestiegen ist, so gut.

aber: hier herscht ein missverhältnis.

die niedrige zahl ist vor allem darauf zurückzuführen, das medien und nachrichtenübermittlung zur freude aller von 97,3% auf 82,2% gefallen sind.

beachte man aber die zahlen der bereiche, deren senkung eigentlich ziel einer sozialen partei sein sollte, bekommt man über mitgespielt.

bsp.: wohnung u. betriebskosten von 106 auf fast 115
bildung von 112,9 auf 121,2
verkehr von 104,7 auf 117,4
freizeit, unterhaltung und kultur von 103,1 auf 107,2

nun fragt man sich, ob hier aus ökologischen und haushaltspoltischen gesichtspunkten gerade auf kosten der dinge, welche die soziale gleichbehandlung und/oder soziale förderung gespart/verteuert wurde?!

ich finde es schon wahnsinn, das wohnungskosten so derart steigen, aber immernoch im osten ein wohnungsleerstand bemängelt wird, das in städten im osten ganze siedlungen plattgemacht werden.

ich finde es recht eigenartig, das privater individualverkehr (auto) aus ökologischen gesichtspunkten verteuert wird, jedoch am ökologisch sinnvollen öffentlichen personen nahverkehr die verteuerung nicht halt macht. warum gibt es auf kerosin noch keine mineralölsteuer, warum sind die straßen und autobahnen des deutschen liebstes kind, aber die bahn wird privatisiert und alle monieren deren schlechte infrastruktur. warum muss ich in berlin für eine einfache fahrt für sage und schreibe 2 stunden
(ist das kleinste ticket) 4,20DM berappen und für eine tageskarte schon über 10 DM?

ich frage euch, was läuft falsch und mehr als nur schief in deutschland zur zeit? kann es sein, das die SPD politik macht, die nicht sozialdemokratisch ist und die grünen politik machen die nicht ökologisch ist?

hat es schon jemand bemerkt???

danke für eure diskussionsbeitraege im voraus, hebt euch nicht an einzelnen meiner beispiele hoch, die sollten mitunter schon provokativ zum diskutieren sein.

liebe grüße von einem verunsicherten

showbee

Hi Showbee!

Es wird doch nicht etwa noch jemand außer mir etwas gemerkt haben…??

Ich bin begeistert!

die lebenshaltungskosten eines „08/15“ 4 personenhaushaltes
mit mittlerem einkommen stiegen von 1998 bis 08/2001 von 104%
auf 109,7%. 100% entspricht dem basisjahr 1995!

Wen trifft das?
Natürlich die Durchschnittsfamilie.

soweit, in betracht dessen, das der bruttostundenverdienst in
der industrie im gleichen zeitraum auch von 105,1% auf 111%
gestiegen ist, so gut.

Hier muß man die Frage stellen, wer genau hier profitierte.
Nach meinen Infos stiegen hier eher die höheren Gehaltsklassen star an, während die Steigerung im unteren Lohnbereich verhaltener ausfiel.

aber: hier herscht ein missverhältnis.

die niedrige zahl ist vor allem darauf zurückzuführen, das
medien und nachrichtenübermittlung zur freude aller von 97,3%
auf 82,2% gefallen sind.

Erschreckend, aber, sofern ich das richtig verstehe, eines der Ziele der Sozis, die Deutschen zu dummen, wellfährigen Knechten zu machen…

bsp.: wohnung u. betriebskosten von 106 auf fast 115
bildung von 112,9 auf 121,2
verkehr von 104,7 auf 117,4
freizeit, unterhaltung und kultur von 103,1 auf 107,2

nun fragt man sich, ob hier aus ökologischen und
haushaltspoltischen gesichtspunkten gerade auf kosten der
dinge, welche die soziale gleichbehandlung und/oder soziale
förderung gespart/verteuert wurde?!

Die Sozis werden hierfür andere Erklärungen finden.
Es ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, daß durch absolut verfehlte Wirtschafts- und Steuerpolitik Deutschland in einer Krise steckt.
Ich denke, Schröder und seine Kommunistenbrüder haben nun genug gespielt. Nun brauchen wir zur Abwechslung mal wieder etwas sinnvolle Politik.

ich frage euch, was läuft falsch und mehr als nur schief in
deutschland zur zeit? kann es sein, das die SPD politik macht,
die nicht sozialdemokratisch ist und die grünen politik machen
die nicht ökologisch ist?

So ist es.

hat es schon jemand bemerkt???

Ja, ich!

Schröder meinte, man solle ihn an der Arbeitsmarktstatistik messen. Das tue ich hiermit und gehe sogar sowiet, auch klassische sozialdemokratische Ziele als Beurteilungsmaßstab heranzuziehen. UNd dabei komme ich zu einem ganz klaren Urteil: 6, setzen!

Grüße,

Mathias

Tach,

Erschreckend, aber, sofern ich das richtig verstehe, eines der
Ziele der Sozis, die Deutschen zu dummen, wellfährigen
Knechten zu machen…

Faszinierend, wie man nachvollziehbare Argumente durch seine Stammtischparolen selber im Wert mindern kann…

Ich denke, Schröder und seine Kommunistenbrüder haben nun
genug gespielt. Nun brauchen wir zur Abwechslung mal wieder
etwas sinnvolle Politik.

Genau, nieder mit Schröder und all dem Kommunistenpack…
Sorry, merkst du eigentlich nicht, daß du durch deine platten Attitüden der Sache an sich einen Bärendienst erweist?

MfG Claus

Hi Claus,

Erschreckend, aber, sofern ich das richtig verstehe, eines der
Ziele der Sozis, die Deutschen zu dummen, wellfährigen
Knechten zu machen…

Faszinierend, wie man nachvollziehbare Argumente durch seine
Stammtischparolen selber im Wert mindern kann…

Weniger faszinierend, wie engstirnig es wirkt, wenn anderen Ihre, wenn auch zugegeben drastisch vorgebrachte, Ansicht nicht gelassen wird.

Ich denke, Schröder und seine Kommunistenbrüder haben nun
genug gespielt. Nun brauchen wir zur Abwechslung mal wieder
etwas sinnvolle Politik.

Genau, nieder mit Schröder und all dem Kommunistenpack…
Sorry, merkst du eigentlich nicht, daß du durch deine platten
Attitüden der Sache an sich einen Bärendienst erweist?

Nein, das merke ich nicht.
Ich äußere hier meine fundierte Meinung und trage sie drastisch vor. Das ist alles.

Grüße,

Mathias

jetzt mal im Ernst
hi mathias

In mancher Hinsicht erinnerst Du mich an FJS selig.
Der hat auch das, was er mit seinem Hirn aufgebaut hat, oft mit seinem Hintern wieder umgeworfen. Du sagst, du bringst deine fundierte Meinung drastisch vor. Das darfst du natürlich *g*. dann sei aber bitte auch auf drastische Reaktionen gefasst. Ausserdem schreibst du meist derartig drastisch, das die fundierte Ansicht einfach hinten Runterfällt. Dein Posting ist somit (für mich zumindest) wirkungslos… (wenn du hier natürlich nur Frust ablassen möchtest…)

Ich streit mich gerne rum.
Aber nicht so und nicht in dem Stil.
Sowas wie du hier machst, nehmen nicht allzuviele ernst.

Formuliere doch mal sachlich, und schieß nicht mit Kanonen auf Spatzen, sondern mit Kleinkaliber.

  1. ist das viel eleganter
  2. Trifft man besser.

(Und, by the way, hol dir mal ein CSU-Politologiebuch und schau die Definition von Kommunismus nach… Du wirst überrascht sein!)

Zur Sache:
Alle Regierungen haben sich die „Soziale Gerechtigkeit“ auf die fahnen geschrieben… rausgekommen ist bis dato deorimierenderweise nix gescheites.
Die Großindustrie wird gefördert, um die Arbeitnehmer „kümmern“ sich die Gewerkschaften, der Mittelstand hat gar keine Lobby…

DA sollte mal dieses Häuflein Asche namens Opposition ansetzen. Aber wie ich schon mal sagte… keine Opposition zur Zeit sichtbar…

Gruß
Mike

Hi mike,

du konntest etwas besser ausdrücken, was ich sagen wollte.

Ausserdem schreibst du meist derartig drastisch, das
die fundierte Ansicht einfach hinten Runterfällt. Dein Posting
ist somit (für mich zumindest) wirkungslos… (wenn du hier
natürlich nur Frust ablassen möchtest…)

Darauf wollte ich hinaus; Mathias, ich sage doch nicht, daß du Sch*** schreibst, soo unrecht hast du nicht! Auch ich bin alles andere als zufrieden mit der Arbeit unserer Regierung, und das obwohl ich die gewählt habe! Die Fakten von showbee und dir zweifel ich ebenso wenig an wie eure Schlüsse daraus. Aber alles, was du mit diesen Sprüchen erreichst ist Kopfschütteln, auch bei denen, die dir vielleicht recht geben würden.

Ich streit mich gerne rum.
Aber nicht so und nicht in dem Stil.
Sowas wie du hier machst, nehmen nicht allzuviele ernst.

Genau - und dabei gehen gute Argumente völlig ungehört unter. Schade drum.

Formuliere doch mal sachlich, und schieß nicht mit Kanonen auf
Spatzen, sondern mit Kleinkaliber.

  1. ist das viel eleganter
  2. Trifft man besser.

Viiieeellll besser. Außerdem heißt dieses Forum doch auch wer- weiss -was und nicht wer-meint-was…

(Und, by the way, hol dir mal ein CSU-Politologiebuch und
schau die Definition von Kommunismus nach… Du wirst
überrascht sein!)

Na, jetzt bin ich aber neugierig - kannste uns die mal mitteilen?

Zur Sache:
Alle Regierungen haben sich die „Soziale Gerechtigkeit“ auf
die fahnen geschrieben… rausgekommen ist bis dato
deprimierenderweise nix gescheites.

D´accord, und insbesondere bei den Zielen, mit denen Rot-Grün angetreten ist, umso enttäuschender…

DA sollte mal dieses Häuflein Asche namens Opposition
ansetzen. Aber wie ich schon mal sagte… keine Opposition zur
Zeit sichtbar…

Leider wahr - ich habe das Gefühl grade jetzt bräuchten wir mehr denn je eine starke Opposition, die den Finger in die Wunde legt und mit Konzepten kommt.

Mathias mit einem t, ich wollte dich damit nicht angreifen, sondern das Gegenteil - nämlich erreichen, daß deine Argumente gehört und ernst genommen werden. Ich kann mir nicht recht vorstellen, daß ich der einzige bin, der bei solchen Sprüchen nur noch mit dem Kopf schüttelt und dabei die Argumente letztlich nicht mehr ernst nimmt.

Danke an Mike, daß er vielleicht die deutlicheren Worte fand. Ich hoffe, daß klar geworden ist, was ich meine.

MfG Claus

Hi Mike!

In mancher Hinsicht erinnerst Du mich an FJS selig.
Der hat auch das, was er mit seinem Hirn aufgebaut hat, oft
mit seinem Hintern wieder umgeworfen. Du sagst, du bringst
deine fundierte Meinung drastisch vor. Das darfst du natürlich
*g*. dann sei aber bitte auch auf drastische Reaktionen
gefasst. Ausserdem schreibst du meist derartig drastisch, das
die fundierte Ansicht einfach hinten Runterfällt. Dein Posting
ist somit (für mich zumindest) wirkungslos… (wenn du hier
natürlich nur Frust ablassen möchtest…)

Danke für die Anregung.
Ich habe hier meine Ansichten in der Vergangenheit bereits ausführlichst geschildert, immer und immer wieder.
Ich kann doch nicht für jeden neuen User immer wieder 15 Seiten schreiben. Hier muß ich einfach darum bitten, mal das Archiv zu bemühen.

Ich streit mich gerne rum.
Aber nicht so und nicht in dem Stil.
Sowas wie du hier machst, nehmen nicht allzuviele ernst.

Das sehe ich allerdings anders.
Vielmehr stelle ich fest, daß viele Postings von einer Länge unter 30 Zeilen und der Demonstration einer von der eigenen abweichenden Gesinnung pauschal als „unqualifiziert“ o.ä durch den Kakao gezogen werden.
Ich werde mich hieran nicht beteiligen und derartige Reaktionen auf meine eigenen Postings unkommentiert lassen.

Leider habe ich momentan einfach nicht die Zeit, für jeden alles nochmal zu schreiben. Du weißt doch sowieso, wie ich die Dinge sehe, was soll das also?

Formuliere doch mal sachlich, und schieß nicht mit Kanonen auf
Spatzen, sondern mit Kleinkaliber.

  1. ist das viel eleganter
  2. Trifft man besser.

Ich werde es in Zukunft wieder versuchen, oder aber nichts mehr schreiben. Wie bereits gesagt fehlt mir einfach die Zeit, mich bei den immer wiederkehrenden Themenpunkten jedes mal aufs neue zu wiederholen.

Heute morgen allerdings werde ich mir die Zeit ein letztes mal nehmen.

(Und, by the way, hol dir mal ein CSU-Politologiebuch und
schau die Definition von Kommunismus nach… Du wirst
überrascht sein!)

Das hatten wir bereits diskutiert.
Hier sind verschiedene Interpretationen möglich.
Die CSU-Sicht wirst Du uns ja sicherlich der Vollständigkeit halber bald liefern und wir besprechen es eben nochmal.

Zur Sache:
Alle Regierungen haben sich die „Soziale Gerechtigkeit“ auf
die fahnen geschrieben… rausgekommen ist bis dato
deorimierenderweise nix gescheites.

Das sehe ich genauso.

Die Großindustrie wird gefördert, um die Arbeitnehmer
„kümmern“ sich die Gewerkschaften, der Mittelstand hat gar
keine Lobby…

DA sollte mal dieses Häuflein Asche namens Opposition
ansetzen. Aber wie ich schon mal sagte… keine Opposition zur
Zeit sichtbar…

Es ist wohl so, daß die Parteien, die sich nun in der Rolle der Opposition befinden ("…die nun Opposition machen" kann man ja wohl nicht sagen) selbst den Grundstein zu der aktuellen Misere gelegt hatten, als sie noch selbst regierten.
Der unsägliche deutsche Beamtenfilz wurde ja maßgeblich von Helmut Kohl zur heutigen Stärke aufgebläht. Ich zitiere „De Beamtn sind sischer“ (Zitat Ende).

Nach der Wahl 1998 war man im Volke guter Hoffnung, einige alte Besitzstände würden aufgebrochen und frischer Wind würde aufkommen.
Doch weit gefehlt, es wird zusätzlich zu dem der Beamtenschaft noch ein weiterer Filz installiert - der der europäischen Sozialisten.

Und, um noch einmal auf das von Euch so belustigt aufgenommene Thema Kommunsiten in der Regierung zu kommen: wer unterstützt denn das SPD/PDS-Bündnis in Berlin? Ist es nicht in der Conclusio so, daß man mit Leuten wie Sarah Wagenknecht konform geht, wenn man Gregor Gysi in Berlin an die Macht bringt?
Ist es nicht so, daß man einen Affront gegen die Tragpfeiler der deutschen Wirtschaft fährt, wenn man Leute wie Otto Schily (RAF-Anwalt und somit Symphatisant der Mörder Schleyers), Daniel Cohn-Bendit (bekennder Kommunist) oder Jürgen Trittin (Mitglied kommunistischer Hochschulbund) in die Regierung holt und als weiteren Punkt ganz nebenbei tote Großindstrieunternehmen mit Geld vollpumpt, während der Mittelstand mit immer neuen Belastungen (Änderung des Betriebsverfassungsgesetzes, Tolerierung der unehilvollen Entwicklung der Gewerbesteuer in vielen Ecken des Landes) gegängelt, wettbewerbsunfähig gemacht und ausgebremst wird?

In diesem Land besteht eine akute Gefahr, von linksextremen Politikern in allen Ebenen zurück in die wirtschaftliche Steinzeit versetzt zu werden.
Aufgrund der einerseits politisch hausgemachten Übermacht der Großindustrie und andererseits der durch gegen sie gerichtete steuerliche Maßnahmen stark geschwächten KMUs geraten wir in ein Fahrwasser, welches äußerst ungünstig für unser auf wirtschaftliches Wachstum aufgebautes System Deutschland ist. Und dennoch schlachtet man seitsns unserer Regierung reihenweise die Kühe, die man eigentlich melken will. Genau wie die dummen Kommunisten, die war ja schon aus der DDR kennen.

Und daher stehe ich weiterhin uneingeschränkt zu meiner oben geschriebenen Meinung.

Grüße,

Mathias

Hi Mathias

Zur kommunismusdefinition der CSU:
Es ist (Überraschung) die allgemein gültige:

  • Klassenkampf
  • Diktatur des Proletariates
  • Gemeinsames Eigentum „des Volkes“ an den Produktinsmitteln (sprich, alles gehört dem Staat)
  • Verteilung der Güter nach den Bedürfnissen (hier bitte mal kurz lächeln)
  • usw usw usw

Das Originalzitat kann ich nicht bringen, da ich diesen Müll vor Jahren dem Papierrecycling zugeführt habe.

Was jedoch die Bundesregierung macht, hat mit Kommunismus nichts zu tun:

  • Privatisierung von Staatsbetrieben (Post, Bahn).
  • Förderung der Großindustrie.
  • De facto Privatisierung der Forschung.

All das sind kapitalistische Maßnahmen.

Auch die mangelhafte Förderung des Mittelstandes ist durch „kapitalistische“ Maßnahmen bedingt.

Es wurde mal so schön gesagt:
„Kapitalismus ist die Übernahme der Regierungsgewalt durch die Hochfinanz“
So etwas ist für die Volkswirtschaft genauso schädlich wie der Kommunismus, denn hier führt es zu einer Ansammlung der Produktionsmittel und des Finanzkapitals in den Händen weniger Unternehmen, die vielen Kleinunternehmer (auch Mittelstand genannt) sind dann vollkommen von diesen wenigen großunternehmen abhängig.

Des weiteren sterbt die Regierung (genauso wie die vorige) keine „Diktatur des Proletariates“ an. eher eine „Diktatur des Shareholders“.

Das die SPD eventuell in Berlin mit der PDS koalieren wird (schau mer mal) macht sie nicht kommunistisch…
Mit der Gleichen Argumentation könnte man die FDP als rechtspopulistisch bezeichnen, weil sie ja in Hamburg mit der „Schill-Partei“ koalieren wird… Du siehst das argumentative Loch?

Ich persönlich halte die gegenwärtige Wirtschaftspolitik nich für Kommunistisch, sondern mehr für Kapitalistisch… und in Teilbereichen einfach nur für SCHLECHT!

Ach ja: es gibt die Möglichkeit, auf Artikel im Archiv zu verweisen… Ich mach das regelmäßig, wenn ich zu faul bin, alles nochmal zu tippen.

Und noch was: Du kannst doch auch in kurzen Artikeln gut, prägnant und Sachlich schreiben… Wie in Außenpolitik ehrlich.

Wenn Du nur deine „fixe Idee“ bezüglich Kommunismus ablegen würdest…
Fazit:
Nicht nur der Kommunismus führt einen Staat in den Untergang… Kapitalsimus in Reinkultur schafft das ganz genauso.

Gruß
Mike

HI!

Zur kommunismusdefinition der CSU:
Es ist (Überraschung) die allgemein gültige:

  • Klassenkampf
  • Diktatur des Proletariates
  • Gemeinsames Eigentum „des Volkes“ an den Produktinsmitteln
    (sprich, alles gehört dem Staat)
  • Verteilung der Güter nach den Bedürfnissen (hier bitte mal
    kurz lächeln)
  • usw usw usw

Passt doch genau auf das, was gerade von der Regierung getan wird.

Das Originalzitat kann ich nicht bringen, da ich diesen Müll
vor Jahren dem Papierrecycling zugeführt habe.

Dann scheint ja noch Hoffnung zu bestehen, „Mein Kampf“ ist schließlich auch indiziert…

Was jedoch die Bundesregierung macht, hat mit Kommunismus
nichts zu tun:

  • Privatisierung von Staatsbetrieben (Post, Bahn).

…mit staatlichem Protektionismus nach wie vor nicht im freien Wettbewerb.

  • Förderung der Großindustrie.

…welche die Genossen als Gegenleistung im ASufsichtsrat unterbringt, sh. Schröder - VW.

  • De facto Privatisierung der Forschung.

…um sich die Kosten vom Hals zu halten, gerade komme ich von einem Sympoium über seltene Erden, welches meine Firma gesponsert hat, da der Bildungsetat zugunsten des Sozialetats gekürzt worden ist…
Es ist zum Kotzen, daß in diesem Land alles, was Zukunft bedeutet, einfach verschenkt wird!

All das sind kapitalistische Maßnahmen.

No way, s.o.

Auch die mangelhafte Förderung des Mittelstandes ist durch
„kapitalistische“ Maßnahmen bedingt.

Es wurde mal so schön gesagt:
„Kapitalismus ist die Übernahme der Regierungsgewalt durch die
Hochfinanz“

Das ist der Traum der Hochfinanz.
Und durch unheilvolle Steuergesetzgebung leider noch verschärft worden.

So etwas ist für die Volkswirtschaft genauso schädlich wie der
Kommunismus, denn hier führt es zu einer Ansammlung der
Produktionsmittel und des Finanzkapitals in den Händen weniger
Unternehmen, die vielen Kleinunternehmer (auch Mittelstand
genannt) sind dann vollkommen von diesen wenigen
großunternehmen abhängig.

Das liegt weniger am Kapitalismus sondern eher daran, daß rückgratlose Politiker über lukrative Aufsichtsratsposten von der Großindustrie gekauft werden. Posten, die der Mittelastand eben nicht zu bieten hat. Hier muß noch gearbeitet werden. Wie unbequem…

Des weiteren sterbt die Regierung (genauso wie die vorige)
keine „Diktatur des Proletariates“ an. eher eine „Diktatur des
Shareholders“.

…was kein Unterschied mehr ist.
Reines Shareholder-Value als Unternehmensmaxime ist seit 5 Jahren out.
Die Regierungspolitik seit 30 Jahren. Das Ergebnis ist dasselbe.

Das die SPD eventuell in Berlin mit der PDS koalieren wird
(schau mer mal) macht sie nicht kommunistisch…

Es zeigt die starke kommunistische Infiltration bzw. die Stärke der kommunistischen Plattform in der SPD.
Wo ist der UNterschied?

Mit der Gleichen Argumentation könnte man die FDP als
rechtspopulistisch bezeichnen, weil sie ja in Hamburg mit der
„Schill-Partei“ koalieren wird… Du siehst das argumentative
Loch?

Nein, eine gewisse rechtspopulistische Neigung in der FDP ist unübersehbar. Danke übrigens für den treffenden Ausdruck, dieses „rechtsradikal“-Gesülze im Zusammenhang mit Schill kann ich wirklich nicht mehr hören.

Ich persönlich halte die gegenwärtige Wirtschaftspolitik nich
für Kommunistisch, sondern mehr für Kapitalistisch… und in
Teilbereichen einfach nur für SCHLECHT!

s.o.

Ach ja: es gibt die Möglichkeit, auf Artikel im Archiv zu
verweisen… Ich mach das regelmäßig, wenn ich zu faul bin,
alles nochmal zu tippen.

Hatte ich das nicht getan.

Und noch was: Du kannst doch auch in kurzen Artikeln gut,
prägnant und Sachlich schreiben… Wie in Außenpolitik
ehrlich.

War das ein Kompliment…?

Wenn Du nur deine „fixe Idee“ bezüglich Kommunismus ablegen
würdest…
Fazit:
Nicht nur der Kommunismus führt einen Staat in den
Untergang… Kapitalsimus in Reinkultur schafft das ganz
genauso.

Richtig.

Reinen Kapitalismus nach Lehrbuchinterpretation verlange ich ja auch gar nicht.
Die Realisierung einer wirklich sozialen Marktwirtschaft wäre schon mal ein Erfolg.

Grüße,

Mathias