Unsicherheit in der Zeichensetzung

Hallo,
ich bin leider noch immer etwas unsicher was die Zeichensetzung in der deutschen Sprache angeht und wäre euch dankbar wenn ihr die Folgenden Säatze mal kurz überfliegen könntet:

Während in Dr. B. das Bildungsbürgertum, in dem Zweig aufwuchs, vertreten ist, symbolisiert Czentovic den Nationalsozialismus, der den Autor zur Flucht zwang.

Meine Idee : Während-Bildungsbürgertum =1.Teil des 1. Hauptsatzes.
indem- aufwuchs = eingeschobener Nebensatz.
vertreten ist = 2. Teil des 1. Hauptsatzes.
symbolisiert- Nationalsozialismus= 2.Hauptsatz
der- zwang = Nebensatz zum 2.Hauptsatz

So zeigt uns Zweig, dass selbst nach einer gelungenen Flucht, das Bildungsbürgertum , welches nicht selten tief mit der Deutschen Kultur verbunden war, durch seine fortwährende kulturelle Isolation in der Opferrolle bleibt.

Meine Idee : So-Zweig = 1.Teil des Hauptsatzes.
dass- Flucht = 1. eingeschobener Nebensatz.
das Bildungsbürgertum = 2. Teil des Hauptsatzes.
welches- war = 2. eingescchobener Nebensatz
durch- bleibt= 3. Teil des Hauptsatzes

Du liegst ganz richtig! owT
FR

Danke für deine Kontrolle

Hallo Windbeutel,

Während in Dr. B. das Bildungsbürgertum, in dem Zweig
aufwuchs, vertreten ist, symbolisiert Czentovic den
Nationalsozialismus, der den Autor zur Flucht zwang.

Meine Idee : Während-Bildungsbürgertum =1.Teil des 1.
Hauptsatzes.
indem- aufwuchs = eingeschobener Nebensatz.
vertreten ist = 2. Teil des 1. Hauptsatzes.
symbolisiert- Nationalsozialismus= 2.Hauptsatz
der- zwang = Nebensatz zum 2.Hauptsatz

Muss denn sowas sein? Durch die Wahl des Mittel- statt des Nachfelds als Einschubstelle für den Nebensatz wird das Verständnis unnötig erschwert.

http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/Satz/Wor…

Warum setzt du den Nebensatz zweiten Grades nicht einfach ins Nachfeld des Nebensatzes ersten Grades? Dann kannst du auch noch ein Komma einsparen:

Während in Dr. B. das Bildungsbürgertum vertreten ist , in dem Zweig aufwuchs, vertreten ist, symbolisiert Czentovic den Nationalsozialismus, der den Autor zur Flucht zwang.

Sonst kommt es im Extremfall noch zu solchen Sätzen wie bei Wolfgang Hlidesheimers erstem in “Mitteilungen an Max über den Stand der Dinge und anderes” ISBN 3518377760 Buch anschauen

Wieder ist, wie Du, lieber Max, wahrscheinlich bereits festgestellt hast, ein Jahr vergangen, und ich weiß nicht, ob es Dir so geht wie mir: allmählich wird mir dieser ewigwährende Zyklus ein wenig leid, wozu verschiedene Faktoren, deren Urheber ich in diesem Zusammenhang, um mich keinen Unannehmlichkeiten, deren Folgen, die in Kauf zu nehmen ich, der ich gerne Frieden halte, gezwungen wäre, nicht absehbar wären, auszusetzen, nicht nennen möchte, beitragen.

Gruß Gernot

Doch ein Fehler
Hallo!

So zeigt uns Zweig, dass selbst nach einer gelungenen Flucht,
das Bildungsbürgertum , welches nicht selten tief mit der
Deutschen Kultur verbunden war, durch seine fortwährende
kulturelle Isolation in der Opferrolle bleibt.

Meine Idee : So-Zweig = 1.Teil des Hauptsatzes.
dass- Flucht = 1. eingeschobener Nebensatz.
das Bildungsbürgertum = 2. Teil des Hauptsatzes.
welches- war = 2. eingescchobener Nebensatz
durch- bleibt= 3. Teil des Hauptsatz

Damit heißt dein vollständiger Hauptsatz ohne Nebensätze also:
„So zeigt uns Zweig, das Bildungsbürgertum durch seine fortwährende Rolle kulturelle Isolation in der Opferrolle bleibt.“
Hier fehlt die Konjunktion „dass“. Ich musste deinen Satz ein paar Mal lesen, eh ich verstanden hab, was du überhaupt meinst …
Deine eingeschobene Apposition (ich leg nicht meine Hand ins Feuer für diesen Begriff, aber ein richtiger Nebensatz ist es ja nicht, da das Verb fehlt) heißt ja nur „selbst nach einer gelungenen Flucht“, ohne das „dass“.

Also -->
So zeigt uns Zweig, dass, selbst nach einer gelungenen Flucht,
das Bildungsbürgertum , welches nicht selten tief mit der
Deutschen Kultur verbunden war, durch seine fortwährende
kulturelle Isolation in der Opferrolle bleibt.

Ich würde aber auch vorschlagen, dass du den Satz irgendwie ein wenig umformulierst, da das zu viele Teile sind meiner Meinung nach.
Und: Heißt es wirklich " D eutsche Kultur" als Eigenname oder ist es nur " d eutsche Kultur"?

Liebe Grüße,
Thorid

So zeigt uns Zweig, dass selbst nach einer gelungenen Flucht,
das Bildungsbürgertum , welches nicht selten tief mit der
Deutschen Kultur verbunden war, durch seine fortwährende
kulturelle Isolation in der Opferrolle bleibt.

Also -->
So zeigt uns Zweig, dass, selbst nach einer
gelungenen Flucht,
das Bildungsbürgertum , welches nicht selten tief mit der
Deutschen Kultur verbunden war, durch seine fortwährende
kulturelle Isolation in der Opferrolle bleibt.

Hm, inzwischen bin ich doch unsicher, ob da überhaupt Kommata hingehören … also entweder so wie ich oben geschrieben habe mit Komma nach „dass“ und nach „Flucht“, oder man lässt beide Kommata weg.
Denn man kann das ja auch als einheitlichen Satz auffassen: „… dass selbst nach einer gelungenen Flucht das Bildungsbürgertum … in der Opferrolle bleibt.“ Ist zwar eine etwas komische Satzgliedstellung aber naja …

„So zeigt uns Zweig, dass das Bildungsbürgertum, welches nicht selten tief mit der deutschen (?) Kultur verbunden war, selbst nach einer gelungenen Flucht durch seine fortwährende kulturelle Isolation in der Opferrolle bleibt.“
So find ich den Satz bisher am besten …

Thorid