Hallo zusammen. Hoffe das ist der richtige Unterpunkt für diese Frage.
Ich wurde vor 2 Jahren T2 gemustert, wurde aber bisher nicht eingezogen weil ich mein Fachabi gemacht habe. Jetzt glaube ich allerdings das die bald kommen und einen Einberufungsbefehl schreiben.
Inzwischen hat sich jedoch herausgestellt das ich viele Allergien habe (Hausstaub, Pollen, Gräser etc.)… mein rechtes Bein wäre angeblich ein bisschen länger wie das Linke (wurde schon bei der Musterung damals festgestellt, deshalb T2)…
Dazu kommt halt noch das ich ein wenig ein Hohlkreuz habe.
Jetzt hab ich aber keine Ahnung was ich als erstes machen sollte… Ärzte abklappern und Atteste besorgen?Wenn ja, welche?Zuerst zum Hautarzt und der schickt mich weiter?Und was soll ich da sagen?
Und soll ich dann eine Nachmusterung beantragen oder reicht es wenn ich die Atteste hinschicke oder vorbeibringe?
Und kann man noch eine Nachmusterung beantragen wenn sie einen Einberufungsbescheid schon gesendet haben? (Haben sie zwar noch nicht, aber für den Fall das der die nächsten paar Tage schon da liegen sollte)…
Im Normalfalle sind meine Antworten hier qualifiziert…man verzeihe mit diesen Ausrutscher: Idiot! Meine Zeit bei der BW war neben meinem Studium die Schönste überhaupt. Mit Deinen Weh-Wehchen willst Du wohl auf n Arm und nen Keks… geh da hin und stelle Dich Deiner Verantwortung. Sollte Dich jemand in Deiner Zeit für untauglich erklären, kannst Du immer noch gehen… MANN
Idiot! Meine Zeit bei der BW
war neben meinem Studium die Schönste überhaupt.
Meine nicht, desshalb kann ich es nachvollziehen, genauer sehe ich diese 9 Monate psychische Folter als Diebstahl an meinem Leben, somit verbitte ich mir solche Kommentare gegenüber jemandem, der seine Zeit auch besser nutzen kann/will. Deine positiven Erfahrunen in Ehren, aber das gibt dir nicht das Recht jemanden zu beschimpfen.
Selten so nen Schwachsinn gelesen sorry. Ich habe vor zu studieren und da kann ich meine Zeit zehnmal besser nutzen, wie mein Vorredner es bereits gesagt hat.
Laut Aussagen vieler Leute aus meinem Freundeskreis lernt man da nur eines: Das Saufen.
Und es ist ganz sicher MITNICHTEN meine „Verantwortung“.
Wenn du die BW so sehr liebst, warum verpflichtest du dich dann nicht einfach am besten nochmal da?Dann wärst wenigstens aus dem Forum hier draußen.
Ich würde zum Hausarzt gehen und ihm den Fall schildern.
Er kann am besten entscheiden was man tun kann und was nicht und zu welchem Facharzt du gehen solltest.
Wenn die Ärzte der Meinung sind das dir Atteste zustehen, die gegen den Wehrdienst sprechen so wende dich mit diesen Attesten beim zuständigen Kreiswehrersatzamt. (vorher Termin machen)
In diesem Fall ist es wie so oft im Leben: Vorbereitet sein und Initiative zeigen. d.h. Rechtzeitig (noch bevor sich das Kreiswehrersatzamt meldet) zum Arzt und sich dann von sich aus (wie oben gesagt) an das Amt wenden.
Im Normalfalle sind meine Antworten hier qualifiziert…man verzeihe mit diesen Ausrutscher…
Wenn Du schon weißt, dass Du Schwachsinn postest, warum tust Du es dann?
Mich persönlich hat der Bund einen Monat vor den Klausuren aus dem Studium heraus eingezogen. Wäre das nicht passiert, hätte ich nach dem 2. Semester mein Vordiplom gehabt.
Ambitionierten jungen Menschen die Karriere kaputt machen - ja das kann der Bund, darin ist er toll.
Saufen, Faulenzen und „nach Vorschrift“ arbeiten, das lernt man da.
Die wichtigen Dinge für’s Leben wie Verantwortung, Leistung und Tatendrang kriegt man hingegen systematisch aberzogen.
Ich empfehle jedem der es kann, alles in Bewegung zu setzen um eben nicht in diesen Sauhaufen zu müssen.
Als Berufssoldat mag das was Anderes sein, aber Grundwehrdienst ist pure Zeitvergeudung.
allein schon, die BW als „Verantwortung“ zu bezeichnen zeugt von einer gewissen Naivität. So ziemlich das Einzige, wofür man bei der BW Verantwortung übernimmt, ist der Kampf gegen das Brauereiensterben. Jegliches andere und weitaus wichtigere Verantwortungsbewusstsein wird einem dort doch konsequent abtrainiert.
Übrigens, den BW-Tonfall („Idiot“) sollte man tunlichst vermeiden, das macht sich nicht sonderlich gut.
also das einzige was wohl neu hinzugekommen ist, ist die Allergie. Diese ist in nahezu keinem Fall ein Grund für eine Ausmusterung, da würd ich mir keine zu großen Hoffnungen machen. Was passieren kann ist eine Nachmusterung in der dann z.B. T3 festgestellt wird, was aber auch nicht heisst, dass du nicht gezogen wirst, sondern dass du für bestimmte Verwendungen nicht geeignet bist (meist die, die Spaß machen). Also überleg es dir nochmal.
Wenn du nicht zum Bund willst weil du keinen Bock darauf hast, dann kannst du verweigern und Ersatzdienst leisten.
Im Normalfalle sind meine Antworten hier qualifiziert…man
verzeihe mit diesen Ausrutscher: Idiot!
Nein, verzeihe ich nicht.
Mein Schwager wurde nach dem Studioum eingezogen - die Zwangspause hat ihm die Eintragung in die Architektenliste versaut, denn danach wollte ihn keine Architekturbüro mehr.
Solange man nicht weiß, warum jemand so etwas fragt, sollte man sich mit Hohn und Spott („Willst wohl auf eden Arm genommwen werden“= zurückhalten.
Meine Vergangenheit kann ich nicht ändern - aber ich kann Anderen empfehlen sich besser vorzubereiten als ich.
Außerdem werden heutzutage weniger Leute gezogen als früher, man vezichtet meist gänzlich auf die „Krüppelkompanie“ (T-7er)
Wer also wirklich karrieretechnische Ambitionen, aber keine gute Gesundheit hat - der sollte sich vom Bund nicht kaputtmachen lassen.
Der Zivildienst hat übrigens auch gute Alternativen, wenn man sich fühzeitig aktiv bemüht - dann können „Wehrersatzleistungen“ schon regelrecht als Karrieresprungbrett dienen!
Gruss,
Michael
… der vor dem Bund gesünder war als nachher …