Unter falschem Namen bestellen

Wie sieht die Rechtslage aus, wenn jemand aus Datenschutzgründen unter falschen Namen im Onlinehandel bestellt und mit Nachnahme oder per im Voraus bezahlten Geschenkgutscheinen bezahlt, sodass die Gefahr, dass die Rechnung nicht bezahlt wird nicht besteht? Die Person, die angegeben würde existiert nicht. Könnte es trotzdem rechtliche Probleme geben?

Hallo,

grundsätzlich sehe ich kein Problem darin, frage mich aber, wie man denn die unter falschen Personaldaten bestellten Waren geliefert bekommen soll.

Gruss

Iru

Naja, der Besteller ist an der Adresse wohnhaft, in einem Mehrfamilienhaus. Für den Zeitpunkt der Bestellung noch eben schnell den Namen an Klingel und Briefkasten angebracht und schon ist zumindest nicht nachvollziehbar, wer von den Nachbarn bestellt hat. Das ganze dann noch mit Verwandten und Bekannten als Postadresse durchziehen. Ist zwar etwas aufwändiger, aber das sammeln von Kundenprofilen wird deutlich erschwert.

Wenn es nur darum ginge

aber das Sammeln von Kundenprofilen wird deutlich erschwert.

Könnte man auch gegenseitig sich Produkte aus dem Online-Handel besorgen. Die nachfolgenden, kundenspezifischen Produkthinweise bei amazon z.B. sind dann immer ein Quell der Erheiterung.

Gruß

Stefan

Hallo,

ich sehe die Probleme an mehreren Stellen:

  1. was ist, wenn tatsächlich bei einer Kontrolle der Behörden beim Versandhändler die Rechnungen auffallen?

  2. und viel wichtiger: was ist bei Reklamationen, wenn der Versandhändler sich querstellt und man seine Ansprüche durchsetzen will?

Grüße

Holygrail