Unterbezahlte Politiker

Hallo
erst lesen dann protestieren!
These: Deutsche politiker sind generell unterbezahlt

  • Wer wirklich erfolgreich und gut ist (bspweise im Managment oder als Richter) würde niemals in die Politik gehen weil die erstens unterbezahlt und zweitens von schlechtem Ruf sind
  • Wenn Politiker nach ihrer Leistung (ok dann bekommen sie nichts)und ihrer Verantwortung bezahlt werden würden, müssten sie deutlich mehr erhalten (der Vorstand von Daimler chrysler hat bei geschätzt 150.000 Beschäftigten und auch geschätzt 5 Milliarden Umsatz vermutlich ein Gehalt das (natürlich auch geschätzt) 10 mal so hoch ist wie das des Kanzlers (mal egal was man von Schröder hält)

so, jetzt prügelt auf mich ein*g*
Bernd

Hi !

Ist es nicht so, daß Politiker ursprünglich das Wohl ihres Landes im Auge haben sollten?
Die große Ehre dieser Aufgabe ist schon mal 80% der Bezahlung. (wer jetzt lacht, sollte besser nicht Politiker werden!).Von „unterbezahlt“ kann angesichts der zahlreichen Nebeneinnahmen unserer Damen und Herren Parlamentarier ohnehin nicht die Rede sein.

Noch etwas: wieviele unserer Politiker wären wohl in der Lage, die Aufgaben eines Jürgen Schrempp befriedigend zu erledigen.
Dieses Argument hinkt also, da es ja nicht bewiesen ist, daß jeder Politiker gleichzeitig die Fähigkeiten besitzt, in der freien Wirtschaft mehr zu verdienen.
Das prominenteste Beispiel ist hier wohl unser Außenminister Fischer, der bekanntlich vor seiner Karriere in der Politik Taxifahrer und Gelegenheitsjobber war.

Gruß,

Mathias

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Moin

Ist es nicht so, daß Politiker
ursprünglich das Wohl ihres Landes im
Auge haben sollten?

jawojl sollten sie!

Die große Ehre dieser Aufgabe ist schon
mal 80% der Bezahlung. (wer jetzt lacht,
sollte besser nicht Politiker
werden!).Von „unterbezahlt“ kann
angesichts der zahlreichen Nebeneinnahmen
unserer Damen und Herren Parlamentarier
ohnehin nicht die Rede sein.

Nebeneinnahmen sofort streichen, ich kann nur einen Job vernünftig machen, Politiker oder Aufsichtsrat

Noch etwas: wieviele unserer Politiker
wären wohl in der Lage, die Aufgaben
eines Jürgen Schrempp befriedigend zu
erledigen.

verdammt wenige, das Problem ist doch das die gute Leute in die Wirtschaft gehen weil sie dort mehr verdienen

Dieses Argument hinkt also, da es ja
nicht bewiesen ist, daß jeder Politiker
gleichzeitig die Fähigkeiten besitzt, in
der freien Wirtschaft mehr zu verdienen.

es hinkt nicht, da ja nicht die Politiker in die Wirtschaft sollen sondern die Manger aus der Wirtschaft in die Politik
Bernd

werden!).Von „unterbezahlt“ kann
angesichts der zahlreichen Nebeneinnahmen
unserer Damen und Herren Parlamentarier
ohnehin nicht die Rede sein.

Nebeneinnahmen sofort streichen, ich kann
nur einen Job vernünftig machen,
Politiker oder Aufsichtsrat

ah ja? und wenn du in deinem kaninchenzüchterverein zum kassenwart ernannt wirst, mußt du auch gleich deinen richtigen job kündigen, da du ja nur eine sache richtig machen kannst?

amüsierte grüße
A.

war der Beitrag ernst gemeint? oder hab ich mich so schlecht ausgedrückt, das nicht klar ist was ich meine, es geht mir nicht ums Ehrenamt, sondern um Interessenkonflikte, wobei eigentlich nichtmal das mein Thema war.
Bernd

ah ja? und wenn du in deinem
kaninchenzüchterverein zum kassenwart
ernannt wirst, mußt du auch gleich deinen
richtigen job kündigen, da du ja nur eine
sache richtig machen kannst?

amüsierte grüße
A.

Hallo,

ah ja? und wenn du in deinem
kaninchenzüchterverein zum kassenwart
ernannt wirst, mußt du auch gleich deinen
richtigen job kündigen, da du ja nur eine
sache richtig machen kannst?

Na, das hinkt ja jetzt wirklich.
Alle unsere Bundestagsabgeordneten haben ja ihre „richtigen Jobs“ aufgegeben (das rangiert vom Handwerker bis zum Wissenschaftler - siehe Handbuch des Bundestags), um dem „Kaninchenzüchterverein“ Bundestag beizutreten. Dafür werden sie auch mit einem Gehalt entlohnt, dass eine angemessene Lebensführung ermöglicht (sicherlich erheblich mehr als die statistischen 4.270 DM brutto des normalen Arbeitnehmers). Und dazu kommen dann noch die hübschen Nebeneinkünfte aus anderen „Kaninchenzüchtervereinen“, sprich Aufsichtsratsposten. Die Gefahr sehe ich hier von zwei Seiten:

  1. Ich würde mich immer mehr um die Tätigkeit kümmern, die für mich am lukrativsten ist. Also: Abgeordnetengehalt klein - Aufsichtsratsgehalt gross = Abgeordnetentätigkeit nada - Aufsichtsratstätigkeit molto.

  2. Wie sieht´s mit Interessenskonflikten aus? Man stelle sich vor, dass der Aufsichtsrat von VW über die für die Automobilbranche ungünstige EU-Altauto-Verordnung abstimmen soll. Oh, dass war ja Realität…

Politiker zu sein, bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Für den Wähler, für das Volk, für den Staat. Nach meiner Ansicht ein Full-Time-Job. So weit ich weiss, haben wir 431 Abgeordnete im Bundestag. Mich regt es auf, bei Übertragungen von Plenarsitzungen und Debatten immer massenhaft leere Sitzreihen zu sehen, weil unsere Abgeordneten lieber mit Nebentätigkeiten Geld verdienen gehen. Damit sehe ich das politische Engagement als vollkommen verfehlt an.

Gruss
Peter (leicht genervt)

überbezahlte Vorstandsmitglieder
könnte es nicht auch andersrum sein ? In der Wirtschaft wird zuviel verdient ? Es fällt mir irgendwie schwer, mir vorzustellen, dass ein Hr. Schremp tatsächlich ca 42 mal soviel „leistet“ wie ich. Folglich stellt sich mir die Frage, ob man wirklich soviel „verdienen“ kann.

Ausserdem unterstelle ich grundsätzlich erstmal jedem Politiker, dass er seine Arbeit aus persölichem Engagement, Interesse und aus der persönlichen Ambition heraus macht. Wenn er dann den Verlockungen des Systems erliegt, dann ist das zwar nicht schön, aber menschlich. Ich möchte nicht wissen, welchen Verlockungen in den Vorstandsetagen zur persönlichen Bereicherung und Bequemlichkeit erlegen wird, nur kräht da kein Hahn danach, weil alles schön unter dem Teppich gehalten wird.

Ich kanns nur immer wieder sagen: In allen grossen Organisationen (und da nehme ich meine eigenen nicht aus) gibt es Möglichkeiten von Filz und miesen Geschäften. Wir müssen endlich damit aufhören, Seriösität zu fordern und dann aber nicht zu kontrollieren. Grosse Organisationen können sich nur dann vor Filz und Korruption schützen, wenn sie funktionierende Kontrollmechanismen besitzen, an denen möglicht viele leute teilhaben.
Nur das schafft Transparenz!

…und noch was: persönliche Gier (ihr wisst schon, wir leben in einer Giergesellschaft) ist nicht an die Höhe des Einkommens gebunden. Gib den Politikern das gleiche wie die Industriebosse haben und es wird trotzdem Korruption geben.

Sigi

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Ein Politiker sollte eigentlich nichts „verdienen“, d.h. sich am Volk bereichern, sondern das Volk vertreten.
Die Diäten sind von den Griechen eingeführt worden, die ihre Bauern so entschädigt haben, wenn diese zu Wahlen antreten mussten. Und auch heute sollten die Diäten nichts anderes sein als Entschädigungen für den Arbeitsaufwand.
Stattdessen haben wir heute Berufspolitiker, und das Resultat siehst Du ja momentan.
Das sind keine Wirtschaftsführer, die einen Konzern mit einigen wenigen anderen leiten, sondern Leute, die mit vielen anderen eine Vertretung der Bürger sein sollen.

Ich finde Bernd hat absolut recht! Ihr seht doch Spät verdient jetzt ein mehrfaches davon was er früher als MP verdient hat: Fragt ihn dach mal ob er das aufgeben würde um wieder Politik zu machen. Außerdem sind nicht nur Regierungsmitglieder Politiker sondern auch Abgeordnete egal ob Land- oder Bundestag und die verdienen wirklich nicht so viel wie die Öffentlichkeit vermutet. Diese Leute sind aber genauso an den Entscheidungen beteiligt wie Minister oder Kanzler. Sicher ihr sagt Politiker sollen es aus Überzeugung machen und nicht wegen des Geldes, wir wissen aber auch das Geld ein hervorragender Motivator ist, und mir ist es lieber ich habe einen hochbezahlten Jürgen Schrempp in der Politik der den Laden auf Vordermann bringt als „Wirtschaftsamateure“. Schaut euch doch mal an was die Leute gemacht haben bevor sie in die Politik gegangen sind. Ihr findet vom Lehrer bis zum abgebrochenen Studenten (keine Kritik an Fischer) alles vertreten.

Gruß Alfred

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Na, das hinkt ja jetzt wirklich.
Alle unsere Bundestagsabgeordneten haben
ja ihre „richtigen Jobs“ aufgegeben (das
rangiert vom Handwerker bis zum
Wissenschaftler - siehe Handbuch des
Bundestags), um dem
„Kaninchenzüchterverein“ Bundestag
beizutreten. Dafür werden sie auch mit
einem Gehalt entlohnt, dass eine
angemessene Lebensführung ermöglicht
(sicherlich erheblich mehr als die
statistischen 4.270 DM brutto des
normalen Arbeitnehmers).

na denn:
wenn du deinen job wechselst hat das ja erstmal nichts mit einem zusätzlichen ehrenamt zu tun.

Und dazu kommen

dann noch die hübschen Nebeneinkünfte aus
anderen „Kaninchenzüchtervereinen“,
sprich Aufsichtsratsposten. Die Gefahr
sehe ich hier von zwei Seiten:

  1. Ich würde mich immer mehr um die
    Tätigkeit kümmern, die für mich am
    lukrativsten ist. Also:
    Abgeordnetengehalt klein -
    Aufsichtsratsgehalt gross =
    Abgeordnetentätigkeit nada -
    Aufsichtsratstätigkeit molto.

so ein aufsichtsratmandat, am besten in einer großen aktiengesellschaft :wink:, ist sicherlich eine lukrative sache. aber in der finanziellen größenordnung trotzdem eher als finanzielles zubrot zu sehen. und was die arbeitsbelastung angeht, sind vier sitzungen im jahr, und, wenn man es gründlich machen will, dazwischen noch studium von akten, prüfberichten, etc. nun wirklich keine allzugroße sache.
also ich für mein teil, würde sofort so ein mandat annehmen, wenn man es mir anböte. :smile:

  1. Wie sieht´s mit Interessenskonflikten
    aus? Man stelle sich vor, dass der
    Aufsichtsrat von VW über die für die
    Automobilbranche ungünstige
    EU-Altauto-Verordnung abstimmen soll. Oh,
    dass war ja Realität…

tja, was soll man sagen? in der biologie nennt man so etwas glaub ich symbiotische lebensformen.

Politiker zu sein, bedeutet Verantwortung
zu übernehmen. Für den Wähler, für das
Volk, für den Staat. Nach meiner Ansicht
ein Full-Time-Job. So weit ich weiss,
haben wir 431 Abgeordnete im Bundestag.
Mich regt es auf, bei Übertragungen von
Plenarsitzungen und Debatten immer
massenhaft leere Sitzreihen zu sehen,
weil unsere Abgeordneten lieber mit
Nebentätigkeiten Geld verdienen gehen.

naja, ich würde denen nicht automatisch unterstellen, dass sie ständig mit außerparalamentarischen nebentätigkeiten befasst sind. schließlich haben sie ihren wahlkreis, um den sich auch „vor ort“ kümmern sollten, außerdem gibt es jede menge ausschüsse und sonstige gremien die auch irgendwann tagen müssen. und wozu sollen sie schließlich die ganze zeit im bundestag abhängen um sich das ganze geschwafel anzuhören? mach doch nur selbst mal die probe, wie lange du so eine live-übertragung bei phönix durchhältst.

grüße

Admeta

Hallo

Also ich bin - mit einer Einschränkung - genau der Meinung von Bernd. Politiker sein ist ein wichtiger und beschissener Job und dafür hoffnungslos unterbezahlt.

ABER:
Dies nur, wenn man die offiziellen Lohnzahlungen anschaut. Dies gleicht sich aber i.A. mehr als aus, wenn man die ganzen lukrativen und verdeckten Nebeneinnahme-Quellen anschaut. Durch Einfluß und/oder Aufsichtsräten uns/oder … hat ein Politiker sehr viele Möglichkeiten so nebenher sein Schnäppchen zu machen - sogar ohne, daß ihm dies als Bestechung nachgewiesen werden kann.

Also meine Meinung: Rauf mit dem Gehalt, dafür konsequente Offenlegung und Anrechnung sämtlicher Nebeneinkünfte.

Gruß
Thomas

Hi Admeta (was für ein schöner Name !!)!

Na, das hinkt ja jetzt wirklich.
Alle unsere Bundestagsabgeordneten haben
ja ihre „richtigen Jobs“ aufgegeben (das
rangiert vom Handwerker bis zum
Wissenschaftler - siehe Handbuch des
Bundestags), um dem
„Kaninchenzüchterverein“ Bundestag
beizutreten. Dafür werden sie auch mit
einem Gehalt entlohnt, dass eine
angemessene Lebensführung ermöglicht
(sicherlich erheblich mehr als die
statistischen 4.270 DM brutto des
normalen Arbeitnehmers).

na denn:
wenn du deinen job wechselst hat das ja
erstmal nichts mit einem zusätzlichen
ehrenamt zu tun.

Allerdings verlieren viele Parlamentaier ihre Jobs nicht, sondern sie lassen diese ruhen. Gerade als Anwalt in einer Gemeinschaftskanzlei ist das kein Problem. Und die mit Abstand meisten sind Anwälte.

Und dazu kommen
dann noch die hübschen Nebeneinkünfte aus
anderen „Kaninchenzüchtervereinen“,
sprich Aufsichtsratsposten. Die Gefahr
sehe ich hier von zwei Seiten:

  1. Ich würde mich immer mehr um die
    Tätigkeit kümmern, die für mich am
    lukrativsten ist. Also:
    Abgeordnetengehalt klein -
    Aufsichtsratsgehalt gross =
    Abgeordnetentätigkeit nada -
    Aufsichtsratstätigkeit molto.

so ein aufsichtsratmandat, am besten in
einer großen aktiengesellschaft :wink:, ist
sicherlich eine lukrative sache. aber in
der finanziellen größenordnung trotzdem
eher als finanzielles zubrot zu sehen.

Offensichtlich sind Dir die Gehälter von Aufsichtsratsmitgliedern nicht bekannt.

und was die arbeitsbelastung angeht, sind
vier sitzungen im jahr, und, wenn man es
gründlich machen will, dazwischen noch
studium von akten, prüfberichten, etc.
nun wirklich keine allzugroße sache.
also ich für mein teil, würde sofort so
ein mandat annehmen, wenn man es mir
anböte. :smile:

Würde man den Job richtig machen, wäre er zeitlich äußerst aufwendig.
Aber dafür ist er, entgegen der Meinung einiger Leute hier, ganz gut bezahlt (sh. mein Posting oben).

  1. Wie sieht´s mit Interessenskonflikten
    aus? Man stelle sich vor, dass der
    Aufsichtsrat von VW über die für die
    Automobilbranche ungünstige
    EU-Altauto-Verordnung abstimmen soll. Oh,
    dass war ja Realität…

tja, was soll man sagen? in der biologie
nennt man so etwas glaub ich symbiotische
lebensformen.

Hier handelt es sich wohl eher um parasitäre Lebensformen…

Politiker zu sein, bedeutet Verantwortung
zu übernehmen. Für den Wähler, für das
Volk, für den Staat. Nach meiner Ansicht
ein Full-Time-Job. So weit ich weiss,
haben wir 431 Abgeordnete im Bundestag.
Mich regt es auf, bei Übertragungen von
Plenarsitzungen und Debatten immer
massenhaft leere Sitzreihen zu sehen,
weil unsere Abgeordneten lieber mit
Nebentätigkeiten Geld verdienen gehen.

naja, ich würde denen nicht automatisch
unterstellen, dass sie ständig mit
außerparalamentarischen nebentätigkeiten
befasst sind. schließlich haben sie ihren
wahlkreis, um den sich auch „vor ort“
kümmern sollten, außerdem gibt es jede
menge ausschüsse und sonstige gremien die
auch irgendwann tagen müssen. und wozu
sollen sie schließlich die ganze zeit im
bundestag abhängen um sich das ganze
geschwafel anzuhören? mach doch nur
selbst mal die probe, wie lange du so
eine live-übertragung bei phönix
durchhältst.

Wenn Du aber dafür gewählt und bezahlt wirst, sieht das wohl anders aus, oder?

Gruß,

Mathias

Hi Alfred !

Ich finde Bernd hat absolut recht! Ihr
seht doch Spät verdient jetzt ein
mehrfaches davon was er früher als MP
verdient hat: Fragt ihn dach mal ob er
das aufgeben würde um wieder Politik zu
machen.

Warum hat er dann überhaupt Politik gemacht?

Außerdem sind nicht nur
Regierungsmitglieder Politiker sondern
auch Abgeordnete egal ob Land- oder
Bundestag und die verdienen wirklich
nicht so viel wie die Öffentlichkeit
vermutet.

Landtagsabgeordnete arbeiten doch meistens noch in ihren Jobs, oder nicht?

Diese Leute sind aber genauso
an den Entscheidungen beteiligt wie
Minister oder Kanzler. Sicher ihr sagt
Politiker sollen es aus Überzeugung
machen und nicht wegen des Geldes, wir
wissen aber auch das Geld ein
hervorragender Motivator ist, und mir ist
es lieber ich habe einen hochbezahlten
Jürgen Schrempp in der Politik der den
Laden auf Vordermann bringt als
„Wirtschaftsamateure“. Schaut euch doch
mal an was die Leute gemacht haben bevor
sie in die Politik gegangen sind. Ihr
findet vom Lehrer bis zum abgebrochenen
Studenten (keine Kritik an Fischer) alles
vertreten.

Und genau für solche Leute ist das Politikergehalt durchaus reizvoll…

Ferner kannst Du nicht jedem Minister oder Abgeordneten ein Gehalt im zweistelligen Millionenbereich bezahlen.

Sigi hatte dazu weiter unten geschrieben, daß, egal wieviel man den Politikern bezahlt, es immer Korruption geben wird.
Dem kann ich mich nur anschließen!

Gruß,

Mathias

Hi Admeta (was für ein schöner Name !!)!

merci :smile:

Allerdings verlieren viele Parlamentaier
ihre Jobs nicht, sondern sie lassen diese
ruhen. Gerade als Anwalt in einer
Gemeinschaftskanzlei ist das kein
Problem. Und die mit Abstand meisten sind
Anwälte.

jaja, schon gut.

Offensichtlich sind Dir die Gehälter von
Aufsichtsratsmitgliedern nicht bekannt.

mag sein, dass ich mich da falsch erinnere. ich bin von größenordnungen von bestenfalls einigen zehntausendmark pro jahr ausgegangen. sind das echt noch mehr?

Würde man den Job richtig machen, wäre er
zeitlich äußerst aufwendig.
Aber dafür ist er, entgegen der Meinung
einiger Leute hier, ganz gut bezahlt (sh.
mein Posting oben).

wie wir erst kürzlich am beispiel holzmann gesehen haben, wird er offensichtlich oft nicht allzu gründlich gemacht.

tja, was soll man sagen? in der biologie
nennt man so etwas glaub ich symbiotische
lebensformen.

Hier handelt es sich wohl eher um
parasitäre Lebensformen…

:wink: … mag sein, ich bin tendenziell immer erst mal wohlmeinend.

Wenn Du aber dafür gewählt und bezahlt
wirst, sieht das wohl anders aus, oder?

wenn etwas stinklangweilig ist, wird es doch dadurch nicht interessanter, dass ich geld dafür bekomme. allenfalls wächst meine bereitschaft so zu tun als ob. aber das kann wohl auch kaum die lösung sein.

grüße

Admeta

Schöner naiver Traum . . .
… aber - zugegeben - im ersten Moment gut!

Lobbyisten haben keine Chance mehr, Korruption gehört der Vergangenheit an und vor allen Dingen:
Dieses ewige Gejammere hört auf, daß Politiker im Vergleich zu entsprechenden Positionen in der Wirtschaft unterbezahlt sind!

Der Problem liegt - wie immer - im Detail:

…dafür konsequente Offenlegung und
Anrechnung sämtlicher Nebeneinkünfte.

Wer in aller Welt soll denn diese „konsequente Offenlegung“ kontrollieren? Vielleicht Politiker?

Auf welcher Basis? Etwa mit Hilfe von Gesetzen, die von Politikern gemacht wurden?

Hallo, hier wird der Bock zum Gärtner gemacht oder der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben!

Nichts für ungut, ich träume auch manchmal von Gerechtigkeit auf Erden …

Gruß, Andreas

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Hi !

Hi Admeta (was für ein schöner Name !!)!

merci :smile:

Denada !

Allerdings verlieren viele Parlamentaier
ihre Jobs nicht, sondern sie lassen diese
ruhen. Gerade als Anwalt in einer
Gemeinschaftskanzlei ist das kein
Problem. Und die mit Abstand meisten sind
Anwälte.

jaja, schon gut.

Offensichtlich sind Dir die Gehälter von
Aufsichtsratsmitgliedern nicht bekannt.

mag sein, dass ich mich da falsch
erinnere. ich bin von größenordnungen von
bestenfalls einigen zehntausendmark pro
jahr ausgegangen. sind das echt noch
mehr?

Die Bandbreite reicht von einigen 10.000 DM bis zu Summen in Millionenhöhe.
Also keine Angst, die Jungs müssen nicht verhungern.
Ferner ergibt sich durch die Möglichkeit, mehrere solcher Posten innezuhaben, ein sehr hohes Einkommenspotential für Politiker, die die richtigen Kontakte pflegen.

Würde man den Job richtig machen, wäre er
zeitlich äußerst aufwendig.
Aber dafür ist er, entgegen der Meinung
einiger Leute hier, ganz gut bezahlt (sh.
mein Posting oben).

wie wir erst kürzlich am beispiel
holzmann gesehen haben, wird er
offensichtlich oft nicht allzu gründlich
gemacht.

Das ist genau das Problem. Man wählt die Aufsichtsräte nicht anhand ihrer Qualifikation aus.
Ärgerlich ist, daß sich die Schuldigen trotzdem schadlos halten können.
Hier bedarf es einer Gesetzesänderung.
Sind nämlich harte Folgen zu erwarten, werden sich die Leute es schon genau überlegen, bevor sie einen Posten annehmen, dessen Stellenbeschreibung sie nicht erfüllen können.

tja, was soll man sagen? in der biologie
nennt man so etwas glaub ich symbiotische
lebensformen.

Hier handelt es sich wohl eher um
parasitäre Lebensformen…

:wink: … mag sein, ich bin tendenziell
immer erst mal wohlmeinend.

Das sist ein guter Wesenszug. Ich bin in solchen Fällen eher das Gegenteil.

Wenn Du aber dafür gewählt und bezahlt
wirst, sieht das wohl anders aus, oder?

wenn etwas stinklangweilig ist, wird es
doch dadurch nicht interessanter, dass
ich geld dafür bekomme. allenfalls wächst
meine bereitschaft so zu tun als ob. aber
das kann wohl auch kaum die lösung sein.

Man darf dann eben nicht in die Politik gehen.
Der langweilige Teil gehört eben auch zu dem Job.

Gruß,

Mathias

merci :smile:

Denada !

ja, klingt auch schön, wer ist das? :wink:

Die Bandbreite reicht von einigen 10.000
DM bis zu Summen in Millionenhöhe.

boff. da bin ich aber doch ein wenig geplättet.

Also keine Angst, die Jungs müssen nicht
verhungern.

nee nee, keine sorge, ich kann wahrlich nicht von mir behaupten ein besonderes mitgefühl für berufspolitiker zu haben. :wink:

Ferner ergibt sich durch die Möglichkeit,
mehrere solcher Posten innezuhaben, ein
sehr hohes Einkommenspotential für
Politiker, die die richtigen Kontakte
pflegen.

seufz. ja, ja, „the old boys network“. irgendwie scheint mir, dass wir frauen da grundsätzlich was falsch machen mit unseren sozialen beziehungen.

Das ist genau das Problem. Man wählt die
Aufsichtsräte nicht anhand ihrer
Qualifikation aus.
Ärgerlich ist, daß sich die Schuldigen
trotzdem schadlos halten können.
Hier bedarf es einer Gesetzesänderung.

hmm. soweit ich mich erinnere, gab es im rahmen der holzmann berichterstattung doch meldungen, daß in den USA, wo ohnehin alles viel besser und professioneller ist, vorstände und aufsichtsräte durchaus für fahrlässigkeit und unterlassungen belangt werden können. gleichzeitig wird diese haftung aber auch wieder unterlaufen, durch versicherungen, die für wirtschaftliche schäden durch eben solche persönlichen verfehlungen von managern aufkommen …

Sind nämlich harte Folgen zu erwarten,
werden sich die Leute es schon genau
überlegen, bevor sie einen Posten
annehmen, dessen Stellenbeschreibung sie
nicht erfüllen können.

… und somit fällt wieder keiner der „alten jungs“ durch die maschen des netzwerks.

grüße

Admeta

merci :smile:

Denada !

ja, klingt auch schön, wer ist das? :wink:

Ein mexikanisches Bier, glaube ich :smile:)
(oder vielleicht spanisch für: „nichts zu danken“…)

Die Bandbreite reicht von einigen 10.000
DM bis zu Summen in Millionenhöhe.

boff. da bin ich aber doch ein wenig
geplättet.

Du kannst Dir ein Beispiel ansehen, indem Du Dir von der DaimlerChrysler AG den 1999er Geschäftbericht schicken lässt.
Da stehen auch die Vorstands- und Aufsichtsrats- Gehälter drin.

Also keine Angst, die Jungs müssen nicht
verhungern.

nee nee, keine sorge, ich kann wahrlich
nicht von mir behaupten ein besonderes
mitgefühl für berufspolitiker zu haben.
:wink:

Brauchst Du auch nicht. Die Brüder sind ausreichend versorgt…

Ferner ergibt sich durch die Möglichkeit,
mehrere solcher Posten innezuhaben, ein
sehr hohes Einkommenspotential für
Politiker, die die richtigen Kontakte
pflegen.

seufz. ja, ja, „the old boys network“.
irgendwie scheint mir, dass wir frauen da
grundsätzlich was falsch machen mit
unseren sozialen beziehungen.

Da hast Du zweifelsfrei Recht.
Aber ihr Mädels habt die Chance.
Jetzt immer noch wegen weiblicher Benachteiligung zu weinen, ist nicht angebracht.
Frauen werden in fast allen Lebensbereichen durch Quoten und Gesetzgebung derart bevorzugt, so daß ein evtentueller Mißerfolg wirklich nur noch an der einzelnen Frau selbst liegen kann und nicht etwa an den Umständen !

Das ist genau das Problem. Man wählt die
Aufsichtsräte nicht anhand ihrer
Qualifikation aus.
Ärgerlich ist, daß sich die Schuldigen
trotzdem schadlos halten können.
Hier bedarf es einer Gesetzesänderung.

hmm. soweit ich mich erinnere, gab es im
rahmen der holzmann berichterstattung
doch meldungen, daß in den USA, wo
ohnehin alles viel besser und
professioneller ist, vorstände und
aufsichtsräte durchaus für fahrlässigkeit
und unterlassungen belangt werden können.
gleichzeitig wird diese haftung aber auch
wieder unterlaufen, durch versicherungen,
die für wirtschaftliche schäden durch
eben solche persönlichen verfehlungen von
managern aufkommen …

Trotzdem ist das Saystem besser, denn die Versicherung hjat die Wahl, solche Policen anzubieten oder nicht.
Es ist also ein fairer Deal für alle Beteiligten.

Sind nämlich harte Folgen zu erwarten,
werden sich die Leute es schon genau
überlegen, bevor sie einen Posten
annehmen, dessen Stellenbeschreibung sie
nicht erfüllen können.

… und somit fällt wieder keiner der
„alten jungs“ durch die maschen des
netzwerks.

Doch, dann eben schon.

CU,

Mathias

Hallo Bernd,

ich gebe Dir Recht. Politiker sind nur unzureichend im Verhältnis zu anderen Beamten finanziell abgesichert.
So gibt es zum Beispiel bisher für Politiker keine Kofferzulage,obwohl heute nahezu jeder Politiker mit diesem Behältnis arbeitet!
Gruß Irina

Hallo,

Es ist in der Tat richtig, daß Leute in dem Alter, in dem Politiker meistens sind, in einem anderen Job mehr verdienen würden wenn man davon ausgeht, daß es sich um hochqualifizierte Personen handelt. Dazu kommt noch, daß der „normale Abgeordnete“ erst einmal zig Jahre unbezahlte Arbeit auf sich nehmen mußte um in den Landtag, Bundestag etc. zu kommen. Dies sind dann tatsächlich so amüsante Termine wie Eröffnung von Bürgersäälen, Feuerwehrfeste, Fastnachtssitzungen und Kleintierzüchtervereine. Aus eigener Erfahrung (da ich direkt mit einem Politiker zusammengelebt habe) kann ich berichten, daß eine 60-Stunden-Woche nichts besonderes und ein freier Tag selten ist. Und wo im normalen Erwerbsleben (hoffentlich) auch mal ein Erfolg in Sicht ist bekommt man als Politiker ständig von diversen Seiten Prügel.
Ich will damit niemanden entschuldigen aber doch mal anmerken, daß der Großteil der Politiker auch in diesm Lande nicht aus Raffgier oder Machtgeilheit handeln.

Grüße Irene

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]