Ich bekomme dürftige parenterale Ernährung im Hospiz. Ich kollabiere an Unterernährung. Mein Krebs ist nicht mehr virulent, so dass ich auch Aufbaunahrung bekommen könnte. …(Zensur der Netikette) … Wo ich jetzt bin, wird weder diagnostiziert, noch weitergeholfen, lediglich symptomatisch gelindert. Das ist nicht mein Hauptwunsch. Wie komme ich jetzt hier durch? Brauche ich einen Anwalt, soll ich eine Patientenverfügung abschließen, kann mich dann meine Freundin in meinem Sinne unterstützen, wenn sie die hat?
Das ist eher eine Frage fürs Rechtsbrett … (owt)
…
Leider gibt es keine Infos über deine genaue Erkrankung und die Prognose.
Ein Hospiz verlässt man i.d.R. nicht lebend, kann es sein dass daher die Ernährung „dürftig“ ist?
Auch wird in einem Hospiz nicht diagnostiziert, wie gesagt es ist eigentlich die letzte Station im Leben.
Hauptaufgabe dort ist es eben „symptomatisch zu lindern“.
Gibt es denn eine Chance dass du die Krankheit noch besiegst oder bist du austherapiert?
Du kannst natürlich gehen -ist ja kein Gefägnis- und dich in ein Krankenhaus begeben.
Wichtig finde ich aber, dass du dich erstmal informierst wie der Stand deiner Erkrankung und die Prognose ist ->erfragen beim Personal/ärztlichen Leiter.
Eine Patientenverfügung ist eine sehr gute Idee, wundere mich dass du nicht schon nach Erstdiagnose eine abgeschlossen hast. (genauere Fragen hierzu im Rechtsbrett stellen).
Und du solltest deine Wünsche natürlich zusätzlich noch mit jemand deines Vertrauens besprechen, sowie mit dem Pflegepersonal (darauf bestehen und zeigen lassen dass es notiert wird/wurde!)
danke für Stellungnahme. Es geht um meinen Frund, Lebendpartner, daher für mich nicht so leicht zu managen. Er hat nur mich zum Helfen, bisher. Ich werde die Patientenverfügung versuchen zu bekommen. Er ist ausdiagnostiziert. sowas hatten die Ärzte im Klinikum, UMG, Göttingen gesagt. trotz diagnostizierter Unterernährung, haben sid ihn in das Hospiz geschickt. Er will gestärkt werden. Habe am Freitag den Wunsch nach Eiweißgabe protokollieren lassen. Das wird am Montag der zuständigen Ärztin zugetragen. Diese hatte mir am Freitag Morgen gesagt, dass sie keine weitern Gaben unterstützt. Ich weiß, dass seine Krebszellen nicht mehr teilungsfähig sind, deshalb kann er jetzt doch Aufbaukost parenteral erhalten. Er kollabiert am Aushungern. Das seit Monaten. Denn während der Zeit des Erbrechens, seit 6 Monaten im Minimum, haben die nichts gemacht. Erst vor 3 Wochen wurde darauf eingangen und wegen des Erbrechens der Darmverschluss festgestellt.
danke - hab ich weitergeleitet. Heike