hallo Leute,
wenn ein Weisheitszahn aus dem Kieferknochen herausoperiert werden soll, ensteht an der Stelle ein Loch. Damit dieses Loch gefüllt wird, bringt der Kieferchirurg ein Unterfütterungsmaterial ein. Aus was besteht denn dieses Unterfütterungsmaterial ? Der Kieferchirurg sagte, dass der Knochen dieses Unterfütterungsmaterial eventuell abstossen kann. Wann und warum kann das passieren ?
Vielen Dank im voraus für Eure Antworten
Gruss
chatboy
Hallo Chatboy!
Bei mir wurden alle 4 Weisheitszähne aus dem Kieferknochen heraus"gebuddelt".
Eine Unterfütterung ist nie angesprochen wurden.
Ist diese Unterfütterung möglicherweise eine Igel-Leistung und Du musst sie selbst bezahlen?
Angelika
Hallo Angelika,
vielen Dank für Deine Antwort. Ja, diese Unterfütterung des Loches kostet 130 Euro und das zahlt die KK nicht. Wie bist Du mit den Löchern zurecht gekommen ?
Viele Grüsse
chatboy
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Hi Chatboy,
mir wurden diese Teile Anfang 20 allesamt entfernt, da sie die übrigen Zähne in Unordnung zu bringen drohten. Die Löcher sind schon nach wenigen Jahren (wenn das überhaupt so lange gedauert hat???) nicht mehr zu spüren gewesen. Heute ist das ca. 20 Jahre her und wenn ich nicht wüsste, dass dort mal Zähne waren, würde ich schwören, …
Bin übrigens noch immer und aus tiefer Überzeugung bei diesem Zahnarzt, der auch unter Kollegen als Weltklassezahnarzt gilt.
Alles Gute,
sine
Servus chatboy,
das ‚Unterfütterungsmaterial‘ ist wahrscheinlich eines der verbreiteteten Knochenersatzmaterialien. Sie reichen von synthetischen Gläsern über Tricalciumphosphat bis zu gemahlenen Korallen. Die Implantologen und Parodontologen verwenden sie, wenn Knochen dort fehlt, wo sie ihn gerne hätten. Bei gezogenen Weisheitszähnen ist das eher nicht der Fall. Der Körper schafft seinen eigenen Knochenanbau in diesem Falle ganz allein. Wenn dein Chirurg keine guten und nachprüfbaren Gründe für das ‚Unterfütterungsmaterial‘ nennen kann, laß es ruhig bleiben
Wenn Du schon beim Fragen bist, frage ihn gleich mal nach den Gründen für die Extraktion. Die Deutsche Gesellschaft für Zahn- Mund und Kieferheilkunde veröffentlicht unter
DGZMK.de
statements über häufig vorkommende Patientenprobleme. Dort gibt es auch Aussagen über die prophylaktische Weisheitszahnentfernung und ihre häufige Sinnlosigkeit.
Kai
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Hallo Chatboy!
Mein Oralchirurg hat nach dem Ausbuddeln jeweils eines Zahnes die Wunde nicht weiter verschlossen, ist von selbst zugeheilt und es hat keinerlei Komplikationen gegeben.
Ich bekam sofort Tamponaden zum Draufbeißen, noch in der Praxis ein Coolpack.
Zuhause habe ich mich wirklich ruhig verhalten, immer im Abstand von ca. 1 Stunde gekühlt (kein Eis sondern Coolpack)und trotz aller Versuchung nicht mit der Zunge dran herumgepruckelt.
Die Wunden sind sehr gut verheilt, es gab keinerlei Probleme.
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Dein Operateur sich noch ein bisschen hinzuverdienen möchte.
Frag doch mal direkt, ob diese Unterfütterung zwingend notwendig ist!
Angelika