wie Conrad schon schrieb. Punktfundamente anbringen und darauf die Konstruktion bauen.
Du solltest aber für die Punktfundamente eine gewisse Sorgfalt aufbringen, d.h. sie groß genug auslegen, ordentlich ausrichten, und die Träger für die Balken lotrecht einsetzen.
Wie groß die Fundamente sein müssen, hängt davon ab, was für einen Boden Du hast. In lockerem Sand müssen sie größer sein, als in Lehmboden. Dazu kommt die Frage der Belastung, willst Du nur ruhig darauf sitzen, oder regelmäßig Polka tanzen.
In einem Fachgeschäft für Baustoffe sollte man Dir weiterhelfen können. (Adressen --> Gelbe Seiten)
Baumärkte sind erfahrungsgemäß mit solchen Fragen (meist) überfordert.
bin gerade auch bei der Realisierung eines solchen Projekts und habe mir folgende Lösung überlegt.
Da unser Sitzplatz etwas vom Haus weg ist, habe ich die Gelegenheit genutzt gleich mal ein DN 50 HT-Rohr vom Haus bis zum Sitzplatz zu verlegen und dahinein ein Erdkabel und einen Schlauch gezogen um Licht, Steckdosen und einen Wasseranschluss an den Sitzplatz zu bekommen.
Auf die leicht vertiefte und planierte Fläche kommt ein Wurzelschutzflies und dann Splitt. Da keine Platten unter dem Holz liegen könnte und wir Holzfliesen einsetzen wollen, könnte sich Unkraut unter dem Holz ansiedeln. Mit dem Spitt und dem Flies lässt es sich dann aber gut entfernen.
Für die Unterkonstruktion kommt Bankirai-Holz zum Einsatz. Dies ist ziemlich unempflindlich gegen Nässe und kann daher direkt flächig auf dem Splitt (sorgt auch für gutes Ablaufverhalten) verlegt werden. Ggf. werde ich einige Betonsteine unterlegen.
Aufbau ansonsten wie gehabt, also Abstand zwischen den Bohlen bzw., Fliesen einhalten, Bei Bankirai nur Edelstahlschrauben verwenden, Schrauben mit Spezialbohrer vorbohren und Löcher gleich senken, …
Gruß vom Wiz
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Ich hab mal mit meinem Bruder ein 25Jahre altes Gartenhäusle umgesetzt.
Da waren 12 Punktfundamente darunter. Diese waren von einer ca 15cm hohen Kiesschicht umgeben welche noch mit einer Lage Teerpappe abgedeckt war. Auf den Punktfundamenten war jeweils eine oder zwei Lagen Teerpappe darauf ein Pflasterstein und dann wieder Teerpappe. Anschliessend das Holz des Gartenhauses. Rings um das Haus war Lochgitter angebracht, damit alles schön durchlüftet war.
Der Unterbau des Hauses wies bei der Demontage absolut keine Faulstelle auf war aber wohl auch aus Lärchenholz.