hallo Ratsuchende und Gebende
Ich möchte eine Diskussion aufbringen über ein Thema das mich auch wütend macht.
Gesetzt den Fall…
Herr A und Frau B haben 2 Kinder und lassen sich scheiden. Die beiden Kinder verbleiben bei Ihr.
Jetzt sind etwa 5 Jahre vergangen.
Herr A hat eine Beziehung mit Frau x und daraus ist ein Kind entstanden. Er ist Berufstätig auf Montage (wird Fr. x dann eigentlich mit einer alleinerziehenden gleichgestellt?)
Frau x hat im Übrigen auch ein Kind mitgebracht wofür sie aber keinen Unterhalt bekommt, da noch ein weiteres Kind besteht und sich diese Unterhaltsansprüche gegenseitig aufheben.
Frau x kann aufgrund des ALters (des gemeinsamen kindes knapp 3 J), der allerseits bekannten Arbeitsmarktsituation und der mangelnden Verfügbarkeit des Kindesvaters auch nach dem 3. Geburtstag des gem. Kindes (so schnell) keiner Beschäftigung nachgehen.
Frau B hat derweil eine Beziehung mit Herrn Y woraus auch ein weiteres Kind entstanden ist. Gravierender Unterschied:
Beide leben von Hartz IV, und möchten das nicht ändern. Sie „müsse ja nicht arbeiten, bis die Kinder allemann über 14 sind“, und Herr y
hatte vor Jahren gekündigt um schwarz arbeiten zu können, Sie arbeitet im Übrigen auch „nebenher“. Beide haben sowohl das Jugendamt als jetzt auch das Arbeitsamt „ausversehen“ um mehrere Tausend € gebracht die jetzt wieder zurückgezahlt werden müssen.
Was bedeutet die Herrschaften leben wie die Made im Speck.
So, nun worauf es mir ankommt:
Herr A und Frau x möchten nicht heiraten nur um aufgrund der verminderten Unterhaltsverpflichtungen einigermaßen leben zu können.
Sie können aber auch nicht mit ca 1100€ incl. Kindergeld leben.
Ich glaube eine 4 Köpfige Familie bekommt mit Hartz IV mehr (eingerechnet der Mietkosten)
Wo ist da der Sinn. Herr A zahlt Unterhalt und kann seine neue Familie nicht mehr ernähren.
Meiner Meinung müßte der Gesetzgeber dahingehend auch eine Veränderung vornehmen.
In dem Moment wo sich aus einer, wieder gleich zwei vollständige und gleichzusetztende Familien gebildet haben, kann doch die eine nicht üppig und die andere am Existenzminimum leben.
denn wenn mein Lebensgefährte ein Kind mitgebracht hätte, komme ich doch auch automatisch für das kind auf, und übernehme Verantwortung.
Über eine ernsthafte Diskussion würd ich mich freuen, aber auf unfaire oder unsachliche Beiträge verzichte ich gerne
Vielen Dank Claudia