Unterhalt

Hallo!

Ich brauche euren Rat bezüglich einer vielleicht schwieriger zu beantwortenden Frage. Ich bin seit Februar 18 und bekomme seit Juli den Unterhalt meines leiblichen Vaters auf mein Konto überwiesen. Meine Mutter und mein Stiefvater haben keinen Kontakt zu ihm, ich nur über das Internet. Kennen tue ich ihn kaum.
Meine Eltern waren zunächst ziemlich böse, weil er das getan hat ohne sie zu fragen, was aber sein gutes Recht ist. Zunächst wollten wir das ganze so regeln, dass ich den Unterhalt einfach jeden Monat zurück auf das Konto meiner Eltern überweise. Jetzt kam aber meine Mutter zu mir und meinte, wenn ich gewisse Abgaben leisten würde, könnte ich einen Teil des Geldes behalten. Diesen Vorschlag habe ich zuvor schon gemacht, da wurde er aber erstmal abgelehnt. Meine Mutter meinte weiterhin, dass wir uns deswegen mal zusammensetzen müssten. Ich habe jetzt ziemliche Angst vor dem Gespräch, weil ich gerne mitreden möchte, aber eigentlich keine Ahnung habe wie viele Abgaben fair sind. Des Weiteren verstehe ich mich mit meinem Stiefvater sehr schlecht und habe jetzt schon Angst vor der Konversation. Ich muss dazu sagen, dass meine Eltern auf das Geld angewiesen sind. Meine Mutter hat keinerlei Einkünfte, auch kein Arbeitslosen oder Sozialgeld. Dafür verdient mein Stiefvater ziemlich gut. Wie viel weiß ich nicht, aber er ist ein Abteilungsleiter, da wird der Verdienst schon nicht so übel sein. Trotzdem meinte meine Mutter dass sie das Geld z.B. in die Abbezahlung unseres Hauses einplanen.
Ich würde in dem Gespräch gerne selber einen Vorschlag machen und nicht als Dummchen dastehen und mich einfach belabern lassen.
Aber wie viel kostet so ein Kind wie ich im Monat? Ich fahre zum Beispiel jeden Tag schon alleine 30km Schulweg mit dem Auto, dann kommen Kosten für Schulbücher, Kleidung, Nahrung, Körperpflege, Wasser, Strom, etc. Ihr wisst schon was ich meine. Es sind 308 Euro Unterhalt die ich bekomme. Wie viel soll ich nun davon abgeben? Hinzu kommt, dass meine Eltern ja mein Kindergeld, was sich auf ca. 150 Euro beläuft, behalten. Ich hoffe diese Angabe stimmt einigermaßen, ich weiß nämlich nicht wie viel Geld genau das ist.
Man muss ja auch im Hinterkopf behalten, dass wir eine Familie sind und ich will hier nicht wohnen wie ein Untermieter, womöglich noch mit einem eigenen Fach im Kühlschrank u.Ä. Auf der anderen Seite finde ich diese Regelung gut weil es Streit mit meinem Stiefvater eindämmen könnte, was aber ein anderes Thema ist. Außerdem kann ich schon mal für nächstes Jahr üben, wenn ich ausziehen möchte um zu studieren. Ich wollte eigentlich schon mal ausziehen, weil ich es kaum noch ausgehalten habe zu Hause und dachte nun, dass damit ein guter Kompromiss gefunden wurde.
Also was meint ihr? Was ist fair, wie soll ich in dieses Gespräch reingehen, welche Erwartungen darf ich haben?
Ich sollte vielleicht noch anmerken, dass das Geld in der Vergangenheit nicht wirklich nur für mich verwendet wurde. Z.B. wurde mir immer Gitarrenunterricht verwehrt, den ich schon so lange möchte, der auch nur 50 Euro im Monat kostet. Sowas muss doch drin sein, bei 450 Euro im Monat die für mich bestimmt sind. Habe ich zu hohe Anforderungen?

Tamina

Hallo Tamina,

wie wäre es mit einem Mittelweg: Du schlägst vor, einen Teil „Deiner“ Kosten selbst zu tragen, z.B. das Benzingeld für’s Auto, Deine Klamotten, Dein Schulzeug und Kosmetika - dafür darfst Du dann entsprechend das Geld behalten (ich weiß ja nicht, wie viel Du so im Monat dafür aufwendest - so was um die 100-150 Euro?). So wird Deinen Eltern das Geld nicht einfach „abgezwackt“, und Du lernst schon ein bißchen selbständig zu sein und Dir Dein Geld einzuteilen. Aber dann auch nicht am 15. des Monats zu Mami laufen und um Geld für Sprit betteln, weil das Papa-Geld schon alle ist!

Immerhin ist der Unterhalt genau das: für Deinen Lebensunterhalt gedacht. Solange Deine Eltern den bestreiten, haben sie auch ein Anrecht darauf. Ist zumindest meine Meinung … Auch wenn davon das Haus abbezahlt wird: Du wohnst doch auch darin, oder? Und schließlich und endlich ist es ja dann auch ein potentielles Erbe, das Dir mal zufallen könnte.

Das mit dem Gitarrenunterricht kann auch ganz andere Gründe gehabt haben, schon mal darüber nachgedacht? Abgesehen davon, dass es mit den 50 Euro im Monat nicht getan gewesen wäre (Du brauchst auch noch eine Gitarre, Noten, eventuell einen Notenständer usw.), vielleicht hatten Deine Eltern den Eindruck, dass es Dir damit nicht wirklich ernst war und Du die Sache nach ein paar Monaten wieder hingeschmissen hättest. Vielleicht wollten sie sich diese „unnütze Ausgabe“ ersparen. Aber ich spekuliere hier nur.

Wenn Du wirklich so gerne Gitarrenunterricht nehmen möchtest, dann könntest Du doch anbieten, einen Teil des Geldes selbst aufzubringen, zum Beispiel mit einem Job als Babysitter oder Nachhilfe. So sehen Deine Eltern, dass es Dir wirklich ernst damit ist.

Wie sieht es denn eigentlich mit Taschengeld aus? Und wieso ist es Deinem biologischen Vater so wichtig, dass DU das Geld bekommst, nicht Deine Eltern? Das sieht mir sehr nach irgendwelchen Machtspielchen aus, die auf Deinem Rücken ausgetragen werden, und das ist nicht fair.

Nur Mut, und viele Grüße,
Sibylle aus M

Hallo Tamina,

wie wäre es mit einem Mittelweg: Du schlägst vor, einen Teil
„Deiner“ Kosten selbst zu tragen, z.B. das Benzingeld für’s
Auto, Deine Klamotten, Dein Schulzeug und Kosmetika - dafür
darfst Du dann entsprechend das Geld behalten (ich weiß ja
nicht, wie viel Du so im Monat dafür aufwendest - so was um
die 100-150 Euro?). So wird Deinen Eltern das Geld nicht
einfach „abgezwackt“, und Du lernst schon ein bißchen
selbständig zu sein und Dir Dein Geld einzuteilen. Aber dann
auch nicht am 15. des Monats zu Mami laufen und um Geld für
Sprit betteln, weil das Papa-Geld schon alle ist!

Es geht genau darum, dass ich das, was geht selber bezahlen soll. Nur eben das Geld für’s Wohnen und Nahrungsmittel sollen noch meine Eltern bezahlen. Ich weiß nur nicht wie viel Geld man für ein Kind im Monat ausgibt, wenn die Dinge die du oben genannt hast wegfallen. Ich bin kein verwöhnter Teenager und würde ein sehr schlechtes Gewissen haben, wenn ich meine Mutter dann noch um Geld anbetteln würde. Das tue ich noch nicht einmal jetzt mit einem kleinen Taschengeld.

Immerhin ist der Unterhalt genau das: für Deinen
Lebensunterhalt gedacht. Solange Deine Eltern den bestreiten,
haben sie auch ein Anrecht darauf. Ist zumindest meine Meinung
… Auch wenn davon das Haus abbezahlt wird: Du wohnst doch
auch darin, oder? Und schließlich und endlich ist es ja dann
auch ein potentielles Erbe, das Dir mal zufallen könnte.

Das sehe ich ein.

Das mit dem Gitarrenunterricht kann auch ganz andere Gründe
gehabt haben, schon mal darüber nachgedacht? Abgesehen davon,
dass es mit den 50 Euro im Monat nicht getan gewesen wäre (Du
brauchst auch noch eine Gitarre, Noten, eventuell einen
Notenständer usw.), vielleicht hatten Deine Eltern den
Eindruck, dass es Dir damit nicht wirklich ernst war und Du
die Sache nach ein paar Monaten wieder hingeschmissen hättest.
Vielleicht wollten sie sich diese „unnütze Ausgabe“ ersparen.
Aber ich spekuliere hier nur.

Dazu muss ich sagen, dass ich seit 3 Jahren Gitarre spiele, ich habe es mir selber beigebracht, mir selber eine Akustik und E-Gitarre sowie Zubehör gekauft. Meine Eltern halten aber nicht viel von musikalischer Erziehung und denken immernoch ich würde es nicht ernst meinen. Das nervt mich.

Wenn Du wirklich so gerne Gitarrenunterricht nehmen möchtest,
dann könntest Du doch anbieten, einen Teil des Geldes selbst
aufzubringen, zum Beispiel mit einem Job als Babysitter oder
Nachhilfe. So sehen Deine Eltern, dass es Dir wirklich ernst
damit ist.

Ich gebe Nachhilfe, sonst würde mir mein Taschengeld gar nicht reichen. Ist aber ein guter Weg, den ich mal ansprechen könnte.

Wie sieht es denn eigentlich mit Taschengeld aus? Und wieso
ist es Deinem biologischen Vater so wichtig, dass DU das Geld
bekommst, nicht Deine Eltern? Das sieht mir sehr nach
irgendwelchen Machtspielchen aus, die auf Deinem Rücken
ausgetragen werden, und das ist nicht fair.

Ich bekomme 35 Euro Taschengeld von meinen Eltern und seit kurzem 50 Euro noch von meinen Großeltern dazu. Sie haben mitbekommen, dass ich in einem Supermarkt arbeiten möchte und wollten das vermeiden, damit ich genug Zeit für die Schule habe. Meine Eltern wissen davon nichts. Meine Großeltern meinten ich solle einfach den Mund halten, bevor ich dann das Taschengeld von ihnen gestrichen bekomme. Das ist auch so eine Sache, bei der ich nicht weiß wie ich vorgehen soll. Soll ich dann auf das GEld von meinen Großeltern verzichten? Ist es sehr unfair, dass meine Eltern gar nichts davon wissen?
Zu der anderen Sache…Es wird nahezu alles über meinem Rücken ausgetragen, obwohl ich schon oft genug gesagt habe, dass das nicht okay ist. Liegt wahrscheinlich hauptsächlich daran, dass ich Kontakt zu meinem Vater habe, meine Mutter und mein Stiefvater aber nicht. Wie viel Kontakt ich habe wissen meine Mutter und ihr Mann nicht, es würde ihnen nämlich sicher gegen den Strich gehen. Naja, das ist alles sehr kompliziert.

Danke schon einmal für deine Hilfe!

Tamina

Hallo Tamina,

also wenn Du genau rechnest, bleibt vom Unterhalt wahrscheinlich nichts für Dich übrig.

Es werden ja nicht nur Lebensmittel und Getränke für Dich gekauft, sondern auch Waschpulver, Shampoo etc. etc.

du wirst Telefonkosten produzieren, Wasser und Strom verbrauchen. Dein Zimmer wird beheizt etc. etc.

Ohne Miete zu berechnen wirst du sicher € 15,00 pro Tag verbrauchen. Da sind wir schon bei ca. € 450,00 pro Monat.

S

Hallo Tamina,

also ersmal möchte ich mich da meinen Vorrednern anschliessen: ich finde es eine Schweinerei, dass Deine leiblichen Eltern ihren Konflikt auf Deinem Rücken austragen! *schimpf*

Und im übrigen finde ich es ziemlich klasse, wie Du mit diesem Thema umgehst! Super! Vielleicht wäre es eine kluge Idee, wenn Du mal ein bisserl aufschreibst, was Du so im Monat „kostest“.

Das geht los bei Fahrtkosten in die Schule bzw. zu Freizeitaktivitäten. Dann über irgendwelche Mitgliedsbeiträge in Vereinen, Kosten für Schulmaterial und -bücher, Klamotten, Fortgehen, Handy- und Telefonrechnungen, Kosmetikartikel, Friseur, Pille, Medikamente, Urlaub etc… Das alles kannst Du ja mal versuchen, grob und ehrlich zusammenzurechnen. Dann noch Dein normales Taschengeld dazu.
Ich für meinen Teil würde das übers Jahr umrechnen und dann durch 12 teilen, denn Du wirst wohl nicht monatlich ein paar Schuhe kaufen oder so…

Das ist mal der Teil, der nur Dich betrifft. Dann haben wir noch den Teil „Gemeinkosten“. Also Sachen wie Miete (bzw. Abzahlung), Strom, Wasser, Heizung und Essen. Da müssen letzten Endes Deine Eltern mit der Sprache rausrücken, was das so kostet.

Sodele, am Ende solltest Du also eine Zahl haben für Deinen persönlichen Bedarf pro Monat. Genauso sollten Deine Eltern mit einer Zahl rausrücken, die Du Anteil an Gemeinkosten kostest. Und diese beiden Zahlen vergleicht Ihr dann mit der Summe (ich glaub, das waren rund 450 Euro?), die Ihr aufzuteilen habt.

*wink* und viel Erfolg bei dem Gespräch, Du schaffst das sicher!

Petzi

Auch Hallo,
ein paar Gedanken…
1.du schreibst, das deine Eltern einen Teil des Geldes das dir zusteht, für die Abzahlung des Hauses eingeplant haben… Das ist meiner Meinung nach unfair, da SIE sich für das Haus entschieden haben, da würde ich an deiner Stelle fragen wie hoch diese Summe ist. Eltern sollen ihre Kinder unterstützen und nicht umgekehrt!
2. Solange du noch keine Ausbildung/ Arbeit machst bist du bis 25 bei der Krankenkasse eh familienversichert.
3.Lass dir sagen was deine Eltern im Monat an Strom, Müll, Wasser etc bezahlen und handle daraufhin deinen Anteil aus (1/3 wär zuviel, da gewisse Gebühren auch ohne dich anfallen würdenz.B. Kühlschrank)
4. Beim Telefon kann man einen Verbindungsnachweis bekommen, dan könnt ihr genau schauen was du vertelefonierst.
5. Die meisten Studenten leben von ca. 500-600€ im Monat, davon müssen sie Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Bücher, Kosmetik, Weggehen etc. bezahlen. Davon kann man zwar kein Luxusleben führen, aber in den meisten Städten lebt man damit nicht schlecht :wink: ( das mal als Richtwert für dich)
Noch eine Frage: benutzt du das Auto alleine, oder teilst du es?
LG

Hallo Susanne

Ohne Miete zu berechnen wirst du sicher € 15,00 pro Tag
verbrauchen.

Bist du sicher? Ich komme mit diesem Betrag in etwa für eine 3-köpfige Familie (1 Erw., 2 Jugendliche) hin. Dabei sind Heizung, Telefon, Strom, Lebensmittel und Waschmittel berücksichtigt, Kleidung, Musikschule, Taschengeld, Schule, Bücher usw. allerdings nicht. Meine Kinder bekommen das, obwohl ich nicht einen gutverdienenden Geschäftsführer als Partner habe.

Ich glaube, es kommt sehr darauf an, wieviel man so verbraucht, und es kann nicht so pauschal gesagt werden.

Ich finde aber überhaupt nicht, dass Tamina sich damit zufrieden geben sollte, dass von ihrem Unterhalt das Haus abbezahlt wird (wie Sybille aus M meinte), ihr andererseits aber kein Gitarrenunterricht zugestanden wird. Es ist durchaus nicht sicher, ob sie das Haus später mal erben wird, und wenn sie es mit finanziert, sollte ihr auch anteilmäßig ein Anspruch auf dieses Haus dauerhaft verbrieft werden. Gerade bei dieser Konstellation habe ich gewisse Zweifel, ob sie oder auch nur ihre Mutter dauerhaft etwas von diesem Haus haben wird.

Wenn die Mutter übrigens kein Einkommen hat, so ist es keineswegs Sache des minderjährigen Kindes, sie finanziell zu unterstützen. Sie bekommt vom Staat deswegen nichts, weil sie einen gutverdienenden Partner hat, und der ist für ihren Unterhalt zuständig.

Ich würde Tamina raten, so bald wie möglich eine eigene Wohnung zu suchen, und sich dann nicht nur den Unterhalt sondern auch das Kindergeld auszahlen zu lassen. Das ist ihr gutes Recht.

Nach meinem Gefühl herrschen ungute Verhältnisse in dem Haus, und davon sollte man sich so schnell wie möglich absetzen. Wenn es nicht so sein sollte, muss man sich ja nicht an meinen Rat halten.

Viele Grüße
Th.

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Hallo ihr!

Nun, eben haben mich meine Eltern mit dem Gespräch überrumpelt, weil mein Stiefvater nächste Woche ins Ausland muss. Sie haben mir einen akzeptablen Vorschlag gemacht, der sogar mir zugute kommt. Ich muss 80 Euro im Monat für Lebensmittel bezahlen. Einmal im Monat muss ich das Auto für den Schulweg volltanken, Benzin für private Dinge muss ich selber bezahlen. Ansonsten muss ich halt alle Dinge die Petzi genannt hat selber bezahlen. Danke übrigens für den Tip das alles mal durchzurechnen, dann kann ich viel besser mit dem Geld wirtschaften und weiß, wie viel ich beiseite legen kann. Die 50 Euro von meinen Großeltern darf ich auch behalten. Damit habe ich 366 Euro im Monat zur Verfügung (Das Geld, was meine Eltern verlangen ist da noch nicht abgezogen). Dann meinte mein Stiefvater, dass ich für die Nutzung des Autos auch Steuer und Versicherung bezahlen muss. Er hat mir noch keine Summe genannt, aber meinte, dass ich wohl die Hälfte davon bezahlen muss. Ich finde das ein bisschen unfair, weil wir 5 Personen im Haushalt sind und meine Geschwister auch ständig rumgefahren werden. Mein Stiefvater ist aber der Meinung, dass er sie ja fährt und dass das deswegen nicht zählt. Meine Mutter meinte auch 1/5 Anteil wäre fairer, aber er beharrt auf der Hälfte. Naja, da ich ansonsten denke ich gut weggekommen bin will ich mal kein Korinthenkacker sein und es dabei belassen. Ich weiß nur noch nicht wie viele Kosten da auf mich zukommen. Diese ganze Sache ist so kompliziert, ich weiß nicht ob es richtig ist das hier zu besprechen. Ist ja kein Kummerkasten :smile: Was ich noch unfair finde ist, dass ich einen Handyvertrag bezahlen muss, der eigentlich über meinen Vater läuft. Er hat ihn mal vor ein paar Jahren abgeschlossen und dann ein Handy von der Firma bekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt hat er noch die Grundgebühren bezahlt, weil er den Vertrag nicht kündigen konnte und ich habe das Handy benutzt und alles was über den Grundgebühren lag bezahlt. Nun, wenn ich das ganze selber bezahlen muss, wird der Vertrag für mich aber ziemlich unattraktiv, ich würde eher einen anderen abschließen. Wenn ich das Handy aber nicht benutze liegt es noch ein Jahr in der Ecke rum, bis man den Vertrag kündigen kann. Auch hier habe ich nachgegeben, weil mir ansonsten sehr viel Geld bleibt und behalte nun das Handy bis der Vertrag ausläuft.
Mein Stiefvater behandelt mich wie eine verzogene Göre und sagt, ich soll bloß nicht glauben, das Auto würde auf mich überschrieben werden, nur weil ich dafür bezahle. Das habe ich nie und nimmer in Erwägung gezogen. Ich muss übrigens auch bezahlen, wenn was am Auto kaputt ist. Ich habe jetzt schon Angst, dass mal ein größeres Sümmchen anfällt. Mir ist klar, dass ich viel von dem Geld sparen muss für solche Fälle und außerdem für mein Studium. Mein Stiefvater meint, ich würde es mir ganz schön leicht machen, zu sagen, dass die 450 Euro eigentlich mir zustehen. Ich könne vergessen das in mein Studium einzuplanen. Er will außerdem nicht, dass ich studiere, weil es natürlich viel zu teuer ist. Was meint ihr, wie sauer er wäre, wenn ich da sagen würde, dass ich jetzt ausziehen will. Das kann ich einfach nicht tun, es würde die Familie kaputt machen. Auch wenn es schon seit so langer Zeit ein großer Wunsch von mir ist.
Diese ganze Sache macht mich so krank, ich habe einfach keine Lust mehr. Da steckt ja noch viel mehr dahinter als diese finanzielle Frage, die es momentan zu lösen gilt.
Ich bin ja noch total unerfahren und habe keine Ahnung welche Rechte ich habe, was fair ist und was ich fordern darf. Ich habe ihm gesagt, dass er kein Kindergeld und Unterhalt von mir hätte, wenn ich nicht auf der Welt wäre und das Geld folglich mir zusteht. Da meinte er, wenn ich nicht auf der Welt wäre, müsste er sich nicht mit meinem leiblichen Vater rumschlagen und hätte sowieso niemals ein Haus gekauft.
Dann gibt es noch das Problem, dass mein leiblicher Vater nicht regelmäßig bezahlt und dazu noch unterschiedliche Beträge. Ich habe ihm schon geschrieben, dass das nicht geht, aber er antwortet seit zwei Wochen nicht.
Sorry, wenn das nicht hierher gehört. Danke für Tips, die haben mir wirklich weiter geholfen.

Tamina

Studium
Hallo Tamina,

ich denke, Dein Stiefvater ist ganz schön spießig, wenn ich das mal so sagen darf. Mein Vater hat jedenfalls nie so gegeizt. Sind denn Deine Geschwister leibliche Kinder von ihm? Habt ihr deswegen so ein schlechtes Verhältnis, Dein Stiefvater und Du?

Ich habe noch ein bißchen über das „Haus abbezahlen von Deinem Unterhalt“ nachgedacht. Einerseits stimmt, was Simone geschrieben hat (ist nicht sicher, dass es mal Dein Erbe wird, Du selbst hättest es Dir nicht gekauft usw.). Andererseits geht ja nicht der gesamte Betrag dafür drauf, das Geld für den Unterhalt wird sicher auch für Dinge aufgewändet, die Du benötigst. Und wenn Du Dir eine eigene Wohnung nehmen würdest und Miete zahlen müßtest, würdest Du mit dem Geld nicht weit kommen.

Im übrigen müssen Eltern ihren Kindern eine Ausbildung finanzieren. Wenn Du studieren willst, müssen sie eben das bezahlen. Und wenn sie das nicht können, kannst Du BAFöG beantragen.

Wenn ich das mal so sagen darf: ich habe das Gefühl, dass Deine Situation zu Hause insgesamt sehr ungünstig ist. Vielleicht solltest Du Dir doch überlegen auszuziehen. Es muss ja nicht eine Wohnung alleine sein eine Wohngemeinschaft hat erst mal viele Vorteile, ist billiger und man muss nicht alles alleine machen. Dass daran Deine Familie „zerbricht“, kann ich kaum glauben. ES IST SCHLIESSLICH NICHT DEINE VERANTWORTUNG, DIE FAMILIE ZUSAMMEN ZU HALTEN! Das müssen Deine Eltern schon tun. Und wenn sie das nicht schaffen, kannst Du das nicht für sie tun.

Viele liebe Grüße,
Sibylle aus M

P.S. Das mit dem Handy ist eine Schweinerei. Würde es Deinem Stiefvater vor die Füße knallen und mir eins mit PrePaid-Karte kaufen.

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Hallo th.,

Bist du sicher? Ich komme mit diesem Betrag in etwa für eine
3-köpfige Familie (1 Erw., 2 Jugendliche) hin. Dabei sind
Heizung, Telefon, Strom, Lebensmittel und Waschmittel
berücksichtigt

Bist DU DIR DA SICHER? Das bedeutet, du brauchst im Monat pro Person €150,00 mit sämtlichen o. g. Nebenkosten??? wenn das tatsächlich so ist, meine Hochachtung. Das würde ich nicht schaffen.

Ich hatte zu DM-Zeiten, als ich wirklich noch sparen musste, mal ausgerechnet, dass ein sparsames Mittagessen pro Person nicht mehr als DM 3,00 kosten darf. Das wären - in deinem Fall €1,50 x 3 = €4,50 NUR FÜR MITTAGESSEN !!! Das wäre bereits 1/3 des kompletten Tagesbedarfs.

S.

Hallo Susanne,

Bist DU DIR DA SICHER? Das bedeutet, du brauchst im Monat pro
Person €150,00 mit sämtlichen o. g. Nebenkosten???

Bei Heiz- und Stromkosten habe ich die Abschläge genommen, die ich monatlich zahle. Eventuelle Nachzahlungen sind allerdings nicht berücksichtigt, aber die sind meistens nicht hoch. Beim Telefon habe ich die beiden letzten Tel-Rechnungen genommen. Ich komme da bei 30 Tagen/Monat auf 1,50 pro Person.

Mit dem Essen bin ich mir jetzt nicht ganz sicher, ich führe aber z. Z. Buch über meine Ausgaben, und habe da vor einigen Monaten mal einen Schnitt von ca. 9,- €/Tag errechnet.*)
Waschmittel kann man fast vernachlässigen, finde ich. Ich kaufe ca. 1 x im Monat 1 Packung Waschmittel, das sind dann maximal 4,80 : 30 : 3 = 0,5333 pro Person/Tag. Haarwaschmittel habe ich mal in großen Mengen bei einem Drogeriemarkt eingekauft, der zumachte und alles zum Schleuderpreis verkaufte, davon zehren wir noch. Aber das wäre auch ohne dem nicht sooo viel.

Na ja, wir sind alle keine großen Esser, deswegen reichen meistens kleinere Mengen. Aber gerade beim Essen könnte man natürlich auch mehr ausgeben, wenn man wollte. Insbesondere wenn man im richtigen Bio-Laden einkauft anstatt BioBio bei Plus oder so.

Viele Grüße
Th.**)

* Ich muss aber jetzt feststellen, dass mein privates Buchhaltungssystem nur unter Schwierigkeiten zulässt, einzelne Monate rauszufiltern. Hm, ich muss es dringend ändern, so nützt das ja gar nichts. Ich war nämlich zwischenzeitlich in Urlaub gewesen, deswegen kann ich auch nicht einfach die ganze Zeit von Anfang bis jetzt nehmen, um einen Durchschnitt zu errechnen.
** Ich schreibe meinen Namen hier nicht mehr aus, weil ich festgestellt habe, dass er ansonsten ergoogelt werden kann, und das passt mir nicht.

huhu Tamina,

Er hat mir noch
keine Summe genannt, aber meinte, dass ich wohl die Hälfte
davon bezahlen muss.

Zur kurzen Übersicht, ich zahle für beides zusammen (Steuern und Versicherung) etwa 800 Euro im Jahr, wobei ich die Hälfte auch recht viel finde.

Was ich noch unfair finde ist, dass ich
einen Handyvertrag bezahlen muss, der eigentlich über meinen
Vater läuft. Er hat ihn mal vor ein paar Jahren abgeschlossen
und dann ein Handy von der Firma bekommen. Bis zu diesem
Zeitpunkt hat er noch die Grundgebühren bezahlt, weil er den
Vertrag nicht kündigen konnte und ich habe das Handy benutzt
und alles was über den Grundgebühren lag bezahlt. Nun, wenn
ich das ganze selber bezahlen muss, wird der Vertrag für mich
aber ziemlich unattraktiv, ich würde eher einen anderen
abschließen. Wenn ich das Handy aber nicht benutze liegt es
noch ein Jahr in der Ecke rum, bis man den Vertrag kündigen
kann. Auch hier habe ich nachgegeben, weil mir ansonsten sehr
viel Geld bleibt und behalte nun das Handy bis der Vertrag
ausläuft.

Das Handy gehört vom ersten Tag an demjenigen, der den Vertrag macht. Wenn dein Vater dir den Vertrag mit Handy „vermacht“ hat, ist es folglich deins. Theoretisch kannst du es verkaufen und nur noch die Grundgebühr (müssten etwa 10 Euro im Monta sein) monatlich bezahlen.

Er will außerdem nicht, dass ich
studiere, weil es natürlich viel zu teuer ist.

Dazu gibt es Bafög…

Was meint ihr,
wie sauer er wäre, wenn ich da sagen würde, dass ich jetzt
ausziehen will. Das kann ich einfach nicht tun, es würde die
Familie kaputt machen. Auch wenn es schon seit so langer Zeit
ein großer Wunsch von mir ist.

Wenn du möchtest, setze dich mal mit mir per Mail in Verbindung, ich habe eine ähnliche Familiensituation hinter mir: Mit 17 ausgezogen, Stiefvater beleidigt, weil Kontakt zum leiblichen Vater, Familienzwist, auch, was Unterhaltszahlungen deines leiblichen Vaters angeht würde ich das nicht einfach so laufen lassen. Auch da kann ich dir Tips geben, wenn du möchstest.

Diese ganze Sache macht mich so krank, ich habe einfach keine
Lust mehr. Da steckt ja noch viel mehr dahinter als diese
finanzielle Frage, die es momentan zu lösen gilt.
Ich bin ja noch total unerfahren und habe keine Ahnung welche
Rechte ich habe, was fair ist und was ich fordern darf. Ich
habe ihm gesagt, dass er kein Kindergeld und Unterhalt von mir
hätte, wenn ich nicht auf der Welt wäre und das Geld folglich
mir zusteht. Da meinte er, wenn ich nicht auf der Welt wäre,
müsste er sich nicht mit meinem leiblichen Vater rumschlagen
und hätte sowieso niemals ein Haus gekauft.

Da du 18 bist, muss er sich eh nicht mit ihm rumschlagen. Wenn er Kontakt mit ihm hat, ist dsa seine Sache. Und das Haus hat er bestimmt nicht wegen dir gekauft.

Dann gibt es noch das Problem, dass mein leiblicher Vater
nicht regelmäßig bezahlt und dazu noch unterschiedliche
Beträge.

Wie gesagt, wenn Interesse besteht, mail mal, ich erzähle dann, wie ich diese Situationen geregelt habe, evtl ist da das ein oder andere für dich dabei.

lg, Dany

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Hallo Tamina,

muss 80 Euro im Monat für
Lebensmittel bezahlen.

Das halte ich auch für völlig in Ordnung, würde mich aber trotzdem auch über einzelne Sachen ärgern, die die beschrieben hast, insbesondere über das Handy.

Ansonsten finde ich es zwar nicht angenehm, aber nicht verkehrt, wenn du für alle möglichen Sachen mitbezahlen musst, und zwar einfach deswegen, weil dann der Kulturschock nicht so groß wird, wenn du ausziehst. Im Gegenteil, es wird für dich (wahrscheinlich) ein Fortschritt sein. Für viele Jugendliche ist es ja nur ein Nachteil, wenn sie zu Hause ausziehen, und das ist eigentlich ja auch nicht gut. So kannst du dich auf etwas freuen.

Dann meinte mein Stiefvater, dass ich für die Nutzung des Autos
auch Steuer und Versicherung bezahlen muss. Er hat mir noch
keine Summe genannt, aber meinte, dass ich wohl die Hälfte
davon bezahlen muss.

Da würde ich vorschlagen, dass der Wagen auf dich angemeldet wird, und dass er davon die Hälfte bezahlt.

Man bezahlt nämlich von Jahr zu Jahr weniger, und wenn du dich nur bei ihm beteiligst, dann wirst du irgendwann mit den ganz hohen Beiträgen anfangen, er jedoch kommt immer weiter runter mit den Beiträgen.

(Allerdings nur, solange kein Unfall passiert. Dann wird man wieder raufgestuft. Ihr solltet dringend ausmachen, was passiert, wenn einer von euch einen Unfall baut. Muss der andere das mitbezahlen oder nicht?)

Ich finde das ein bisschen unfair, weil
wir 5 Personen im Haushalt sind und meine Geschwister auch
ständig rumgefahren werden. Mein Stiefvater ist aber der
Meinung, dass er sie ja fährt und dass das deswegen nicht
zählt.

Dann lass dich doch auch von ihm fahren!

Ist ja
kein Kummerkasten :smile:

Wieso? Irgendwie schon, finde ich.

Ich muss übrigens auch
bezahlen, wenn was am Auto kaputt ist.

Alles? Auch Verschleißreparaturen? Oder nur, wenn du eine Beule machst?

Ich habe jetzt schon
Angst, dass mal ein größeres Sümmchen anfällt.

Das kann beim Auto sehr leicht passieren!

Mein Stiefvater meint, ich würde es
mir ganz schön leicht machen, zu sagen, dass die 450 Euro
eigentlich mir zustehen. Ich könne vergessen das in mein
Studium einzuplanen.

Da brauchst du ja nicht weiter drüber zu reden, aber das kannst du natürlich wohl einplanen. Wenn du auswärts studierst, wirst du damit nicht hinkommen, da wirst du noch mindestens 200 Euro zusätzlich brauchen, das wird dann aber nur reichen, wenn du ab und zu jobbst.

Er will außerdem nicht, dass ich
studiere, weil es natürlich viel zu teuer ist.

Ich finde, dass er dann den Namen „Vater“ - auch wenn es nur ein „Stief-“ ist - nicht verdient.

Was meint ihr,
wie sauer er wäre, wenn ich da sagen würde, dass ich jetzt
ausziehen will. Das kann ich einfach nicht tun, es würde die
Familie kaputt machen.

Da muss ich mich Sybille aus M unbedingt anschließen: Du bist nicht verantwortlich dafür, ob die Familie auseinanderbricht. Im Gegenteil: Wenn du so ein Gefühl hast, dass es nur an dir hängt, ob diese Familie auseinanderbricht oder nicht, dann solltest du so bald wie möglich ausziehen.

Du bist auch nicht für deine Mutter verantwortlich; nur umgekehrt wird ein Schuh daraus. Aber wenn du es schaffst, dich aus den Verstrickungen zu befreien, kann deine Mutter wahrscheinlich auch (eigene!) Kraft daraus schöpfen.

Auch wenn es schon seit so langer Zeit
ein großer Wunsch von mir ist.

Vielleicht solltest du im Stillen darauf hinarbeiten, dass du diesen Schritt wagst, ohne schlechtes Gewissen. Vielleicht findest du jemanden, mit dem du darüber reden kannst?

Da steckt ja noch viel mehr dahinter als diese
finanzielle Frage, die es momentan zu lösen gilt.

Irgendwie ist das klar.

Ich bin ja noch total unerfahren und habe keine Ahnung welche
Rechte ich habe, was fair ist und was ich fordern darf. I

Vielleicht stellt du noch mal diese Frage in einem anderen Brett, vielleicht bei Arbeits- und Sozialamt, oder bei Allgemeine Rechtsfragen. Ich würde auch empfehlen, einfach mal zum Jugendamt (Unterhaltsangelegenheiten) zu gehen und die zu fragen. Das müssten sie eigentlich wissen.

Dann gibt es noch das Problem, dass mein leiblicher Vater
nicht regelmäßig bezahlt und dazu noch unterschiedliche
Beträge. Ich habe ihm schon geschrieben, dass das nicht geht,
aber er antwortet seit zwei Wochen nicht.

Kennst du denn seine finanziellen Verhältnisse? Weißt du irgend etwas über ihn? Kannst du dich nicht mal mit ihm treffen und ihn fragen, wie er sich so in der Situation fühlt, oder wärst du damit jetzt noch überfordert? Irgendwann wäre das aber bestimmt gut für dich, ihn mal gründlich auszufragen.

Viele Grüße
Th.

Nochmal Hallo,
ich hatte ja oben wegen dem Auto gefragt und darauf indirekt eine Antwort bekommen…
Mein Vorschlag: Kauf ein Sparschwein und vereinbar eine „Kilometerpauschale“. Immer wenn du das Auto privat nutzt tust du was in´s Schwein. Eine Freundinn hatte dieses System, 50Pfennig pro Kilometer…(Ist schon ein bissl her…)

Hallo ihr lieben :smile:

Es fällt mir ein bisschen schwer hier alle Fragen zu beantworten, da ich nicht alle Texte vorliegen habe.
Mit dem Auto sieht es so aus, dass ich für alles was anfällt bezahlen muss, also auch Verschleißerscheinungen. Dass irgendetwas bzgl. des Autos über meinen Namen läuft kann ich vergessen, hat ja mein Stiefvater schon gesagt. Wenn ich einen Unfall baue, muss ich den Schaden bestimmt selber bezahlen. Obwohl meinen Eltern ja keine andere Wahl bleibt als mich zu unterstützen, wenn der Betrag zu hoch ist. Das mit den Steuern und der Versicherung ist auch unfair, weil ich noch nicht mal ein ganzes Jahr mit dem Auto fahren werde. Hab mir das mal ausgerechnet…Mal sehen was mein Stiefvater letztendlich für ein Sümmchen nennt.
Das mit dem Sparschwein finde ich ne super Idee, meine Eltern aber weniger…
Ich weiß, dass mein leiblicher Vater nicht wirklich viel Geld zur Verfügung hat. Das aber nicht, weil er wenig verdient, sondern weil er noch mehr Unterhalte zu bezahlen hat…kein Kommentar. Trotzdem kein Grund nicht zu bezahlen. Und sich nicht mehr bei mir zu melden, was er momentan tut.
Was das Handy betrifft, habe ich mir überlegt, dass ich erst was bezahle, wenn mein Stiefvater auf die Idee kommt, den Vertrag auf mich überschreiben zu lassen. Ich werde ihn sicher nicht daran erinnern. Und vielleicht werde ich dann nochmals die Ungerechtigkeit erwähnen.
Ich danke euch vielmals für Eure Tips, die Hilfe und alles andere!

Tamina