Unterhalt für meine frau

Guten Tag, war mit meiner frau bei ihrem anwald,wegen unterhalt.für meine kinder 13,15 muss ich 295 euro zahlen und für sie 410 euro obwohl sie einen 400 euro job hat. ist das richtig oder wollen die mich übers ohr ziehen

Guten Tag, war mit meiner frau bei ihrem anwald,wegen

Wohl eher ein Anwalt, oder?

unterhalt.für meine kinder 13,15 muss ich 295 euro zahlen und

ja aber pro Kind? Sonst kommst du aber sehr billig weg. Ich bekomme für meinen Kleinen 279 Euro.

für sie 410 euro obwohl sie einen 400 euro job hat. ist das
richtig oder wollen die mich übers ohr ziehen

Ne also das ist jetzt natürlich ein haufen Geld. Ein ganzer 400 Euro- Job plus Unterhalt, plus Kindergeld. Hast du dir mal überlegt ob das zum Leben reicht?

Der Anwalt wird schon wissen, was er dir da erzählt. Und man hat halt Verantwortung für seine Ex Familie. Auch wenn das nur finanzieller Art ist.

Gruß

Hallo pologt

Da kann ich nur empfehlen einen eigenen Anwalt hinzu zuziehen.

Gruss
HaegarCH

Hi,

Der Anwalt wird schon wissen, was er dir da erzählt.

*lol* Ja klar, ihr Anwalt… Dessen einziger Auftrag ist es doch, ihn soweit irgendwie vertretbar abzuziehen (okay, zynisch formuliert, aber im Kern wahr). Er sollte sich dringend einen eigenen nehmen, der seine Interessen vertritt.

Und man hat halt Verantwortung für seine Ex Familie. Auch wenn das nur
finanzieller Art ist.

Klar, aber warum kann eine Mutter mit zwei Kids, die 13 und 15 sind, nicht voll arbeiten gehen? Ich seh da kein Problem, und auch das gehört zur Verantwortung für die Familie dazu.

.m

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Hallo,

hier stimmt bei der Berechnung vermutlich nicht viel. Wenn die 295 Euro pro Kind sind, kann es noch hinkommen, aber vorsichtig wäre ich auf jeden Fall.

Dir muss klar sein, dass IHR Anwalt nur für SIE richtig rechnet. DICH darf er dabei locker betrügen oder wie man im Volksmund sagt: über den Tisch ziehen.

Was genau Du bezahlen musst und ob Du überhaupt für die Frau bezahlen musst, kann Dir nur ein Anwalt sagen, den Du selber aufsuchst.

Achtung: Beim Alter der Kinder von 13 und 15 Jahren muss die Frau Vollzeit arbeiten und nicht nur für 400 Euro. Sie muss Dir nachweisen, dass sie sich ausreichend um einen Vollzeitjob bemüht.
Ausnahme hierbei ist das Trennungsjahr.

Was genau die Frau und die Kinder an Unterhalt bekommen, hängt im Übrigen davon ab, wieviel Du verdienst. Eine grobe Überprüfung kann die Rückwärtsrechnung sein: gegenüber der Ehefrau hast Du einen Selbstbehalt von 1.000 Euro.

Also wenn Du von Deinem durchschnittlichen Einkommen (Durchschnitt von 12 Monaten) erst die Arbeitskosten, evtl. auch gemeinsame eheliche Schulden und den Kindesunterhalt zuerst abziehst. Dann zieh noch die vom Anwalt errechneten 410 Euro ab. Bleiben Dir dann noch 1.000 Euro im Monat übrig, dann kann die Rechnung vorerst stimmen.

Achtung: Wenn die Trennung in 2009 war, hast Du ab 2010 eine ungünstigere Steuerklasse - also weniger Netto. Das beachten, falls Du irgendwelche Unterhaltsverträge eingehst.

Gruß
Ingrid

Hi,

Auch hallo,

Klar, aber warum kann eine Mutter mit zwei Kids, die 13 und 15
sind, nicht voll arbeiten gehen? Ich seh da kein Problem, und
auch das gehört zur Verantwortung für die Familie dazu.

Also voll finde ich schon sehr viel. Du musst den Haushalt für 3 Personen machen und die Kinder müssen zum Fußball, Nachhilfe…etc. gefahren werden.
Ich bin selber alleine mit einem Kind und kann dir sagen der Papa hat es mit einem Singelhaushalt viel einfacher.
Natürlich kann man deutlich mehr wie auf 400 Euro Basis arbeiten.Da gebe ich dir voll recht. Allerdings wissen wir ja gar nicht wie die Situation der Frau ist. Vielleicht hat sie keine volle Stelle bekommen, oder eines der Kinder ist behindert oder, oder, oder…
und ich finde, wenn sie schon die Kinder alleine groß ziehen und den Haushalt alleine schmeißen darf, dann ist es völlig ok, wenn sie nur 75% arbeiten geht.

Gruß Lulea

.m

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Hallo,

Also voll finde ich schon sehr viel.

tja. Gesetzgeber und Rechtsprechung sehen das anders.

.m

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Hallo,

Also voll finde ich schon sehr viel.

tja. Gesetzgeber und Rechtsprechung sehen das anders.

Die sehen Kinder und Haushalt ja auch nicht als Arbeit.
Aber wenn du noch kochen musst und die Hausaufgaben kontrollieren, die Wäsche machen, deine Kinder zum Sport bringen…und das alles nach 7-8 Std Arbeit. Der andere Partner hat es doch deutlich einfacher. Der kommt heim, schmeißt sich auch sein Sofa, macht Brotzeit und sich nen schönen Abend.
Die Rechtsprechung hat auch nciht immer Recht :smile:

Gruß

.m

Hallo,

Ganz ehrlich - mehr als 400 Euro kann man aber auch mit 2 großen Kindern verdienen, immerhin können die auch einen Teil der Hausarbeit in dem Alter übernehmen. Und wenn Frau das alles zu viel ist - man kann sich den Alltag im günstigen Fall auch mit dem Vater teilen und das Hin und Hergefahre sowie Elternsprechtage etc. die Kinder kann man auch beim Vater lassen - Väter sind nämlich durchaus auch in der Lage für ihre Kinder zu sorgen und das sogar sehr gut!

Gruß Alexandra

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Hallo Alexandra,

hast du wirklich den Eindruck, dass dieser Vater:

war mit meiner frau bei ihrem anwald,wegen unterhalt.für meine kinder 13,15 muss ich 295 euro zahlen und für sie 410 euro obwohl sie einen 400 euro job hat. ist das richtig oder wollen die mich übers ohr ziehen

sehr gut für seine Kinder sorgen könnte oder gar wollte?

Einmal ganz abgesehen davon, dass alleinerziehenden Müttern die Stellen nicht unbedingt hinterhergeworfen werden?

Grüße

=^…^=

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Hallo,

Einmal ganz abgesehen davon, dass alleinerziehenden Müttern
die Stellen nicht unbedingt hinterhergeworfen werden?

es wäre mir neu, daß in Bewerbungen oder Vorstellungsgesprächen die
alleinerziehende Mutterschaft in irgendeiner Form Thema seitens des
potentiellen Arbeitgebers wäre. Die Stellen werden ihnen also genau sehr
oder wenig hinterhergeworfen wie jedem anderen.

Achja, ich glaube auch nicht, daß sich aus dem kurzen Posting ein Urteil
über den Fragsteller insbesondere in Relation zu seiner Ex fällen lässt.

Gruß,

Malte

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Hallo Malte,

es wäre mir neu, daß in Bewerbungen oder
Vorstellungsgesprächen die alleinerziehende Mutterschaft in irgendeiner Form Thema seitens des potentiellen Arbeitgebers wäre.

willkommen im wirklichen Leben!

In manchen Branchen werden schon die Bewerbungen aussortiert, wenn nur im Lebenslauf ‚alleinstehend‘ in Kombination mit Kindern zu finden ist. Und sollte es doch zu einem Vorstellungsgespräch kommen, ist oft eine der ersten Fragen, wie denn die Berufstätigkeit (welche u.U. Schichtdienst o.ä. beinhaltet) mit der Kinderbereuung vereinbart werden kann. Mal ganz davon abgesehen, dass wir hier in unserem Lande nicht gerade Vollbeschäftigung haben.

Achja, ich glaube auch nicht, daß sich aus dem kurzen Posting
ein Urteil über den Fragsteller insbesondere in Relation zu seiner Ex
fällen lässt.

Dass es aber an mangelndem Willen der Mutter liegt, dass sie keine Vollzeitbechäftigung ausübt, konntest Du dort schon herauslesen?

Gruß

=^…^=

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Hi,

es wäre mir neu, daß in Bewerbungen oder
Vorstellungsgesprächen die alleinerziehende Mutterschaft in irgendeiner Form Thema seitens des potentiellen Arbeitgebers wäre.

willkommen im wirklichen Leben!

In manchen Branchen werden schon die Bewerbungen aussortiert,
wenn nur im Lebenslauf ‚alleinstehend‘ in Kombination mit
Kindern zu finden ist.

Willkommen im wirklichen Leben, Angaben zu Familienstand und Kindern haben im Lebenslauf nix zu suchen - „man“ schreibt sowas mittlerweile gar nicht mehr da rein.

Und sollte es doch zu einem
Vorstellungsgespräch kommen, ist oft eine der ersten Fragen,
wie denn die Berufstätigkeit (welche u.U. Schichtdienst o.ä.
beinhaltet) mit der Kinderbereuung vereinbart werden kann.

Die Frage ist unzulässig, und generell zu diesem Bereich des persönlichen Lebens darf man lügen, bis sich die Balken biegen. Der Umgang mit solchen Fragen ist sicher nicht ganz leicht, aber da kann man sich schon etwas zurechtlegen.

Mal ganz davon abgesehen, dass wir hier in unserem Lande nicht
gerade Vollbeschäftigung haben.

Das gilt für alle Arbeitnehmer.

Achja, ich glaube auch nicht, daß sich aus dem kurzen Posting
ein Urteil über den Fragsteller insbesondere in Relation zu seiner Ex
fällen lässt.

Dass es aber an mangelndem Willen der Mutter liegt, dass sie
keine Vollzeitbechäftigung ausübt, konntest Du dort schon
herauslesen?

Wo hab ich das denn behauptet?

Gruß,

Malte

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Hallo Malte,

gebe Dir da recht - wenn man will, dann geht das auch mit dem Arbeiten zumindest mehr als 400 Euro, wenn schon nicht Vollzeit- - X Alleinerziehende Mütter machen das tagtäglich vor - aber machen wir uns da auch mal nix vor, dass viele Frauen glauben sie haben ihre Schuldigkeit mit der Kindererziehung getan und ruhen sich da dann ein Leben lang drauf aus. Als Personaler sind mir auch die Frauen mit niedrigem Ausbildunngsstand nicht fremd, für welche die Gründung der Familie der einzige Weg ist, diesen bescheidenen Job ggf. am Band nicht mehr ausüben zu müssen. Da gibt es X Statistiken und in der Realität wird es bestätigt. Blöd eben nur, wenn das Modell Familie irgendwann zusammen bricht.

Als Alleinerziehender ist es immer etwas schwieriger einen Job zu finden, da man ggf regional und logistisch ein wenig eingeschränkt ist, aber es ist nicht unmöglich und eine Bekannte von mir haben selbst im 5 Monat schwanger nen Job bekommen. Eine andere Freundin mit 2 kleinen Kindern unter 3 wurde auch bereits X Mal zur Bewerbungsgesprächen eingeladen - die Quote ist identisch wie zu Nichtkinderzeiten würde ich sagen. Es gibt ausreichend viele Familienunternehmen, welche auch geren Frauen in TZ nehmen und auch mal ein Auge zudrücken, wenn die Kleinen krank sind etc. und sogar Homeoffice ermöglichen. Habe da mehr als eine Kanzlei/Unternehmen im Kopf die das möglich machen. Alles eine Frage wie man sich verkuft und welche Optionen man auch seinem AG anbietet. Wenn ich natürlich komme und sage ich bin alleinerziehend und bitte den super Job haben möchte und der AG zusehen soll, wie er alleine meine Bedürfnisse bedient und bin ansonsten nicht flexibel und biete nichts an, wie das die Kinder versorgt sind etc. dann braucht man sich auch nicht wundern. - im übrigen: Als Frau um die 30 wird man nicht eingestellt, wenn man noch keine Kinder hat - als Frau mit Kindern nicht, weil man welche hat - egal wie mans macht - ist immer falsch :o) Also im Lebenslauf ggf gerade mit Kindern in die Offensive gehen, wenn man länger nicht gearbeitet haben sollte. Wenn ein geschlossener Lebenslauf da ist, auch über die Kinderzeit hinweg lesen die meisten AG schon heraus, dass man fähig ist seinen Haushalt zu organisieren.
Über 40 und mit älteren Kindern ist das alles schon wieder viel einfacher, da jeder AG davon ausgeht, dass Kinder z.B. über 12 auch mal ne Stunde alleine zu Hause klar kommen und man mit 40 auch seltenst noch mal Nachwuchs bekommt.

Im übrigen treffe ich hier keine Aussage über die Motivation der Frau des Ursprungsposters nur auf 400 Euro arbeiten zu gehen.

Gruß,
Alexandra

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Hallo,

Die Frage ist unzulässig, und generell zu diesem Bereich des
persönlichen Lebens darf man lügen, bis sich die Balken
biegen. Der Umgang mit solchen Fragen ist sicher nicht ganz
leicht, aber da kann man sich schon etwas zurechtlegen.

nur kurz dazu: ich finde es ist kein guter Start in ein Unternehmen wenn man bei solchen Fragen lügt. Was vermittelt man damit dem Arbeitgeber? Ich gebe alles um diesen Job zu bekommen? Vielleicht, aber wie vertrauenswürdig macht man sich damit beim Arbeitgeber? Ich würde jemanden, der mich in solchen Fragen anlügt (denn das wird irgendwann im Laufe des Beschäftigungsverhältnisses heraus kommen) nicht gerne in meinem Unternehmen haben. Vertrauen spielt schließlich auch im Berufsleben eine Rolle.

Und es stimmt, dass Alleinerziehende nicht so flexibel sind, wenn sie nicht gerade eine Familie um sich herum haben die Betreuungszeiten wie ein Partner anbieten können. Und wir leben nicht mehr in Zeiten in denen mehrere Generationen in einem Haus leben und man mal eben schnell das King zu den Großeltern oder Tanten/Onkels bringen kann.

Auch trotz guter Zeugnisse, gestyltem Lebenslauf, Arbeitswunsch/-wille ändert sich die Zeit die für Arbeit zur Verfügung steht nicht wenn man alleine für ein Kind/Kinder verantwortlich ist. Und das wissen auch Arbeitgeber.

lg, Dany

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Alleinerziehende - am Arbeitsmarkt allein gelassen
Hallo Alexandra,

Informieren hilft manchmal gegen Vorurteile und subjektive Wahrnehmungen: http://netzwerk-chancengleichheit.org/news/uploads/D…

Gruß

=^…^=

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Glaube keiner Statstik, wenn Du sie nicht selbst gefälscht hast - ausgerechnet ein Schreiben von der Gewerkschaft :o) da bist Du ja bei mir genau richtig - Sage da nur mal „Nutzentheorien von Gewerkschaften“ zu dem Stichwort.

zäumen wir das Pfed doch mal von der anderen Seite auf: Wer macht keine oder nur eine schlechte oder eine familienädäquate Ausbildung (toll, Krankenschwester kann ich auch privat brauchen), arbeitet nicht lange genug vorm ersten Kind, arbeitet nicht weiter mit Kind und schlägt die Tür lieber für Jahre/Jahrzehnte ganz zu als sie sich zumindest mit einem Fuß offen zu halten und weiter im Job zu bleiben, wer glaubt er sei für sein Leben abgesichert, wenn man nur heiratet…das dürfe doch wohl ein übliches weibliches Verhalten sein. Wie oft hört man auch noch in unserer Elterngeneration, dass man eh nicht studieren/eine bestimmte Ausbildung machen muss, wenn man hinterher Familie hat. Wenn Du heiratest bist Du versorgt! Wie ich dieses Argument liebe.

Die Frauen die ich kenne, die eine ordentliche Ausbildung/Studium genossen haben und sich von Anfang an engagiert und Spaß an ihrem Job haben und voll im Job standen haben alle ohne Probleme im ersten Mutterjahr TZ arbeiten können und fahren jetzt wieder so langsam hoch. Die kümmern sich aber auch um Kita/Tamu und diverse andere Betreuungsmethoden, bauen sich doppelten Boden ein etc.

Die meisten Frauen haben sich schlichtweg von ihren Männern die Butter vom Brot nehmen lassen und nicht um ihre Existenz für die Zukunft verhandelt. Dass man dann ohne oder nur mangelhafter oder total veralteter Ausbilduung keinen oder einen gering bezahlten Job bekommt - wen wundert das?
Wer geht denn so naiv in eine Beziehung und glaubt die halte ewig, wenn doch die Scheidungsraten dagegen sprechen?

und selbst wenn die Dame in dem Ursprungsposting den Unterhalt von ihrem Mann bekommt - das reicht nicht zum leben und nicht zum sterben. Da würde ich mich ganz schnell nach ner Stelle umschauen oder einer Weiterbildung um dann ordentlich zu verdienen.

Gruß,
Alexandra *um Berufstätigkeit mit Kind lange verhandelt und Unterhaltsverzicht unterschrieben*

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Hallo Alexandra,

Du hast den Teil mit den Vorurteilen und subjektiven Wahrnehmungen nicht verstanden, oder?

Gruß

=^…^=