Unterhalt für Studenten

Hallo,

was zahlt Ihr Euren studierenden Kindern (wenn sie außerhalb der elterlichen Wohnung leben) bzw. was bekommt ihr von euren Eltern?

Bei mir sieht es so aus: Beide bekommen monatlich 450 EU (incl. Kindergeld). Außerdem bekommt jeder 160 EU Bafoeg.

Ist das viel? Durchschnitt? wenig?

Bin ganz gespannt auf hoffentlich viele Antworten!

Gruß
Peter

PS Weiß auch jemand, wie hoch der Bafoeg-Vollbetrag ist?
Und zum Vergleich der Sozialhilfesatz für einen jungen Menschen?

Hallo,

was zahlt Ihr Euren studierenden Kindern (wenn sie außerhalb
der elterlichen Wohnung leben) bzw. was bekommt ihr von euren
Eltern?

Bei mir sieht es so aus: Beide bekommen monatlich 450 EU
(incl. Kindergeld). Außerdem bekommt jeder 160 EU Bafoeg.

Deine Kinder haben also je EUR 610/Monat zur Verfügung, ohne dafür selbst etwas tun zu müssen - mE ist das knapp über dem Durchschnitt.

Ich bekomme von meinen Eltern deutlich weniger, allerdings bekommen sie für mich auch kein Kindergeld. De facto zahlen meine Eltern meine Miete und ein kleines Taschengeld, für den Rest geh ich arbeiten (Zwei Tage die Woche voll plus unregelmäßig Projektarbeit).

PS Weiß auch jemand, wie hoch der Bafoeg-Vollbetrag ist?
Und zum Vergleich der Sozialhilfesatz für einen jungen
Menschen?

Bafög-Höchstsatz: EUR 585

Sozialhilfe-Höchstsatz kann man AFAIK nicht als Summe ausdrücken, weil Sozilahilfe i.w. keine monatlich regelmäßige Zahlung zur freien Verwendung ist, sondern zweckgebunden gewährt wird.

Gruß,

Malte.

Hallo Peter,

was zahlt Ihr Euren studierenden Kindern (wenn sie außerhalb
der elterlichen Wohnung leben) bzw. was bekommt ihr von euren
Eltern?

Ich zahle meiner Tochter den Düsseldorfer Tabelle-Satz für meine Gehaltsstufe plus Kindergeld. BAFöG kriegt sie nicht, da der Vater und ich zusammen zuviel verdienen. Der Vater zahlt derzeit nicht, da läuft ein Verfahren zur erneuten Unterhaltsfeststellung.

Bei mir sieht es so aus: Beide bekommen monatlich 450 EU
(incl. Kindergeld). Außerdem bekommt jeder 160 EU Bafoeg.

Meine Tochter hat aus meinen Zahlungen 600 Euro, wenn der Vater was löhnt, werden wir uns wohl das Geld teilen.

Ist das viel? Durchschnitt? wenig?

Ich meine, dass das ganz gut ist und in ncht zu teuren Städten (meine Tochter wohnt nicht in München) auch zum notwendigsten Leben reicht.

PS Weiß auch jemand, wie hoch der Bafoeg-Vollbetrag ist?
Und zum Vergleich der Sozialhilfesatz für einen jungen
Menschen?

Sozialhilfe setzt sich aus diversen Werten zusammen, so wird normalerweise die Miete minus Wohngeld auf jeden Fall gezahlt, es sei denn, sie liegt über dem ortsüblichen, dann gibt es einen Betrag für den Haushaltsvorstand sowie weitere Beträge für unterhaltsberechtigte weitere Mitglieder des Haushalts.

Ein Altersunterschied wird m.W. nur unter 18 Jahren berücksichtigt.

Gruß, Karin

Hallo Peter,

Hallo,

was zahlt Ihr Euren studierenden Kindern (wenn sie außerhalb
der elterlichen Wohnung leben) bzw. was bekommt ihr von euren
Eltern?

Bei mir sieht es so aus: Beide bekommen monatlich 450 EU
(incl. Kindergeld). Außerdem bekommt jeder 160 EU Bafoeg.

nicht schlecht… Von meinen Eltern gab es nur Kindergeld + Bafög, waren gesamt so um die 500 DM damals, den Rest (die obligatorischen 630 DM) hab ich mir dazu verdient. Offiziell hätt ich (laut Bafög-Amt) mehr bekommen müssen, aber wenn die Eltern das Geld einfach nicht haben, dann haben sie´s eben nicht.

Ist das viel? Durchschnitt? wenig?

Wie gesagt, ich persönlich finde, daß es viel ist…
Allerdings bin ich auch der Meinung, daß die Eltern nicht dazu verpflichtet sind, den Kindern das ganze Studium zu finanzieren…

Grüße

Helen

Hi,

ich denke das ist völlig o.K… Meine Eltern haben mir damals immer ungefähr den Bafög-Höchstatz überwiesen und für die Extras bin ich eben arbeiten gegangen. Ich finde es eigentlich ziemlich wichtig, daß man zumindest den Bafög-Satz ohne arbeiten zu müssen auf dem Konto hat, da es ja in manchen Bundesländern sogenannte Langzeitstudierenden-Gebühren gibt und man, wenn man viel arbeitet einfach länger studiert. Klar ist natürlich, daß manche Eltern einfach nicht so viel zahlen können und dann muß man eben selber noch Geld verdienen. Aber wenn es bei Dir finanziell möglich ist, liegst Du genau richtig.

Gruß Julia

Mensch,
ihr habt es alle gut…wie schaffen es denn Eure Eltern so viel abzuzwacken?
Meine Mutter ist Sonderschullehrerin, mein vater MTA und auch berufstätig-sie haben ein Haus gekauft und ich habe noch 2 Brüder-sie würden mich gerne unterstützen, aber es ist einfach nicht möglich und ich bekomme wegen des Gehalts kein BAFÖG und muss 20 Stunden die Woche arbeiten, obwohl ich gerne viel mehr studieren würde…

Ist das verrückt?

Hi,

ihr habt es alle gut…wie schaffen es denn Eure Eltern so
viel abzuzwacken?

wo siehst Du in meinem Beitrag etwas, was daraufhin deutet, daß meine Eltern „viel“ abzwacken?
Versteh mich nicht falsch, was ich von meinen Eltern bekomme, halte ich für angemessen und bin dafür sehr dankbar - aber „viel“?

Meine Mutter ist Sonderschullehrerin, mein vater MTA und auch
berufstätig-sie haben ein Haus gekauft und ich habe noch 2
Brüder-sie würden mich gerne unterstützen, aber es ist einfach
nicht möglich und ich bekomme wegen des Gehalts kein BAFÖG und
muss 20 Stunden die Woche arbeiten, obwohl ich gerne viel mehr
studieren würde…

Ich gehe genauso arbeiten wie Du, in Summe eher noch etwas mehr. Na und? Ist doch normal. Klar gibt’s immer welche, die ohne Geldsorgen von Mami und Papi durch’s Studium getragen werden, aber glaub mir, es gibt auch immer noch jemanden, der es noch schwerer hat als Du.

Ist das verrückt?

Nö, Alltag. Ich verstehe nicht so ganz, was Du mir sagen möchtest…

Gruß,

Malte.

Hi,

ihr habt es alle gut…wie schaffen es denn Eure Eltern so
viel abzuzwacken?

wo siehst Du in meinem Beitrag etwas, was daraufhin deutet,
daß meine Eltern „viel“ abzwacken?
Versteh mich nicht falsch, was ich von meinen Eltern bekomme,
halte ich für angemessen und bin dafür sehr dankbar - aber
„viel“?

Ich habe mich nicht auf Deinen Beitrag direkt bezogen, finde jedoch immer wieder erstaunlich, dass es manchen Eltern MÖGLICH ist ihre Kinder mit, in meinen Augen verhältnissmäßig viel Geld zu unterstützen( wenn man Verdienst & Ausgaben der Eltern betrachtet----)
Ich habe ebenfalls nicht behauptet, das Geld welches Du erhälst wäre nicht angemessen ( mir ist nicht ganz klar was Du zwischen meinen Zeilen gelesen hast, lieber Malte…) und wärst Du nicht dankbar für die Unterstützung die Du bekommst, würde ich mich doch sehr wundern.

Meine Mutter ist Sonderschullehrerin, mein vater MTA und auch
berufstätig-sie haben ein Haus gekauft und ich habe noch 2
Brüder-sie würden mich gerne unterstützen, aber es ist einfach
nicht möglich und ich bekomme wegen des Gehalts kein BAFÖG und
muss 20 Stunden die Woche arbeiten, obwohl ich gerne viel mehr
studieren würde…

Ich gehe genauso arbeiten wie Du, in Summe eher noch etwas
mehr. Na und? Ist doch normal. Klar gibt’s immer welche, die
ohne Geldsorgen von Mami und Papi durch’s Studium getragen
werden, aber glaub mir, es gibt auch immer noch jemanden, der
es noch schwerer hat als Du.

Ich arbeite seitdem ich mein Abitur in der Tasche habe,finanziere mich seitdem so gut wie komplett selbst- weiß also, dass und wie es Alltag ist und normal.Schaue ich mich jedoch in meiner jetzigen Umgebung, der Universität um, ist es gar nicht normal 20 Stunden die Woche zu arbeiten.Neben dem Job arbeite ich hinzukommend in der Redaktion eines Magazins das meinen Studienschwerpunkt als Thema hat -ohne Entgeld-ehrenamtlich sozusagen mir Herz und Seele-würde dort gern mehr machen…und es ist wichtig für meine weiteren, späteren Pläne.
Vielleicht findest Du Deinen Job normal.Ich arbeite in einem CallCenter-vielleicht möchtest Du Dich mal 8 Stunden da reinsetzen, dann können wir weiterreden-nach 6-8 Stunden geht eigentlich GAR NICHTS mehr-letztes Semester habe ich danach noch den (wöchentlich 8 stündigen) Pflichtsprachkurs Arabisch besucht-es ging nicht anders.Hat aber-na klar- irgendwie geklappt.Ich habe nunmal viel vor…vielleicht zu viel.
Dass es Menschen gibt, die es schwerer haben als ich ist klar…Menschen die es schwerer haben gibt es immer.In meinen mittlerweile 4 Semestern habe ich, zumindest an der Uni, leider niemanden dergleichen angetroffen.Im Gegenteil und ich finde es frustrierend…insbesondere deshalb, weil ich mich, im Gegensatz zu manchen Bummelmenschen, durchaus gerne an der Uni aufhalte und auch gerne intensiver studieren würde-wobei ich auch oft zu schätzen weiss, dass ich durch das „nicht durch`s Studium getragen werden“ meine Vorteile habe ( straffer Zeitplan, Konsequenz usw.).
Ich finde ich habe das Recht manchmal ein wenig zu jammern…ich bin jedoch gerade dabei mich um Alternativen zu kümmern-wer jammert muss was ändern.

Ist das verrückt?

Nö, Alltag. Ich verstehe nicht so ganz, was Du mir sagen
möchtest…

Sagen möchte ich, dass ich verrückt finde, wenn ich tagtäglich mit Leuten zu tun habe, die sich z.B darüber beschweren, dass ein Seminar SCHON um 10.00 Uhr anfängt ( "da schlaf ich noch), genau diese Leute jedoch, im Gegensatz zu mir, oft ( nicht immer, also nicht falsch verstehen) die Zeit & auch das Geld haben Z.B einen Auslandsaufenthalt oder ein Praktikum zu machen…( in meinem Studium wäre es angebracht, sich mindestens zweimal im Ausland aufzuhalten, die meisten sind jeden Sommer im „Orient“)

Zeit ist wertvoll-und letztendlich interessiert es keinen sonderlich, dass ich 20 Stunden im CallCenter saß,weil ich was zu Essen und ein Dach über dem Kopf brauchte, sondern ob und wie oft ich mich in den Ländern aufgehalten habe, mit denen ich mich in meinem Studium nunmal beschäftige.

Und das, mit Verlaub, macht mich mittlerweile einfach sauer, vielleicht einfach nur aus dumpfen Neid–punkt.

Nichts für Ungut und: Angreifen will ich mit meiner Wut niemanden direkt.

Gruß zurück

Lisa

Gruß,

Malte.