Hallo, ich bin seit 3 Monaten alleinerziehende Mutter von einem fast 6-jährigen Sohn. Der Kindsvater zahlt den Unterhalt, so wie er möchte/kann. Leider bin ich aber abhängig von den Zahlungen, da ich meinem Mann die Steuerklasse 3 überlassen habe und selber in er 5 bin.
Ich wollte eigentlich nicht zum Jugendamt, sondern die Unterhaltszahlungen intern klären, aber weil das alles nicht so klappte (wurde natürlich auch beeinflusst) ging ich doch hin. Habe eine Beistandschaft und den Titel erwirkt. Das macht mir mein Mann nun zum Vorwurf.
Er sagt, wenn ich das Geld so haben will, wie er zahlen müsste, dann würde er eben Privatinsolvenz anmelden, seinen Job einfach aufgeben oder sich einen Strick nehmen. Er hat im Monat so viele finanzielle Verpflichtungen, das er einfach nicht den Betrag zahlen kann, den er eigentlich zahlen müsste.
Damit aber der Unterhalt gewährleistet wird, haben wir uns auf einen gewissen Betrag geeinigt. Nun will er das aber schriftlich haben, damit er nicht in ein paar Jahren, wenn es mir in den Kopf kommen sollte, einen ganzen Batzen auf einmal zahlen muss. Ich kann schon verstehen, dass er sich absichern will, aber kann ich das einfach so tun trotz des erwirkten Titels? Und wenn, kann ich den Zeitraum bestimmen? Veilleicht kann mir jemand von euch hierbei weiterhelfen!
Mit dem Alter wachsen ja auch die Unkosten für ein Kind. Er will sich allem, alles was das Kind betrifft (Elternabende usw.)entziehen, evtl. wegziehen. Da kann ich ja gleich das alleinige Sorgerecht beantragen, sagte ich ihm. Von ihm kam keine Reaktion.
Als wir uns trennten, haben wir gesagt, das wir im Guten auseinander gehen wollen, aber wenn ich die jetzige Situation betrachte, scheint es einfach nicht zu funktionieren…
Gruß sumisum