Unterhalts- und Unterkunftshilfe gekürzt!

Hallo,
jemandem, der Unterhaltshilfe von der Stadt bekommt wurden die
Unterkunftskosten gekürzt, weil diese höher liegen, als das
was einer Person per Sozialgesetz zusteht. (Die Person lebt schon seit 15 Jahren in dieser Whg!)
Diese Person wird nun durch Freunden um diese gekürzte Summe
unterstützt, damit er über noch überleben und weiterleben kann.
Da hat das Sozialamt wieder zugeschlagen und nun auch die Unterhaltshilfe
dieser Person um diese Summe gekürzt, weil er nun Unterstützung von Freunden bekommt.
Ist das legitim? Was ist da falsch gelaufen?

Diese Person wird nun durch Freunden um diese gekürzte Summe
unterstützt, damit er über noch überleben und weiterleben
kann.
Da hat das Sozialamt wieder zugeschlagen und nun auch die
Unterhaltshilfe
dieser Person um diese Summe gekürzt, weil er nun
Unterstützung von Freunden bekommt.
Ist das legitim? Was ist da falsch gelaufen?

Warum hat er angegeben, dass er von Freunden unterstützt wird? (Irgendwie muss das Amt das ja rausgekriegt haben…)
Am besten gibt er jetzt an, dass diese Zuwendung wieder weggefallen ist.

Hallo,

sorry, aber das ist eine glatte Anleitung zum Sozialleistungsbetrug. Es ist nun einmal so, dass die Sozialhilfe nur dort und nur soweit einspringt, wie es unbedingt nötig ist, um den Lebensunterhalt zu sichern. Schließlich wird sie von unser aller Steuergeldern bezahlt, und damit sollte man sparsam umgehen. Insoweit ist man verpflichtet alle sonstigen Einnahmequellen offen zu legen, und die werden dann natürlich mit berücksichtigt, und nur was zum Existenzminimum fehlt, zahlt die Sozialhilfe. Wer da schummelt mant sich strafbar.

Dies ist auch gerecht so, denn mit jedem Cent mehr benachteiligt man die Leute, die sehr wenig durch eigene Arbeit verdienen und knapp über dem Sozialhilfeniveau liegen. Diese Benachteiligung gibt es zwar ohnehin schon im Gesundheitsbereich, weil Sozialhilfeempfänger wie Privatpatienten gelten, aber man muss die Sache ja nicht noch weiter treiben, sonst hat bald niemand mehr Lust auf Jobs, bei denen man durch eigene Arbeit auf weniger Einkommen kommt, als wenn man sich der Sozialhilfe bedient.

Kopfschütteln verursachte bei meiner Frau daher auch neulich folgender Fall, wo sich eine junge Frau quer durchs ganze Rathaus bis zu ihr hoch beschwert hatte, weil sie ein Studium begonnen hatte, jetzt den vollen BAFÖG-Satz bekam, und überhaupt kein Verständis dafür hatte, dass es dadurch dann keine Sozialhilfe mehr gab. Die Guteste wollte schlicht und ergreifend doppelt kassieren, und konnte sich gar nicht vorstellen, dass Vater Staat nur einmal und nur soviel zahlt, dass es für das Nötigste reicht.

Gruß vom Wiz

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