Hallo Zusammen,
ich bin zur Zeit in einer moralischen Krise. Ich bin alleinerziehender Vater und seit Oktober von meiner Noch-Ehefrau getrennt lebend. Sie hat sich bisher geweigert Unterhalt für unser Kind zu zahlen, oder sonstige Kosten zu übernehmen (gemeinsamer Kredit, Nebenkostenabrechnung etc…) Jetzt hat sie sich von ihrem Arbeitgeber auch noch auf einen Halbtag-Arbeitsplatz runterstufen lassen und will ab Sommer sogar wieder Schule machen und bezieht dann nur noch Bafög. Damit ist Sie unter dem Lebensminimum. Mein Anwalt meinte nun wir müssen den Unterhalt einklagen, da dies evtl. aber eben auch nur evtl. Vorsatz sein könnte. Da wir aber schon eine unschöne Gerichtsverhandlung wegen Sorgerecht hatten und ich dadurch immense Kosten hatte (bzw. noch habe), zweifel ich ob das der richtige Weg ist. Die Unterhaltsklage würde wieder vor Gericht gehen und ich kann nichtmal sagen ob ich Erfolg hätte. Kann jemand verpflichtet werden zu arbeiten, für den Unterhalt oder kann es passieren, dass sie einfach gar nichts zahlen muss? Springt das Jugendamt dann ein…oder hab ich dann einfach den kürzeren gezogen? Mal abgesehen davon, dass das ohnehin schlechte Verhältnis zur Mutter noch schlechter werden würde wahrscheinlich. Hat jemand Erfahrungen oder einen Rat den er mit mir teilen würde?
Grüße vom Hasen