Guten Tag,
mal angenommen da ist eine Mutter, wiederverheiratet, aus dessen Ehe ein 3,5 Jahre altes Kind hervor geht, welches chronisch krank ist, dadurch stark entwicklungsverzögert und eine intensive Betreuungszeit in Anspruch nimmt.Das Kind hätte einen Schwerbehindertenausweis mit 100 % und G,B und H als Merkzeichen.
Mutter ist Rund um die Uhr für das Kind zuständig - der neue Ehemann arbeitet unter der Woche, etwas weiter weg, und lebt unter der Woche in einer Zweitwohnung und kommt nur am WE heim, sofern es der Beruf zulässt.
Aus vorheriger Ehe hat die Mutter einen knapp 13 Jahre alten Sohn der seit kurzem nun nicht mehr bei ihr, sondern beim Vater lebt.
Natürlich ist die Mutter unterhaltspflichtig, das steht fest.
Das Problem ist das des 3,5 Jahre altes Kind erst in nächster Zeit einen Integrationsplatz im Dorf-Kindergarten bekommt, täglich von 8 bis 12 Uhr.
Allerdings ist das Problem das die Mutter jederzeit im Notfall sofort in den KiGa muss - das Kind hat sehr schwere Epilepsie, und oftmals muss der Notarzt gerufen werden.
Sollte also ein Anfall im KiGa auftreten muss die Mutter sofort zum Kind.
Kränkelt das Kind muss es zu Hause bleiben, da jeder Infekt schwere Anfälle auslösen kann, ganz besonders schon leichtes Fieber.
Die Mutter kann also keiner Arbeit nachgehen, ausser sie fände einen Arbeitgeber in nächster Nähe wo sie jederzeit weg kann, und sich ihre Arbeitszeit frei einteilen kann.
Die Mutter hat weder Verwandte noch Bekannte die das Kind betreuen könnten.
Ihr neuer Mann hat ein Nettoeinkommen von ca. 2500 Euro, wovon Miete des Hauses, der Zweitwohnung, alle Nebenkosten etc. bezahlt werden müssen.
Die Mutter hat noch eine 19jährige Tochter im Haushalt leben welche sich in der Ausbildung befindet, und eine 9jährige Tochter - beide nicht vom jetzigen Ehemann!
Wonach wird nun berechnet wieviel Unterhalt die Mutter dem Ex-Mann, bzw. dem Sohn zahlen muss?
Die Mutter hat angeboten dem Sohn Anziehsachen zu kaufen, weil sie ja nicht wirklich Unterhaltsfähig ist - aber das lehnte der Ex-Mann ab.
Er sagte sie solle ihren dicken Po bewegen und arbeiten gehen.
Das ist der Mutter aber nicht Möglich wegen dem 3,5 Jahre alten Kind!
Wieviel „Taschengeld“ würde ihr von ihrem jetzigen Mann angerechnet, und wieviel müsste sie davon an ihren Sohn zahlen?
Danke schon mal für die Antworten 