Hallo,
nach 10 Jahren, wo ich den Zahnarzt nicht besucht habe, bin ich mit der Behandlung fast durch - zwei Zähne fehlen noch, der Sechser oben rechts und der Sechser unten rechts.
Der Sechser oben hat ne alte Füllung, die der ZA austauschen will - das macht mir keine Sorgen, im Oberkiefer war dank Betäubung nie was zu merken - außer einmal, wo der ZA auf die Pulpa gekommen ist - die direkte Überkappung scheint übrigens geklappt zu haben, der Zahn ist auch nach Monaten noch vital…
Der Unterkiefer ist aber eine andere Geschichte. Dreimal hat der ZA links unten behandelt, dabei wurde es nur einmal richtig taub.
Letztesmal rechte Seite fühlte sich gut taub an mit kribbelnder Lippe und allem, aber es war trotzdem ziemlich unangenehm.
Jetzt bleibt der Sechser unten rechts übrig. Das ist mein „schlimmster“ Zahn, den hat der ZA sich bis zu letzt aufgespart, da dort nicht klar ist, was uns erwartet.
Das Röntgenbild sagt, daß die Karies bis an die Pulpa rangeht. Der ZA ist sich nicht sicher, ob er den Zahn vital erhalten kann, will es aber erstmal versuchen.
Da die Karies bis an die Pulpa geht, habe ich natürlich besonders viel Sorgen, daß es sehr schmerzhaft wird.
Heute sollte es dann soweit sein - es hat nicht geklappt, wir haben gar nicht angefangen.
Der ZA hat mir - nachdem die Wirkung der ersten Spritze überhaupt nicht vorne an der Lippe ankam - nochmal die selbe Dosis reingehauen.
Meine Zunge fühlte sich an wie ein Luftballon, die Wange taub aber an der Lippe nix.
Der ZA hat dann erstmal Zahnstein entfernt. Nach einer Stunde war ein ganz leichtes Kribbeln an der Lippe zu merken. Der ZA hat dann in meinem Zahnfleich rumgepiekt und da ich das noch merkte, die Behandlung abgebrochen.
Nächste Woche ist nächster versuch.
Jetzt nach über 1 1/2 Stunden ist die Lippe etwas taub. Aber nicht wirklich bedeutsam.
Der ZA meinte, bei der Dosis müßte mir die Lippe eigentlich schlaff runterhängen. Ich weiß von ganz frühen Besuchen beim Zahnarzt, daß ich beim Ausspülen rumgesabbert habe, weil die Lippe so schlaff war, daß ich den Mund nicht zuhalten konnte.
Davon ist es diesmal wirklich weit entfernt.
Der ZA meinte, sowas hätte er in 35 Jahren noch nicht erlebt. Nächstesmal will er an eine etwas andere Stelle spritzen.
Gibt es noch irgendwelche anderen vielversprechenden Möglichkeiten (außer Vollnarkose)?
Gruß,
Martin
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