Hallo zusammen,
und zwar geht es um folgendes.
Ich habe eine Unterkieferrücklage sprich ein fliehendes Kinn.
Muss sagen ich leide schon seit Jahren drunter.
Habe versucht es zu ignorieren, es zu akzeptieren usw. aber dieses Problem taucht immer wieder auf.
Abgesehen von optischen, befürchte ich das auch einige probleme, wie u.a. Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen aus dem Grund auftretten.
Habe mich etwas informiert und rausgefunden was es für methoden gibt, dass zu „beseitigen“.
Persönlich bin ich nicht in der lage es selbst zu finanzieren.
Habe mitbekommen, dass bei einer Unterkieferrücklage die KK ab bestimmten cm die Kosten für eine Behandlung übernimmt. Wenn ich mich nicht irre waren es 6 cm.
Vielleicht ist es eine blöde frage, aber wie kann ich es selbst vermessen wie viel cm es bei mir sind?
Kann mir das jemand erklären?
Muss ich auch erst einmal zum normalen Zahnarzt oder kann ich mich auch direkt an den KFO wenden?
Wäre über jede Information sehr dankbar.
es wäre interessant zu wissen, wie alt du bist.
Wegen der Kopf- und Rückenschmerzen würde ich nicht zwangsläufig davon ausgehen, dass es von den Zähnen kommt. Je nachdem wie stark diese sind, solltest du das unbedingt noch von einer anderen Fachrichtung abklären lassen (Hausarzt -> Überweisung an Neurologen oder ggf. Orthopäden).
Aber zurück zur Ursprungsfrage: Der Zahnarzt kann dir sicher sagen, ob du ein Fall für den Kieferorthopäden (klassische Therapie mit Schienen, Spanen u.ä.) oder für den Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen (Operation unter Vollnarkose) bist bzw. ob dein fliehendes Kinn überhaupt behandlungsbedürftig ist. Wenn Letzteres bejaht wird, wäre das eine gute Gelegenheit, um der Krankenkasse noch einen Besuch abzustatten.
Im Zahnmedizinbrett tummeln sich sicher noch mehr hilfswillige Menschen, die dir fundierter helfen können als ich.
Werde dieses Jahr 23 Jahre alt.
Die Rückenprobleme u.a. sind jetzt nur eventuelle Vermutungen von mir.
Habe gehört das man bei einer normalen Behandlung,( Spange, usw) die optische Veränderung nicht wirklich sehen kann. Das ist, was ich auch nebenbei möchte. Also die Veränderung.
Wie gesagt ab 6 cm Unterkieferrücklage( glaube ich) übernimmt die KK die Kosten.
Such mal „mandibuläre Retrognathie“ im Zahnmedizinbrett, darunter habe ich schon einmal eine ähnliche Frage gestellt.
Du musst dir eben darüber im Klaren sein, dass bei der kieferchirurgischen Behandlung der Unterkiefer beidseitig gebrochen wird, das braucht man nicht zu verharmlosen. Neben den massiven Schmerzen, die mit Sicherheit post OP auftreten, ist eine dauerhafte Nervenschädigung eine mögliche Komplikation, d.h. es ist möglich, dass dir das Gefühl in einigen Gesichtspartien fehlen kann oder der Mundwinkel dauerhaft hängt.
Es wäre schön, wenn du zukünftig erzählen würdest, welchen Weg du eingeschlagen hast.
Hallo ich kenne jemanden (Medizinstudent), der sich sowas hat machen lassen, da er sich einfach hässlich fand, und dachte so würde er endlich ein Mädel abbekommen. Es ist wirklich gut geworden, wobei soweit ich es mitbekam wurde das nicht beim ZAhnarzt sondern schon bei einem plastischen Chirurgen gemacht, der sonst auch Nasen etc. zurechtrückt, Ihm wurde quasi der komplette Unterkiefer nach vorn verschoben.
Ist jetzt ein Bildschöner Knabe, von Mädels umschwärmt, die reissen sich um seine Tutorien.Aus seiner Sicht geraus allerdings angeblich ja nur, weil er den Lehr-Kram ganz gut rüberbringt. IHN hübsch finden könne man ja nicht, denn jetzt ist das Kinn immer noch nicht schön, das Gesicht ist zwar anders, aber eben immer noch hässlich.
Was ich damit sagen will, Eine Schönheits-OP hilft nicht zwangsläufig gegen ein geringes Selbstwertgefühl oder gegen jahrelang eingeredete Hässlichkeitsgefühle.
Ich vermute mal, dass du noch nicht wirklich versucht hast dich so zu akzeptieren und vor allem Wertzuschätzen wie du bist. Du hast vielleicht versucht es zu versuchen, aber manchmal braucht man auch bei sowas (evtl. ganz banalem) professionelle Unterstützung.
Gruß burli