Nach der Diagnosefeststellung „Endometriose“ wurde mir Valette verschrieben. Am ersten Tag(klar) meiner Periode nahm ich die Pille ein, war alles OK. Am 3. Tag hatte ich Nebenwirkungen wie: Übelkeit,Schwindel, Müdigkeit u.s.w., aber noch dazu sehr starke Unterleibschmerzen, dass ich seit eine Woche mich mit Ibuprofen füttern musste, weil diese Schmerzen unerträglich waren. „Waren“, weil ich meine Pille nach 1,5 Wochen abgesetzt habe. Die Schmerzen sind fort, aber meine „Tage“(stark) sind schon seit 9 Tage da und sieht nicht so aus als ob die weggehen wollen. Wer kann sagen, wat ist hier los?!
Hallo,
in erster Linie ist hier dein Arzt dein Ansprechpartner. Zwei Dinge aber:
So eine Einstellung auf eine Pille nimmt ungefähr drei bis sechs MOnate in Anspruch. Bis dahin sind Unregelmässigkeiten in einem gewissen Rahmen „normal“.
Wenn die Diagnose Endometriose frisch ist, ist auch die OP ja noch nichts so lange her? Ich habe schon sehr oft gehört, dass die erste Regel nach der OP noch einmal sehr schmerzhaft ist und sich erst dann eine Besserung einstellt. Nicht bei allen ist das so, scheint aber vorzukommen. Genauso könnte sich die Blutungsunregelmässigkeit durch die OP erklären.
Gute Besserung
MOnroe
Hallo,
die Endometriose wurde bei mir nicht bei Laparoskopie festgestellt, sondern per Zufall. Von daher weiss ich nicht wie alt ist diese „Plage“.
Im August dieses Jahres hatte ich eine Nabelbruch OP gehabt. Es fing so an: vor ca. einem Jahr oder länger habe ich eine kleine Wölbung im Bauchnabel entdeckt (wusste damals noch nicht, dass das ein Nabelbruch ist)Ich habe Schmerzen tief im Nabel gehabt und hab dort einen schoko-braunen Fleckchen ca. 2mm entdeckt. So… Es hat nicht permanent weh getan, aber es gab oft Zeiten, wo ich gar nicht am Nabel anfassen konnte. Ich war erst bei meiner Hausärztin, sie hat geschaut, überlegt…hmm, also zur Hautärztin. Und sie hat mich untersucht, meinte ich soll mich melden,wenn in sechs Monaten dieser Fleck größer geworden ist. Aber ich sagte ihr:„Es tut mir da im Nabel weh, was kann das sein?!“ Naja, sie war ratlos und meinte, vielleicht sind meine Schmerzen psychisch bedingt? Ich war voll sauer auf so eine Antwort.
Dann bin ich trotzdem zu meiner Hausärztin hin, wollte doch wissen was es ist. Ich bekam ne Überweisung zum Chirurgen- einen kleinen Nabelbruch hat er angetastet. Ok, das ist schon mal gut, man weiss woher diese Schmerzen kommen.
Es hat sich durch das ganze Jahr gezogen. Hatte kein Bock auf Ärzte mehr gehabt, aber machte mir schon gedanken(Krebs z.B.), weil der Fleck wuchs und Schmerzen zunahmen. Da ich im Supermarkt arbeite, bin ich da auch mit Schlepperei konfrontiert und einmal habe ich gesagt :„Jetzt kann ich nicht mehr, raus damit“. Wieder Hautärztin (schon eine andere). Mit der Lupe geschaut, noch ein glasiges Blüberchen innen im Fleck entdeckt(der Fleck war schon ca.1cm groß geworden zu der Zeit). Also, so schnell wie möglich Biopsie, Verdacht auf Krebs! Toll, Krebs fehlte mir noch… Dann kam ich zum Biopsie-Termin, sagt sie ne, es wäre gefährlich schon aus so einem großgewachsenem Fleck eine Probe entnehmen
… Hat mich zur Uniklinik geschickt. Da hatte ich schon in der Zeit aus glasigem Bläschen ein Blutiges Bläschen bekommen…es tat aua. Es ist mir geplatzt und der Nabel war mit Blut verschmiert, was mir echt Angst gemacht hat! Schnell zur Notaufnahme!
Es war eine lange Geschichte die ich keinem Wünsche!
Manchmal zweifle ich an der Kompetenz der Ärzte, was sehr traurig ist… Es wurde sogar gesagt bei der Notaufnahme:„Der Hautarzt schneidet es raus und fertig.“ Bin fast ohnmächtig von der Antwort geworden. Da ich mich vorher erkundigt habe, was ein Nabelbruch ist und was ein Hautkrebs ist und wie soll die kranke Haut ausgeschnitten werden. Ich sage:" Da ist doch direkt der Nabelbruch dahinter! Was wenn der Hautarzt bei der OP an den Darm kommt? Ist es nicht sinnvoller, dass ein Chirurg beide Sachen auf einmal macht?!" Also es war was…
Dann habe ich eine andere Klinik gefunden, die für Hernies zuständig ist. Ich wurde untersucht- nein, das ist kein Krebs, sieht nach eine Gewebe oder Fetteinklemmung,schnell raus damit. Huuuh…endlich Diagnose. Wir haben abgesprochen, dass sie beides auf einmal machen: Hernie zuspachteln
, den Fleck dann zur Untersuchung. Soo…die OP ist vorbei, die Ärztin meinte, es wurde eine ziemlich ordentliche Zyste entfernt und zur Untersuchung geschickt- Verdacht auf Endometriose. So war das auch.
Wobei ich seit Jahren Periodeschmerzen habe und komige Schmerzen im Darm beim „Stuhlgang“ auch beim Wasserlassen, unregelmässige Periode, konnte man nichts mit Ultraschal sehen. Also ich vermute, dass meine Endometriose schon mit „Bard“ ist.
Diese Symptome hatte ich noch nie, dass ich ne Wochelang Ibuprofen reinziehen musste, sonst kann ich gar nichts machen und auf der Arbeit wie „kein Fisch, kein Fleisch“
…und immer noch Blutungen seit dem 25 Oktober…bis jetzt(06.11.)„würg“
Ich denke, da ist der Gynäkologe der richtige Ansprechpartner. Kann ich nicht weiterhelfen. Gute Besserung