Liebe Wissende,
folgender Fall: Ich lebe seit 3 Monaten in einer neuen Wohnung als alleiniger Untermieter. Durch eine Klausel ist es meinem Vermieter erlaubt die Wohnung unterzuvermieten, jedoch nicht selber darin zu wohnen.
Jetzt bin ich durch Zufall auf den Hausbesitzer gestoßen, der den Hauptmieter schon länger los werden möchte, und mich auf eine Recht heftige Tatsache aufmerksam gemacht hat.Durch den Friedenszins zahlt mein Hauptmieter 6 mal weniger Hauptmietzins wie ich. Was nach österr. Recht nicht zulässig ist, lediglich 50% mehr sind erlaubt dem Untermieter in Rechnung zu stellen.
Jetzt kommen natürlich einige Zweifel: Der Hausbesitzer hat mir angeboten alle anfallenden Kosten für den Prozess zu übernehmen… Er pokert natürlich damit das der Hauptmieter seine Rechte aufgibt, und er den handelsüblichen Mietzins verlangen kann. Hat er allerdings entkräftet in dem er mir angeboten hat einen schriftlich festgehaltenen Deal zu machen, wo er mir versichert die nächsten 3 Jahre zu dem seit den 70er Jahren veranlagten Mietzins zu wohnen. Immobilienleute denken wahrscheinlich in anderen Dimensionen.
Grundsätzlich alles total nett, ich frage dennoch, was passiert wenn das pokern nicht auf geht. Der Hauptmieter bleibt Stur, behält sein Hauptmietrecht, und hat einen Untermieter der ihn verklagt hat. Ich würde denn dann gern los werden, kann er mich grundlos kündigen? Oder fällt jemanden noch ein anderer Punkt auf wo ich in eine Falle laufen könnte?!
Ich würde mich über jede Hilfe freuen.
LG
Jerri