Darf ein Lehrer einfach so eine weitere Unterrichtsstunde in der Orientierungsstufe eines Gymnasiums in Rheinland-Pfalz pro Woche ansetzen?
Begründung: Er könnte nicht rechtzeitig mit seinem Unterrichtsstoff beginnen, weil ihm zu viele Fragen gestellt werden.
Ob die Fragen nun den Unterricht betreffen oder nicht, weiß ich nicht.
Ugh.
Ich denke, diese Frage würde bei „Universität und Schule“ besser aufgehoben sein. Da tummeln sich eher die entsprechenden Leute … denn ein „richtiger“ Rechtsfall liegt ja eher nicht vor, eher eine Betroffenheitsgeschichte …
Darf ein Lehrer einfach so eine weitere Unterrichtsstunde in
der Orientierungsstufe eines Gymnasiums in Rheinland-Pfalz pro
Woche ansetzen? Begründung: Er könnte nicht rechtzeitig mit seinem
Unterrichtsstoff beginnen, weil ihm zu viele Fragen gestellt
werden.
Ad Eins: „Einfach so“ wird er das sicherlich nicht dürfen - da würde ihm sein Dienstherr einiges husten. Gehen wir mal davon aus, dass er das also zumindest mit seinem Fachbereichsleiter abgestimmt hat.
Ad Zwei: Orientierungsstufe ist das, was früher die Klasse 11 war? Also der Jahrgang, wo die SchülerInnen aus allen Himmelsrichtungen mit dem Lasso eingefangen werden und dann idealerweise am Ende des Jahrgangs auf dem gleichen Stand sein sollen? Dann würde ich als betroffener Schüler zwei Meter aus dem Stand hochhüpfen, wenn ich so ein Angebot bekäme. Denn das ist es sicherlich: ein Angebot - und vermutlich vor dem Hintergrund, dass ganz viele unterschiedliche Voraussetzungen in der Gruppe vorhanden sind und deswegen viele Fragen auftauchen - dass diese mit dem Fach (btw: welches?) zu tun haben, setze ich einfach mal voraus.
Ad Drei: Es muss natürlich, siehe Eins, nicht nur formal geklärt sein, dass zusätzlicher Unterricht stattfindet, sondern es muss auch für entsprechende Transportmöglichkeiten usw. gesorgt sein. Wenn da etwas im Argen liegt, sollte man aber nicht die formale Schiene reiten, sondern zusehen, wie man das geregelt bekommt - in einem Land, in dem freiwillig Zusatzunterricht erteilende Lehrer seltener sind als weiße Raben, würde ich als Elternteil einige Anstrengungen unternehmen, um diesen Lehrer nicht auszubremsen - oder ihm gar noch einen reinzuwürgen wegen der armen gestressten Kleinchen, die jetzt unter der Belastung der zusätzlichen Unterrichtsstunde reihenweise in der Mitte durchbrechen …
Aber wie gesagt: Bei Schule und Unität wäre der Drätt besser aufgehoben.
Aga,
CBB
Danke für Deine Antwort. Ich werde Frage nochmal an geeigneter Stelle einstellen.
Orientierungsstufe ist nicht Klasse 11 sonder Klasse 5 bis 6 (hier 5). Die Kinder sind gerade mal ein paar Wochen an einer völlig neuen Schule unter völlig neuen Bedingungen mit völlig neuen Lehrern und Fächern.
Die Unterrichtsverzögerungen werden angeblich durch fragende Schüler zu Unterrichtsbeginn verursacht. Da frag ich mich wirklich wozu man noch in die Schule geht, wenn man den Lehrer nicht mal was fragen darf.
Ugh.
Orientierungsstufe ist nicht Klasse 11 sonder Klasse 5 bis 6
(hier 5).
*#&%$§ Länderzuständigkeit - jeder Schweinehirt auf einem anderen Dorf nennt seine Viecher anders … dann taugen meine Aussagen natürlich nicht so ganz viel.
Die Kinder sind gerade mal ein paar Wochen an einer
völlig neuen Schule unter völlig neuen Bedingungen mit völlig
neuen Lehrern und Fächern.
Das Grundproblem bleibt natürlich das gleiche, ob bei 11-12- oder bei 16-17jährigen.
Aga,
CBB