habe unter win98SE jetzt 512MB Ram mit AMD Duron900 Prozessor.
Es sind bei der Arbeit meist noch über 200MB Ram an
Arbeitsspeicher frei, aber der Rechner meutert es wären keine
Systemresourcen mehr da, ich soll einige Programme schließen.
Der Dateimanager zeigt bei Überprüfung auch tatsächlich oft
nur noch ca 5-20% freie Systemresourcen an, obwohl manchmal
nur noch ein Programm wie word oder excel o.ä läuft.
Habe aus wichtigem Grund in der Systemtray einige Progs laufen
die ich eigentlich nicht gern rausnehmen möchte.
Z.Bsp ramidle,second chance, incd, avg-ctrl, zonealarm,
tdslmanager und meist noch 2-3 weitere.
Wie kann ich die Systemresourcen erhöhen,geht das eigentlich?
Eigentlich nicht (mehr), Du hast bereits mehr als genug.
Evtl. ist Dein „ramidle“ für die Misere verantwortlich. Da Win98 den Arbeitsspeicher genauso wie die Festplatte fragmentiert, kann es nach langer Arbeit ohne zwischenzeitlichen Neustart dazu kommen, dass für Programme nicht ausreichender *zusammenhängender* Speicher zur Verfügung steht, obwohl die Summe des freien Speichers reichen müßte.
Ich weiß nicht genau, was ramidle bewirkt. In meiner Erinnerung ist es so, dass er von Zeit zu Zeit den Speicher aufräumt - eben dies scheint wohl nicht zu gelingen.
Außerdem kann ein schlampig geschriebenes Programm mehr Speicher vergeuden als nötig wäre.
Was ist eigentlich der unterschied von Arbeitsspeicher und
Systemresourcen ?
Der Arbeitsspeicher ist der physikalisch im PC „gesteckte“ RAM, bei Dir also 512MB.
Die Systemressourcen belegen diesen Arbeitsspeicher und Teile der Festplatte -> Auslagerungsdatei.
Die Systemressourcen sind ein Teil des Bereich, den Windows für sich selbst und Programme benötigt bzw. bereitstellt.
Zusätzlich gibt es noch User-Ressourcen und GDI (Graphical Display Interface) Ressourcen. Ist z.B. ein Programm ziemlich grafiklastig (viele Fenster), so nehmen die verfügbaren GDI Res. ab.
Wenn ein Programm die Möglichkeit bietet, 500 Schritte rückgängig zu machen und hält diese im Speicher fest (oder reserviert pauschal große Mengen), wirds mit den Systemressourcen eng.
Die Größe des Programmes ist da eher unerheblich. Ich kann mit 20 Zeilen Basiccode Dein ganzes Win9x lahmlegen, indem ich dauernd unterschiedlich große Speicherblöcke anfordere und wieder freigebe. Das ist nur eine Frage der Zeit und simuliert das Starten und Beenden von Programmen -> Speicherfragmentierung.
Da hilft nur: Finde den Übeltäter.
gruss - axel