Hallo
kann mir jemand den unterschied zwischen Bachlor und Diplom erklären?
Mir wäre es schon recht, wenn es net auf das hinausläuft:
Beim Bachlor studierst weniger wie beim diplom^^…
mfg
Christof
Hallo
kann mir jemand den unterschied zwischen Bachlor und Diplom erklären?
Mir wäre es schon recht, wenn es net auf das hinausläuft:
Beim Bachlor studierst weniger wie beim diplom^^…
mfg
Christof
Auch hallo.
kann mir jemand den unterschied zwischen Bachlor und Diplom
erklären?Mir wäre es schon recht, wenn es net auf das hinausläuft:
Beim Bachlor studierst weniger wie beim diplom^^…
Dann könnte dieser Thread evtl. weiterhelfen: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…
HTH
mfg M.L.
Hallo,
kann mir jemand den unterschied zwischen Bachlor und Diplom
erklären?
Ein Bachelor ist eigentlich kein richtiger Hochschulabschluss, sondern ersetzt in den anglo-amerikanischen Systemen eher das Abitur oder allenfalls das Vordiplom. Ein abgeschlossenes Hochschulstudium hast Du mit dem Master oder (bisher hier in Deutschland) mit dem Diplom.
Da man aber möglichst hohe Studiengebühren verlangen möchte, einigt man sich auf eine unsinnige, sauteure, Studienreform, behauptet der Bachelor sei ein erster qualifizierter Hochschulabschluss und verlangt für den Masterstudiengang als unnötiges Aufbaustudium dreimal höhere Studiengebühren. Solange das nicht geht, sieht man zu, dass man über irgendwelche wilden Kriterien die Zahl der Studenten für „Master“ nach Möglichkeit nur geringfügigst über dem Bedarf an Doktorandennachwuchs hält, weil Studenten nur Nerven und Geld kosten.
Gruß
Fritze
Unsinn
Hallo Fritze!
So ein paar Dinge kann ich hier nicht so im Raum stehen lassen, weil sie schlicht und ergreifend falsch sind.
Ein Bachelor ist eigentlich kein richtiger Hochschulabschluss,
sondern ersetzt in den anglo-amerikanischen Systemen eher das
Abitur oder allenfalls das Vordiplom. Ein abgeschlossenes
Hochschulstudium hast Du mit dem Master oder (bisher hier in
Deutschland) mit dem Diplom.
Der Bachelor ist hier in Deutschland ein berufsqualifizierender Hochschulabschluss, der weder nur ein Abitur noch ein Vordiplom darstellt. Erstens kannst du ohne Abitur wohl schlecht das Studium überhaupt erst beginnen und zweitens ist das Vordiplom in der Regel nach vier Semestern beendet. Danach folgt das Hauptstudium, dass mit drei zusätzlichen Semestern mit dem Bachelor abschliesst.
Da man aber möglichst hohe Studiengebühren verlangen möchte,
einigt man sich auf eine unsinnige, sauteure, Studienreform,
behauptet der Bachelor sei ein erster qualifizierter
Hochschulabschluss und verlangt für den Masterstudiengang als
unnötiges Aufbaustudium dreimal höhere Studiengebühren.
Wieder völliger Blödsinn, was du da von dir gibst. Der Master ist ein Aufbaustudiengang nach dem Bachelor-Abschluss und kein Zweitstudium. Entsprechend gibt es an allen mir bekannten Unis die das B/M-System eingeführt haben, hierfür keine Studiengebühren.
Die Unis, die dies eingeführt haben, haben oftmal den vorherigen Diplomstudiengang lediglich derart umstrukturiert, dass in den ersten drei Semestern nach dem Grundstudium (das im übrigen keinen Unterschied zum „Diplom-Grundstudium“ enthält) eher anwendungsorientierte Vorlesungen angeboten werden, während in den drei Semestern zum Master eine stärkere theoretische Ausrichtung erfolgt. Dies soll einen Studenten bereits nach dem Bachelor befähigen, im Beruf zu bestehen. Für eine mehr forschungsorientierte Arbeit werden die Kenntnisse im Master-Studium vermittelt. Insgesamt ist der Studieninhalt, abgesehen von der etwas anderen zeitlichen Verteilung der Lehrinhalte identisch mit denen des früheren Diplomstudiengangs. Hier von einem Abiturersatz oder einem besserem Vordiplom zu sprechen ist daher wohl völlig unangebracht.
Solange das nicht geht, sieht man zu, dass man über
irgendwelche wilden Kriterien die Zahl der Studenten für
„Master“ nach Möglichkeit nur geringfügigst über dem Bedarf an
Doktorandennachwuchs hält, weil Studenten nur Nerven und Geld
kosten.
Ich gehe davon aus, dass du auch studiert hast, ansonsten wären solche Äusserungen schlicht eine Frechheit. Wenn du an deiner damaligen Uni solch schlechte Erfahrungen gemacht hast, dass Studenten den Professoren deiner Meinung nach nur Nerven und Geld kosten, dann tust du mir Leid.
Ich kann mich bei uns nicht über mangelnde Unterstützung seitens der Professoren beschweren. Bei den meisten gibt es noch nicht einmal Sprechstunden, weil man mit seinen Fragen jederzeit kommen kann. Von „die kosten nur Geld“ kann zudem auch keine Rede sein, da beispielsweise Diplom- oder Studienarbeiten Forschung und Entwicklung an der Hochschule unterstützen. Solche Arbeiten bringen beiden Seiten etwas.
Deine Aussagen sind einfach zu undifferenziert und spiegeln vielleicht deine persönlichen Erfahrungen wieder, aber repräsentativ für alle sind sie mit Sicherheit nicht.
Gruß
Michael
Hallo Michael,
Ein Bachelor ist eigentlich kein richtiger Hochschulabschluss,
sondern ersetzt in den anglo-amerikanischen Systemen eher das
Abitur oder allenfalls das Vordiplom. Ein abgeschlossenes
Hochschulstudium hast Du mit dem Master oder (bisher hier in
Deutschland) mit dem Diplom.Der Bachelor ist hier in Deutschland ein
berufsqualifizierender Hochschulabschluss, der weder nur ein
Abitur noch ein Vordiplom darstellt.
Ich sprach von angloamerikanischen Ländern. Dieser ganze Bachelor/Master Unfug wurde vor allem auch mit „internationaler Vergleichbarkeit“ begründet. Nun kennen zwar alle namhaften ausländischen Firmen (zumindest deren Personalchefs) das deutsche Diplom, mit einem entsprechenden Bachelor können sie aber nichts anfangen. Denn in den Ländern, die einen solchen schon lange im Programm haben (z.B. die Deiner Meinung nach auf dem internationalen Arbeitsmarkt scheinbar eher unbedeutenden USA), entspricht das eher unserem Abitur. Dort kommt man als Dumpfbacke von der Highschool und wird in einem unserer „reformierten Oberstufe“ nicht unähnlichen System mit Leistungs- (Major) und Grundkursen zu einer umfassenden Allgemeinbildung mit Schwerpunkten auf bestimmten Fächern getrimmt.
Anschließend – weil da dank längst eingeführter Studiengebühren alles sauteuer ist – bewirbt man sich um einen Job. Dann wird man beispielsweise „Trainee“ und macht 'ne weile in einer Firma rum. Wenn man sich als brauchbar erwiesen hat, dann sponsert einem die Firma evtl. den Masterstudiengang. Der ist dann allerdings strikt wissenschaftlich orientiert und ist das, was bei uns ein Diplom ist. Anschließend kommt ein Ph.D. oder bei uns eben „der Doktor“, wenn man Glück und (je nach Uni) vor allem auch Verstand hat.
Erstens kannst du ohne
Abitur wohl schlecht das Studium überhaupt erst beginnen und
zweitens ist das Vordiplom in der Regel nach vier Semestern
beendet. Danach folgt das Hauptstudium, dass mit drei
zusätzlichen Semestern mit dem Bachelor abschliesst.
Darum ist es mit der internationalen Vergleichbarkeit Essig. Die Qualität der Ausbildung ist obendrein erheblich in Richtung „Schmalspur“ gegangen. Bei den von Dir angegebenen 7 Semestern würde ich IN JEDEM FALL ein Diplom vorziehen. Das dauert 8 Semester und wird im Ausland tadellos als Master anerkannt.
Da man aber möglichst hohe Studiengebühren verlangen möchte,
einigt man sich auf eine unsinnige, sauteure, Studienreform,
behauptet der Bachelor sei ein erster qualifizierter
Hochschulabschluss und verlangt für den Masterstudiengang als
unnötiges Aufbaustudium dreimal höhere Studiengebühren.Wieder völliger Blödsinn, was du da von dir gibst. Der Master
ist ein Aufbaustudiengang nach dem Bachelor-Abschluss und kein
Zweitstudium. Entsprechend gibt es an allen mir bekannten Unis
die das B/M-System eingeführt haben, hierfür keine
Studiengebühren.
Etliche Länder haben gerade generelle Studiengebühren eingeführt oder wollen dies baldmöglichst tun. Wollen wir wetten, dass der Aufbaustudiengang teurer sein wird, als der Bachelor? Wie naiv können Studenten sein, die z.B. bei der Einführung für die Gebühren „bei Langzeitstudenten“ auch nur den Bruchteil einer Sekunde daran gezweifelt haben, dass nach der gerichtlichen Klärung augenblicklich *alle* Studenten Gebühren berappen sollen?
Die Unis, die dies eingeführt haben, haben oftmal den
vorherigen Diplomstudiengang lediglich derart umstrukturiert,
dass in den ersten drei Semestern nach dem Grundstudium (das
im übrigen keinen Unterschied zum „Diplom-Grundstudium“
enthält) eher anwendungsorientierte Vorlesungen angeboten
werden, während in den drei Semestern zum Master eine stärkere
theoretische Ausrichtung erfolgt.
Tolle Idee. „In Deutschland ist das Abschlussalter zu hoch!“. Ergo verlängert man die Ausbildungszeit um ein Jahr. Prima Plan! Bravo! (4 Semester Grundstudium, drei Semester „Bachelor“ mit dem man nix werden kann, drei weitere Semester bis zum Master … macht zusammen 10 Semester. Früher waren es vier Semester bis zum Vordiplom, vier weitere bis zum dem Master äquivalenten Diplom: 8 Semester).
Anstatt mal endlich die Wehrpflicht abzuschaffen und damit schlagartig ein halbes Jahr (bei 50/50 Männlich/Weiblich) aus der Ausbildung *aller* Jugendlichen, nicht nur der Studenten, zu streichen.
Dies soll einen Studenten
bereits nach dem Bachelor befähigen, im Beruf zu bestehen.
Leider, leider machen das die Arbeitgeber nicht mit. Bzw. höchstens zu Gehältern unterhalb der Gesellenlöhne. Nicht wirklich attraktiv für sog. Hochschulabsolventen.
Für
eine mehr forschungsorientierte Arbeit werden die Kenntnisse
im Master-Studium vermittelt. Insgesamt ist der Studieninhalt,
abgesehen von der etwas anderen zeitlichen Verteilung der
Lehrinhalte identisch mit denen des früheren
Diplomstudiengangs.
In der Tat ist er das. Nur eben jetzt um ein Jahr gestreckt … um die Ausbildungszeit zu verkürzen. Ich verstehe … es nicht.
Hier von einem Abiturersatz oder einem
besserem Vordiplom zu sprechen ist daher wohl völlig
unangebracht.
Nein, es ist in der Tat so. Der Stoff wurde bisher knapper untergebracht und war daher bereits bis zum Vordiplom „abgefrühstückt“.
Woher sollte sonst das extra Jahr bei weitgehend gleichem Inhalt Diplom vs. Master kommen?
[…]
Ich gehe davon aus, dass du auch studiert hast, ansonsten
wären solche Äusserungen schlicht eine Frechheit.
In der Tat habe ich studiert und sogar ein Diplom 
Wenn du an
deiner damaligen Uni solch schlechte Erfahrungen gemacht hast,
dass Studenten den Professoren deiner Meinung nach nur Nerven
und Geld kosten, dann tust du mir Leid.
Nicht nur ich. Ich kenne eine große Anzahl Studenten, die in Deutschland ähnliche Erfahrungen gemacht haben. An der arroganten TU München z.B. wurde einer Freundin im Vordiplom von einem lieben Onkel Professor erklärt, sie sie vollkommen ungeeignet für ein wissenschaftliches Studium und solle doch besser Hausfrau werden. Sie hat dann augenblicklich die Uni gewechselt und so nicht nur ihr Studium erfolgreich abgeschlossen, sondern obendrein noch ihre Promotion am MIT in Boston durchführen können. Und wenn ich die Wahl zwischen der TU-München und dem MIT hätte, naja, da würde ich auch nicht lange nachdenken.
Ich kann mich bei uns nicht über mangelnde Unterstützung
seitens der Professoren beschweren.
Das liegt vielleicht daran, dass in vielen Studiengängen danke konsequentem „Wir haben zu viele Abiturienten“ und „Ihr seid alle doof!“ Gesabbel der Lehrer und Professoren die Anfängerzahlen derartig in den Keller geekelt wurden. Nun hat man bereits Schwierigkeiten, genug Studenten für den Doktorandennachwuchs zu bekommen. Das ist z.B. bei den Physikern ganz massiv der Fall. Tja, hätte man sich halt mal früher überlegt, dass ohne Studenten eine Uni herzlich wenig Sinn macht.
Bei den meisten gibt es
noch nicht einmal Sprechstunden, weil man mit seinen Fragen
jederzeit kommen kann.
So kann man es natürlich auch sehen. Bei meinen Professoren gab es häufig keine Sprechstunden, weil sie einfach keinen Bock auf diese lästigen Studenten hatten.
Von „die kosten nur Geld“ kann zudem
auch keine Rede sein, da beispielsweise Diplom- oder
Studienarbeiten Forschung und Entwicklung an der Hochschule
unterstützen.
Kosten nur Geld. Darum sollen sie sich ja jetzt auch gefälligst über Studiengebühren nicht beschweren!
Solche Arbeiten bringen beiden Seiten etwas.
Nein nein. Darum ja die Studiengebühren. Oder kennst Du sonst Arbeitsverhältnisse, bei denen der Arbeitnehmer (Diplomand) auch noch Geld mitbringen muss?
Deine Aussagen sind einfach zu undifferenziert und spiegeln
vielleicht deine persönlichen Erfahrungen wieder, aber
repräsentativ für alle sind sie mit Sicherheit nicht.
Deine genauso wenig. Interessant wäre da eine entsprechende repräsentative Umfrage.
Gruß
Fritze
Immer noch Einwände 
Hallo Fritze!
Ich sprach von angloamerikanischen Ländern.
Gut zu wissen, dann habe ich dich hier missverstanden. Da aber der Fragesteller aus Deutschland kommt, und bei vielen eben die Unsicherheit mit der Einordnung dieser Abschlüsse besteht, gehe ich eben von deutschen Verhältnissen aus. Der Bachelor aus den USA ist nicht mit dem deutschen Bachelor vergleichbar.
Dieser ganze Bachelor/Master Unfug wurde vor allem auch mit
„internationaler Vergleichbarkeit“ begründet.
Vielleicht war das auch mit ein Grund, wie du selbst weisst, ist dem ja nicht so. Ich sehe den Hauptgrund für die Einführung hier in Deutschland in einer Verkürzung der Studiendauer.
Denn in den Ländern,
die einen solchen schon lange im Programm haben (z.B. die
Deiner Meinung nach auf dem internationalen Arbeitsmarkt
scheinbar eher unbedeutenden USA), entspricht das eher unserem
Abitur.
Moment, das ich gesagt haben soll der Arbeitsmarkt der USA wäre unbedeutend, entspringt jetzt aber deiner Phantasie. Das ich deine Meinung über das Verhältnis von US-Bachelor und unserem Abitur teile, habe ich ja bereits oben geschrieben. Das sollte aber nicht diesen Abschluss in diesem Land schmälern.
Darum ist es mit der internationalen Vergleichbarkeit Essig.
Die Qualität der Ausbildung ist obendrein erheblich in
Richtung „Schmalspur“ gegangen. Bei den von Dir angegebenen 7
Semestern würde ich IN JEDEM FALL ein Diplom vorziehen. Das
dauert 8 Semester und wird im Ausland tadellos als Master
anerkannt.
Ich kann jetzt nur für technische Diplomstudiengänge sprechen, und die dauern in der Regel mindestens 10 Semester. Daher hinkt der Vergleich etwas.
Da man aber möglichst hohe Studiengebühren verlangen möchte,
einigt man sich auf eine unsinnige, sauteure, Studienreform,
behauptet der Bachelor sei ein erster qualifizierter
Hochschulabschluss und verlangt für den Masterstudiengang als
unnötiges Aufbaustudium dreimal höhere Studiengebühren.
Nochmal für dich zum mitschreiben: der Master ist ein Aufbau- und kein Zweitstudiengang. Ein Zweitstudium ist das Privatvergnügen eines jeden Einzelnen und der kostet dann auch 1500€ pro Semester. Für den Master gilt dies, zumindest hier in Hessen nicht. Das wäre auch ziemlich ungerecht gegenüber jemanden der auf Diplom studiert, und nichts zahlt, während der Masterstudent für seinen gleichwertigen Abschluss Geld berappen muss.
Tolle Idee. „In Deutschland ist das Abschlussalter zu hoch!“.
Ergo verlängert man die Ausbildungszeit um ein Jahr. Prima
Plan! Bravo! (4 Semester Grundstudium, drei Semester
„Bachelor“ mit dem man nix werden kann, drei weitere Semester
bis zum Master … macht zusammen 10 Semester. Früher waren es
vier Semester bis zum Vordiplom, vier weitere bis zum dem
Master äquivalenten Diplom: 8 Semester).
Keiner verlängert hier irgendein Abschlussalter. Lass einfach mal die USA aussen vor, und vergleiche die Studieninhalte und -dauer des Bachelor-Master mit dem früheren Diplom. Dann sollte sich alle deine Einwände erledigt haben.
Anstatt mal endlich die Wehrpflicht abzuschaffen und damit
schlagartig ein halbes Jahr (bei 50/50 Männlich/Weiblich) aus
der Ausbildung *aller* Jugendlichen, nicht nur der Studenten,
zu streichen.
Das ist allerdings ein Punkt, bei dem ich dir vollkommen zustimme! Ich habe mich aus Zeitgründen für den Wehrdienst entschieden, und bin zu dem Schluss gekommen, dass dies die grösste Zeitverschwendung meines Lebens war! Blöder Sauhaufen, blöder…
Dies soll einen Studenten
bereits nach dem Bachelor befähigen, im Beruf zu bestehen.Leider, leider machen das die Arbeitgeber nicht mit. Bzw.
höchstens zu Gehältern unterhalb der Gesellenlöhne. Nicht
wirklich attraktiv für sog. Hochschulabsolventen.
Das kann ich nicht bestätigen. Ich studiere zwar auf Diplom, kenne aber einige, die mit dem Bachelor abgeschlossen haben und alle gut untergekommen sind. Ihr Verdienst unterscheidet sich nur unwesentlich von den Diplomleuten.
In der Tat ist er das. Nur eben jetzt um ein Jahr gestreckt
… um die Ausbildungszeit zu verkürzen. Ich verstehe … es
nicht.
s.o.
Ich kann mich bei uns nicht über mangelnde Unterstützung
seitens der Professoren beschweren.Das liegt vielleicht daran, dass in vielen Studiengängen danke
konsequentem „Wir haben zu viele Abiturienten“ und „Ihr seid
alle doof!“ Gesabbel der Lehrer und Professoren die
Anfängerzahlen derartig in den Keller geekelt wurden.
Die Studentenzahlen in den Nawi und Ing.-Studiengängen haben schon immer mal zu und mal abgenommen. Von einem klaren Abwärtstrend kann man da im Augenblick wohl kaum sprechen. Das im Ingenieurwissenschaftlichen Bereich die Zahl der Studenten im Vergleich zu anderen Studiengängen eher gering ist, liegt wohl mehr am Anspruch des Studiums. Die meisten werden nicht „rausgeekelt“, wie du sagst, sondern stellen lediglich fest, dass sie für dieses Studium nicht geeignet sind.
Bei den meisten gibt es
noch nicht einmal Sprechstunden, weil man mit seinen Fragen
jederzeit kommen kann.So kann man es natürlich auch sehen. Bei meinen Professoren
gab es häufig keine Sprechstunden, weil sie einfach keinen
Bock auf diese lästigen Studenten hatten.
Neinnein, keiner von uns kann an dieser Stelle die Allgemeingültigkeit seiner Aussage beweisen, aber ich habe damit in der Tat gemeint, dass sich bisher nahezu jeder Professor sehr viel Zeit für Fragen genommen hat. Das es bei vielen keine festen Sprechzeiten gibt liegt wohl auch daran, dass nicht jedes Semester 400 Leute anfangen, die ihn dann nicht mehr zur Ruhe kommen lassen würden. Natürlich gibt es auch Profs, die gern ihre Ruhe haben wollen, dies sind in meinem Umfeld aber die wenigsten.
Kosten nur Geld. Darum sollen sie sich ja jetzt auch
gefälligst über Studiengebühren nicht beschweren!
Der Sinn dieser Aussage will mir nicht ganz einleuchten.
Nein nein. Darum ja die Studiengebühren. Oder kennst Du sonst
Arbeitsverhältnisse, bei denen der Arbeitnehmer (Diplomand)
auch noch Geld mitbringen muss?
Über Studiengebühren könnte man lange streiten. Das war aber auch nicht das Thema der Ausgangsfrage, darum gehe ich, zumindest in diesem Thread, nicht darauf ein.
Deine genauso wenig. Interessant wäre da eine entsprechende
repräsentative Umfrage.
Ich habe nicht behauptet, meine Eindrücke wären repräsentativ. Im Gegensatz zu dir schere ich aber nicht alle über einen Kamm.
Gruß
Michael
Hallo nochmal,
Ich sprach von angloamerikanischen Ländern.
Gut zu wissen, dann habe ich dich hier missverstanden. Da aber
der Fragesteller aus Deutschland kommt, und bei vielen eben
die Unsicherheit mit der Einordnung dieser Abschlüsse besteht,
gehe ich eben von deutschen Verhältnissen aus. Der Bachelor
aus den USA ist nicht mit dem deutschen Bachelor
vergleichbar.
Aha. Gerade dazu wurde er aber eingeführt!
Ich kann jetzt nur für technische Diplomstudiengänge sprechen,
und die dauern in der Regel mindestens 10 Semester. Daher
hinkt der Vergleich etwas.
Nein, die 10 Semester hinken. Denn das auch die Bachelorkandidaten in der Regel nicht in der minimalen Semesterzahl fertig werden ist wohl auch klar. Warten wir mal die neuen „Regelstudienzeiten“ ab. Offiziell sind es bis zum Diplom 8 Semester.
Nochmal für dich zum mitschreiben: der Master ist ein Aufbau-
und kein Zweitstudiengang. Ein Zweitstudium ist das
Privatvergnügen eines jeden Einzelnen und der kostet dann auch
1500€ pro Semester.
Nochmal für Dich zum mitschreiben: Der Plan etlicher Länderregierungen besteht darin, Studiengebühren *für alle* und *vom ersten Semester an* zu kassieren. Egal ob Erst-, Zeit- oder Aufbaustudium. Ich bin bereit hohe Summen zu wetten, dass ein Aufbaustudium dann teurer sein wird, als das Studium bis zum Bachelor.
Das einige Länder da nicht mitziehen werden steht nicht zu erwarten, da die dortigen Unis dann wohl ein kleines Problem mit den Anfängerzahlen haben werden.
Keiner verlängert hier irgendein Abschlussalter. Lass einfach
mal die USA aussen vor, und vergleiche die Studieninhalte und
-dauer des Bachelor-Master mit dem früheren Diplom. Dann
sollte sich alle deine Einwände erledigt haben.
Habe ich doch gerade gemacht: Du meinst Bachelor dauert 7 Semester, ich habe dagegen das Diplom mit 8 gestellt. Master soll nochmal drei Semester drauf geben. Macht in Summe 2 Semester mehr (oder ein Kalenderjahr).
Anstatt mal endlich die Wehrpflicht abzuschaffen und damit
schlagartig ein halbes Jahr (bei 50/50 Männlich/Weiblich) aus
der Ausbildung *aller* Jugendlichen, nicht nur der Studenten,
zu streichen.Das ist allerdings ein Punkt, bei dem ich dir vollkommen
zustimme! Ich habe mich aus Zeitgründen für den Wehrdienst
entschieden, und bin zu dem Schluss gekommen, dass dies die
grösste Zeitverschwendung meines Lebens war! Blöder Sauhaufen,
blöder…
) Ganz meine Meinung.
Das kann ich nicht bestätigen. Ich studiere zwar auf Diplom,
kenne aber einige, die mit dem Bachelor abgeschlossen haben
und alle gut untergekommen sind. Ihr Verdienst unterscheidet
sich nur unwesentlich von den Diplomleuten.
Da kenne ich wiederum andere. Insbesondere sind derzeit aber alle Einstiegsgehälter recht niedrig. Es ist eine Schande! Warten wir mal ein paar Jährchen, bis der Ingeniermangel wirklich schmerzhaft wird. Ich freu mich schon 
Die Studentenzahlen in den Nawi und Ing.-Studiengängen haben
schon immer mal zu und mal abgenommen.
Laut Statistik haben wir hier seit Jahren zu wenig Absolventen. Und zwar erheblich!
Von einem klaren
Abwärtstrend kann man da im Augenblick wohl kaum sprechen.
Do, so niedrig waren die Zahlen schon lange nicht mehr.
Die meisten werden nicht
„rausgeekelt“, wie du sagst, sondern stellen lediglich fest,
dass sie für dieses Studium nicht geeignet sind.
Ich weiss ja nicht, ob Du mal ein Auslandssemester eingelegt hast. Ich kann nur sagen, dass zwischen dem, was in Deutschland als „Betreuung“ durchgeht und dem Ausland ein Unterschied wie Tag und Nacht besteht.
Ich habe nicht behauptet, meine Eindrücke wären repräsentativ.
Im Gegensatz zu dir schere ich aber nicht alle über einen
Kamm.
Doch, nur eben in eine andere Richtung 
Gruß
Fritze
Hallo Fritze!
Nein, die 10 Semester hinken. Denn das auch die
Bachelorkandidaten in der Regel nicht in der minimalen
Semesterzahl fertig werden ist wohl auch klar. Warten wir mal
die neuen „Regelstudienzeiten“ ab. Offiziell sind es bis zum
Diplom 8 Semester.
Kann es sein, dass du dich mit 8 Semestern Regelstudienzeit auf Fachhochschulen beziehst?
Ich habe mich jetzt im Internet nochmal bei einigen Unis in der Studienordnung umgesehen, und dort sind es 10 Semester! Wenn schon, dann musst du den Bachelor mit dem Fachhochschulabschluss vergleichen und nicht mit einem universitären Abschluss. Daher ist mir völlig unklar, wieso du glaubst, dass du mit dem Bachelor zeitlich schlechter wegkommst.
Nochmal für Dich zum mitschreiben: Der Plan etlicher
Länderregierungen besteht darin, Studiengebühren *für alle*
und *vom ersten Semester an* zu kassieren. Egal ob Erst-,
Zeit- oder Aufbaustudium.
Ist sicherlich ein interessantes Thema, hat aber wie ich bereits geschrieben habe nichts mit der Urspungsfrage zu tun. Dort ging es um das Bachelor-Master-System, drum lass uns das hier bitte ausklammern.
Habe ich doch gerade gemacht: Du meinst Bachelor dauert 7
Semester, ich habe dagegen das Diplom mit 8 gestellt.
Genau hier liegt doch dein Denkfehler! Mensch, das ist doch nicht so schwer: Bachelor entspricht etwa einem Fachhochschulabschluss, Bachelor=7Semester, FH=8Semester. Master entspricht Uniabschluss, Master=Bachelor+3Semester=10Semester, Uni=10Semester.
Wo ist das Problem?
Gruß
Michael
Hallo,
Kann es sein, dass du dich mit 8 Semestern Regelstudienzeit
auf Fachhochschulen beziehst?
Nein, zu meiner Zeit betrug die Regelstudienezeit an der Uni 8 Semester. Davon vier bis zum Vordiplom. Der Durchschnitt lag natürlich erheblich darüber (16 Semester oder so). Auch ich bin wahrlich nicht in der Zeit fertig geworden, sondern war wohl eher das, was man gemeinhin als „Bummelstudenten“ bezeichnet. In der Tat scheinen etliche Studiengänge (Physik habe ich mir an einigen Unis angesehen) mittlerweile bei 9 Semestern gelandet zu sein. Ist aber auch nicht realistisch 
Klarer Fall, dass weder die Semesterzahlen zum Bachelor, noch die zum Master oder Diplom von irgend einer signifikanten Zahl an Studenten eingehalten werden. Und zwar egal, an welcher Hochschulart (Universität oder Fachhochschule).
Gruß
Fritze
Einigung…
Hallo Fritze!
Gut, damit hat sich dein Argument mit der Studiendauer ja erledigt, da es heute keine 8 Semester mehr sind. Damit sind auch die Zweifel gegenüber dem Bachelor aus dem Weg geräumt, da du die heutige Situation nicht mit deiner damaligen Studiensituation vergleichen kannst.
Klarer Fall, dass weder die Semesterzahlen zum Bachelor, noch
die zum Master oder Diplom von irgend einer signifikanten Zahl
an Studenten eingehalten werden. Und zwar egal, an welcher
Hochschulart (Universität oder Fachhochschule).
Ob die Semesterzahlen nun eingehalten werden oder icht spielt für deinen Einwand keine Rolle. Auch du hast von Anfang an von der Regelstudienzeit gesprochen.
Die Stellung von Bachelor und Master-Abschluss sollte hiermit (für Deutschland) wohl geklärt sein.
Schönen Abend noch!
Michael
wenn du den unterschied zwischen fh-dipom und bachelor meinst…
der unterschied ist in deutschland vorhanden. der bachelor ist ein semester kuerzer und beinhaltet logischerweise weniger stoff.
international kommt es darauf an, wo man sich bewirbt. auslaendische firmen koennen mit der abkerzung FH oft nichts anfangen.ein grund fuer die umstellung von allen hochschulen jetzt.
uni-dipom und master ist gleichgesetzt.
es unterscheidet sich jedoch nur die studienlaenge. wo man mehr bueffel muss, ist abhaengig von professor, fach und studenten selbst.