Unterschied bei Schulcafeteria und Schulkiosk

Hallo!

Wer kann mir den Unterschied zwischen einer Schulcafeteria(von Eltern und Schülern organisiert) und Schulkiosk erklären?!
In unserer Schule gibt es den Schulkiosk.Das Angebot ist nicht sehr vielfältig.Überbackenes Käsebrötchen,Baguettes,Fladenbrote ,Getränke vom Kakao bis Orangenfruchtsaft(eklig überzuckert).
Widerum sollen Eltern und Schüler auf eine ernährungsphysiologische Kost achten. Das widerspricht sich m.E. doch.Die Schüler würden auch gerne Süßigkeiten im Angebot stehen haben, bzw. einen Automaten der mit süßem gefüllt wird,überdies noch einen Automaten,der warme Getränke und sowas wie Brühe enthält.In der Schulcafeteria sollen wir als Eltern nur gesundes Frühstück anbieten. Wer weiss Rat?
Es geht um eine Haupt-und Realschule, also 5-10.Klasse.

Mit frdl. Grüssen Marion

Wer kann mir den Unterschied zwischen einer Schulcafeteria(von
Eltern und Schülern organisiert) und Schulkiosk erklären?!

Hallo Marion,
da gibt es oft Konkurrenzprobleme. Wenn der Kioskbetreiber einen Ausschließlichkeitsvertrag mit dem Schulträger (Kommune, Landkreis) hat, kann er Schwierigkeiten machen und Beendigung des vertragswidrigen Zustands bestehen. Ob er auch Ersatz für entgangenen Gewinn verlangen kann, weiß ich nicht. Vielleicht wissen die vom Rechtsbrett Bescheid.
Gruß!
H.

Hallo Hannes!
Erstmal ein Dankeschön für Deine Mühe!
Die Cafeteria läuft ja bereits. Für mich ist es nur nicht ersichtlich,warum ein Schulkiosk Sü?waren anbieten darf,eine von Eltern und Schülern betreibende Cafeteria aber nicht.

Vielleicht weißt Du ja Rat?!

Schöne Grüsse Marion

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Für mich ist es nur nicht
ersichtlich,warum ein Schulkiosk Sü?waren anbieten darf,eine
von Eltern und Schülern betreibende Cafeteria aber nicht.

Hallo Marion,
ich war wohl etwas zu sehr auf unsere frühere Situation fixiert: Der Kioskbetreiber konnte die Beendigung der von Schülern (in Form einer Art GmbH, also mit Aktien finanziert, vom Fach Wirtschaft angeleitet) geführten Cafeteria verlangen.
Wer bestimmt denn über das Warenangebot euerer Cafeteria?
Auch da haben wir ungute Erfahrungen: Das Schulforum (Vertreter der Lehrer, der Schüler und der Eltern - wir sind in Bayern) beschlossen ein „gesundes“ Warenangebot des Kiosk, aber der Pächter sträubte sich mit Erfolg; denn unter dem gleichen Dach sind noch zwei andere, rechtlich selbstständige, Schulen, und der Kioskinhaber befürchtete, dass die Schüler dann ihre Süßigkeiten dort einkaufen.
Unser Ergebnis: Wenn Argumente nicht zum gesundes Einkauf bewegen, nützen organisatorische Hindernisse auch nichts. Also gibt es wieder Hanuta & Co. Äpfel gibt es auch, aber die kauft niemand.
Facit: Es sollte das angeboten werden, was verlangt wird. Gerade da soll Gesundheitserziehung - argumentierend, nicht reglementierend - ansetzen.
Beste Grüße"
H.

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Also der Kiosk ist privatgeführt und brauch daher logischerweise ne Gewerbeanmeldung, wenn ich das richtig sehe.
Die Cafeteria ist rechtlich anders geregelt- gehört zur Schule und wird je nach Organisation von Lehrern, Schülern, Eltern geführt.

Die Anforderung es muß gesund sein, ist also eine von der Schule- bzw. über die Schulbehörde geregelt.

Und die Problematik hat, so würde ich behaupten, jede Schule.
Denn entweder gibt es dort das was die Schüler mögen (alles was klebt) oder die Schüler klettern übern Zaun oder watscheln durch den Eingang zum nächsten Kiosk/ Bäcker. Gesund schmeckt halt meist nicht.
Ich war 6 Jahre lang im „Kantinen-Team“ und wir haben versucht einen Mittelweg zu finden. Der Renner waren lustigerweise Gewürzgurken. Außerdem hatten wir glücklicherweise eine Gefriertruhe, so haben wir im Sommer Kratzeis hergestellt (in kleinen Bechern Orangensaft einfrieren). Das lief natürlich auch sehr gut. Ansonsten gab es viele Experimente. Roggenbrötchen mit Kinderriegeln (Loch längs durchbohren und reinschieben)zum beispiel. Laugenbrezeln, Wassermelone laufen/liefen auch gut.
Da bedarf es einfach an Kreativität- Wer nimmt schon Schwarzbrot-Käse wenn’s auch was gibt was schmeckt und den Schoko-Jieper stillt. (Milchjieper ist meines Erachtens ne Erfindung der Werbung). Es gibt ne Reihe von Büchern zu dem Thema „wie krieg ich Kinder dazu gesund zu essen“ mit einigen schmackhaften und kreativen Ideen. Da empfiehlt sich der Gang in die Bücherhalle. Die eigenen Kinder vorkosten lassen, Probewochen einführen und (ganz wichtig) Werbung (Plakat aufhängen- die die immer zum Kiosk watscheln gehen da sonst auch weiterhin hin)

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Hallo Bleifrosch!
Vielen lieben Dank für die Information.
Das ausarbeiten des Essens machen ohnehin unsere Hauswirtschaftslehrer. Ich vertrete allerdings auch die Meinung,dass die Schüler eher die „ungesunden“ Sachen lieber essen.Sicher kann man einiges besser verpacken,aber sehen tun die das ohnehin.Ausserdem achtet unser Schulleiter penibel die Angebote. Meine KInder mögen übrigens auch ganz gerne die ungesunden Sachen;o)Naja,so sind`se halt.
Und noch ein Dankeschön für die Tipps!

mfg. Marion

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Halloo Hannes!
Vielen Dank auch für DEine Tipps!
Hier in Niedersachsen Ich sehe es genauso. Lieber ein Essen ungesundes Essen,als gesundes Essen,was liegen bleibt und wir dann wegschmeissen müssen. Aber das will ja unser Schulleiter nicht. In der Grundschule kann ich das ja auch nachvollziehen,aber in der Weiterführenden leuchtet mir das nicht mehr ein.Die Schüler sind ja zwischen 10 und 16 Jahre alt.Trotzdem ein dolles Dankeschön!

Liebe Grüsse Marion

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