Unterschied Klassenlose - Klassengebundene Adressi

Hallo zusammen,

Meine Frage ist denke ich recht einfach zu beantworten, und ist auch eher etwas theoretisches das ich allerdings können muss.

Was ist denn nun der Unterschied zwischen klassenlosen und klassengebundenen Adressierungen?

Ist es so, dass ich bei der klassenbezogenen feste Subnetzmasken habe, die ich nicht verändern kann, und wonach die Adressierung läuft, (z.B. bei Klasse C 24 Netzbits, also hat Netz A /24, Netz B /24), und bei klassenloser für jedes Netzwerk individuell entscheide, jenachdem wieviele Hosts ich habe (Beispiel: Netz A /22, Netz B /26)? Oder habe ich das falsch verstanden?

Danke schonmal für die Antworten.

Hallo,

Ist es so, dass ich bei der klassenbezogenen feste
Subnetzmasken habe, die ich nicht verändern kann, und wonach
die Adressierung läuft, (z.B. bei Klasse C 24 Netzbits, also
hat Netz A /24, Netz B /24), und bei klassenloser für jedes
Netzwerk individuell entscheide, jenachdem wieviele Hosts ich
habe (Beispiel: Netz A /22, Netz B /26)?

ja. Welches Netz in welche Klasse gehört, entscheidet sich nach den ersten Bits: http://de.wikipedia.org/wiki/Netzklasse

Netzklassen existieren nicht mehr. Sie zu lehren, ist grober Unfug und ohne jeden Sinn. Traurig, daß das immer noch passiert.

Gruß,

Malte

Hallo,

Netzklassen existieren nicht mehr. Sie zu lehren, ist grober
Unfug und ohne jeden Sinn. Traurig, daß das immer noch
passiert.

dass diese mehr und mehr an Bedeutung verlieren mag stimmen. Trotzdem ist es unumgänglich diese zu kennen um das ganze Prinzip zu verstehen.

Die Lehre über diese als „groben Unfug“ und „ohne jeden Sinn“ einzuschätzen, halte ich daher für Unsinn.

Gruß

S.J.

Hi,

Netzklassen existieren nicht mehr. Sie zu lehren, ist grober
Unfug und ohne jeden Sinn. Traurig, daß das immer noch
passiert.

dass diese mehr und mehr an Bedeutung verlieren mag stimmen.
Trotzdem ist es unumgänglich diese zu kennen um das ganze
Prinzip zu verstehen.

Wieso?

Gruß,

Malte

Wieso?

Zumindest ist es historisch interessant, da viele Firmen immer noch auf unsinnig dicken Class A-Netzen sitzen, z.B. Apple mit 17 oder IBM mit 9.

http://www.flumps.org/ip/a/indexa.html

Tun sie nicht - sie sitzen auf unsinnig dicken /8-Netzen :smile:

Ja, historisch ist es eine nette Nebenbemerkung, daß die die als Class A bekommen haben, aber mehr nun wirklich nicht. Und zum Verständnis von CIDR ist es eben überhaupt nicht nötig, Classful zu verstehen - finde ich. CIDR ist sogar viel einfacher und logischer.

Gruß,

Malte

Ah… danke schonmal das hat mir sehr geholfen.

Im übrigen meinte auch unser Professor das dieses System nicht mehr zum Einsatz kommt, auch aus den von euch genannten Gründen, dass es oft Verschwendung ist von Adressen.

Eines ist mir aber noch unklar.

Wenn ich ein Netz habe mit 3 Subnetzen. Müssen die dann alle eine Klasse sein (z.B. C) oder darf jedes Subnetz, je nach bedarf, auch eine andere Klasse haben?

Wenn ich ein Netz habe mit 3 Subnetzen. Müssen die dann alle
eine Klasse sein (z.B. C) oder darf jedes Subnetz, je nach
bedarf, auch eine andere Klasse haben?

Wenn sich die Rechner aus allen Netzen gegenseitig sehen können sollen, musst du nur darauf achten, dass die Routingfähigkeit gewahrt bleibt. Es geht also nicht, einem Subnetz 192.168.0.0/16 zuzuteilen und dem anderen 192.168.10.0/24. Völlig unproblematisch hingegen eine Zuteilung 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/16 und 192.168.0.0/24.

Gruß

Alles klar. Dann sind meine Fragen soweit geklärt.

Danke für die Antworten.