Unterschied Sparbrief - Festgeld

Hallo,
was ist der Unterschied zwischen Festgeld und Sparbrief?
Ich habe bei der Santander in den AGB folgende Erklärung gefunden:

Beim Festgeldkonto handelt es sich um ein Termingeldkonto mit
einer festen Laufzeit…

Der Sparbrief ist eine Namensschuldverschreibung.

Ist das Geld bei beiden Anlageformen sicher?

Vielen Dank,
tommyboy

Hallo,

Beim Festgeldkonto handelt es sich um ein Termingeldkonto mit
einer festen Laufzeit…
Der Sparbrief ist eine Namensschuldverschreibung.

Ist das Geld bei beiden Anlageformen sicher?

ja, sofern es sich wirklich um Namensschuldverschreibungen handelt. Bei Inhaberschuldverschreibungen greift die Einlagensicherung nicht.

Die wesentlichen Unterschiede zwischen den Anlageformen liegt im wesentlichen in der Bilanzierung beim betreffenden Kreditinstitut. Für den Anleger gibts eigentlich keinen großen Unterschied, wobei man sich für Details die Anleihebedingungen durchlesen müßte.

Gruß
Christian

„Sparbriefe nehmen eine Zwischenstellung zwischen Spareinlagen und den verzinslichen Wertpapieren ein.“ (Bankbetriebslehre, Heiring, 13. Auflage). Sie weisen eine feste Laufzeit sowie feste Verzinsung auf.
Du kannst Sparbriefe in der Regel nicht zurückgeben bzw. vor Fälligkeit auflösen. Diese Anlageform hat meistens eine Laufzeit von ein bis zehn Jahren und kann Unterschiede in der Art der Verzinsung aufweisen (normalverzinslich, aufgezinst, abgezinst).

Festgelder sind Termineinlagen mit fester Laufzeit und fester Verzinsung für den vereinbarten Zeitraum. Eine vorzeitige Auflösung ist auch hier nicht möglich. Festgelder sind idR erhältlich mit Laufzeiten von einem Monat bis zu zwei Jahren.

Bezüglich Sicherheit:
Bei Sparkassen und Kreditgenossenschaften ist aufgrund ihrer Mitgliedschaft in INSTITUTSSICHERNDEN Einrichtungen eine 100%ige Sicherheit gegeben.
Bei privaten Bankgesellschaften, die unter Umständen nur EINLAGENSICHERNDEN Einrichtungen angehören, wäre prinzipiell nur das Festgeld „sicher“.
Da es sich jedoch bei deiner Bank um eine recht große deutsche Bank(-tochter) handelt, sollte man keine Bedenken haben.
In jedem Fall bist du keinen Risiken ausgesetzt, die aus dem Wertpapiergeschäft bekannt sind.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Bei privaten Bankgesellschaften, die unter Umständen nur
EINLAGENSICHERNDEN Einrichtungen angehören, wäre prinzipiell
nur das Festgeld „sicher“.

das ist falsch: Namensschuldverschreibungen werden durch die Einlagensicherung gedeckt.

Für den Einlagensicherungsfonds ist das in Nummer 20 (a) der Statuten geregelt, für die gesetzliche Einlagensicherung in § 1 (2) Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz.

Gruß
Christian