Ich interressiere mich für eine USV.Da sind z.B. 1000VA angegeben.Kann ich damit einen Winkelschleifer z.B.900Watt betreiben? Wie lange muß das Gerät sagen wir eine 300Watt Glühbirne betreiben wenn der Akku noch halbwegs in Ordnung sein soll. Dankeschön
Gruß Uwe
Hallo Uwe,
danke für deine nette Anrede. Dieses VA kommt aus der Formel P(Leistung, W)=U(Spannung, V)*I(Stromstärke, A)
Also ist VA und Watt gleichbedeutend.
Ich interressiere mich für eine USV.Da sind z.B. 1000VA
angegeben.Kann ich damit einen Winkelschleifer z.B.900Watt
betreiben?
Wie lange muß das Gerät sagen wir eine 300Watt
Glühbirne betreiben wenn der Akku noch halbwegs in Ordnung
sein soll.
Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten, denn es fehlen einige Angaben. Prinzipiell ist eine Leitung (Watt) ein Momentanwert, also kann man allein aus der Angabe der Leistung keine Rückschlüsse auf „Brenndauer“ ziehen. Wichtig ist auch, ob diese 1000 Watt der Spitzenwert oder die Dauerlast ist. Auch dann muss irgendeine Zeitverknüpfung dabei sein. Z.B. die Arbeit (W*s, oder auch kW*h). Such das mal raus, dann kann dir auch geholfen werden.
Dankeschön
bitteschön,
der Günther
Hi
danke für deine nette Anrede. Dieses VA kommt aus der Formel
P(Leistung, W)=U(Spannung, V)*I(Stromstärke, A)Also ist VA und Watt gleichbedeutend.
Va und Watt sind nicht das gleiche.
Watt wird bei der Wirkleistung angegeben.
VA wird bei der Scheinleistung angegeben.
var (valtamperereaktiv) wird bei der Blindleistung angegebn.
Ich interressiere mich für eine USV.Da sind z.B. 1000VA
angegeben.Kann ich damit einen Winkelschleifer z.B.900Watt
betreiben?
Wenn die Frequenz auch 50 Hz ist dann ja.
(In anderen ländern gibt es andere Frequenzen)
Wie lange muß das Gerät sagen wir eine 300Watt
Glühbirne betreiben wenn der Akku noch halbwegs in Ordnung
sein soll.
Um diese Frage zu beantworten brauchst du die Kapzität des Akkus.
meist angeben in Ah und zugehöriger Spannung.
Gruß Stefan
VA ist die Scheinleistung und ist wichtig, wenn Verbraucher mit Blindstromanteil dran sind(Schaltnetzteile, Motoren , Transformatoren, Leuchtstofflampen mit konventionellem Vorschaltgerät, Winkelschleifer).
Dein Winkelschleifer ist mit 900W angegeben. Diese Leistung hat nichts mit der abgegebenen mechanischen Leistung zu tun, sondern stellt die höchste el. Leistung dar, die er aufnehmen kann (z.B. bei blockiertem Abtrieb)(Anm.: bei Motoren gibt man dagegen gewöhnlicherweise die mechanische Leistung an).
Zu den 900W kommt ein gewisser Blindstromanteil hinzu, trotzdem hast Du Chancen, dass das Gerät betrieben werden kann.
Die Frequenz (50 oder 60 Hz) ist ihm dabei egal!
ABER
in deiner USV ist vielleicht ein 20Ah / 12V Akku drin, damit kannst du vielleicht 1/4h arbeiten. Auch die Glühlampe wird nicht viel länger laufen. Und es quält den Akku.
Moinmoin,
erst einmal möchte ich auf die Kurvenform der USV eingehen um anschließend die Belastungsarten im Wechselstromkreis zu betrachten. Danach will ich auf die Leistung im Wechselstromnetz eingehen.
Handelt es sich bei Deiner USV um ein Gerät welches aus der Batterie sinusförmigen Wechselstrom erzeugt oder hat die Spannung eine andere Form? Hier die Scheitel und Formfaktordaten der individuellen Kurvenform. Das eigentlich nur wegen der Verwechselung zwischen Scheinleistung und Wirkleistung sowie der Arbeit im ein Artikel davor.
Kurvenform = rechteckig
Effektivwert = imax
Arithmetischer Mittelwert = imax
Scheitelfaktor k.Sigma = 1
Formfaktor k =1
Kurvenform = Parabel
Effektivwert = Wurzel aus 8/15*imax
Arithmetischer Mittelwert = 2/3*imax
Scheitelfaktor k.Sigma = 1,37
Formfaktor k =1,10
Kurvenform = Sinus
Effektivwert =1/Wurzel2* imax
Arithmetischer Mittelwert = 2/kPi*imax
Scheitelfaktor k.Sigma = 1,41
Formfaktor k =1,11
Kurvenform = Dreieck
Effektivwert = 1/Wurzel3*imax
Arithmetischer Mittelwert = 1/2*imax
Scheitelfaktor k.Sigma = 1,73
Formfaktor k =1,15
Und andere mehr.
Berücksichtigen wir nun den reinen Sinus Wechselstrom und deren Belastung, die das Verhältnis von Strom und Spannung am ohmschen- Widerstand, an der Spule (Induktiver- Widerstand) und am Kondensator (Kapazitiver- Widerstand).
Für den ohmschen- Widerstand sind Strom und Spannung gleichphasig, ihre Zeiger also parallel und maßstäblich verknüpft durch den Widerstand „R“. Die Operationsgleichung lautet also: U=I*R . Der ohmsche Widerstand hat also keinen imaginären Anteil.
Induktivitäten - Ströme sich verspäten
In der Spule eilt die Spannung dem Strom also um 90 Grd. Voraus, was durch den Operator „j“ in einer Zeigergleichung eingefügt werden kann. Das Größenverhältnis der Zeiger unter Berücksichtigung der Maßstäbe regelt der Faktor „kOmega*L“ als Blindwiderstand „X“ der Spule. Eine reine Spule wird also in der Grundgleichung " U= L* dI/dt " die Formel " U = j*kOmega*L*I = j*X+I " hervorbringen, so daß der Widerstandsoperator der Spule: " j*kOmega*L = j*X " als rein imaginär. In der Zeigergleichung wird nun die Differentiation nach der Zeit durch " j*klein Omega " zum Ausdruck gebracht. Der Differentialoperator d/dt ist in der Zeitgleichung identisch mit „j*kOmega“ (Das Induktionsgesetzt wird in der Zeigerschreibweise symbolisch " E= -j*kOmega*gPhi " und der Augenblickwert „e = d*gPhi/d*t“
Kapazitiver Widerstand als Belastung im Sinusförmigen Wechselstromkreis.
Der Ladestrom eines Kondensator eilt der Spannung um 90 Grd. Voraus. Sein Effektivwert ist mit dem der Spannung durch den Faktor " kOmega*C " verknüpft. Und den Leitwert darstellt. Der Charakter des Widerstandes wird also durch " 1/kOmega*C " zum Ausdruck gebracht was zur folgenden Zeigergleichung führt: " U = (1/ j*kOmega*C)*I " oder " U= (-j/kOmega*C)*I " oder " I = j*kOmega*C*U). Die Zeigergleichung für den Kondensator lauter also " U= 1/C*Integral*I*d*t " In der Zeigergleichung wird in symbolischer Schreibweise die Integration nach der Zeit durch Division durch „j*kOmega“ bewirkt. Die Ladung auf dem Kondensator ist als "q = Integral i*d*t " in der symbolischen Schreibweise "Q = I/j*kOmega .
Mit Einführung der Symbolischen Schreibweise sind damit alle Gleichungen in der Wechselstromtechnik ohne Differentialzeichen oder Integralzeichen möglich.
Soweit zu den Belastungsarten im Wechselstromnetz. Wie wir us der Gleichstromtechnik wissen, ist die Leistung „P= U*I“ und „U=I*R“ und „I=U*G“ oder „I=U/R“ und „G=I/U“ oder „R=U/I“.
Diese Formeln gelten auch im Bereich der Wechselstromtechnik. Es ist lediglich dadrauf zu achten, daß Ströme, die eine Belastungsrichtung aufweisen auch mit dem entsprechenden Belastungswiderstand berechnet werden.
Auf Grundlage der Spannung ist ein Wirkstrom auch an einem ohmschen Widerstand gekoppelt, ein induktiver Strom stets an eine Spule und deren Induktivität und ein kapazitiver Strom stets an einem kapazitiven Widerstand bzw. Kondensator geknüpft.
Jeder Strom wird im rechtwinkligem Dreieck eine Richtung einnehmen. Die Richtungen sind zugeordnet und dürfen nicht verwechselt werden. Dann ist es auch möglich über den Lehrsatz des Pythagoras die Scheinleistung auszurechnen. „S= Wurzel aus P²+Q²“ wobei „S“ in „VA“, „P“ in „W“ und „Q“ in „var“ gemessen werden. „S“ bildet die Hypotenuse, „P“ die Ankathete und „Q“ die Gegenkathete, oder Du reches über die Winkelfunktion des Winkel kalfa. Demnach ist sin kalfa = Gegenkathete / Hypotenuse und cos kalfa = Ankathete / Hypotenuse der tan kalfa = Gegenkathete/Ankathete. Da die Hayotenuse ja die Scheinleistung „S“ aussagt, währe dann „S=Q/sin kphi“ bzw. „S=P/cos kphi“.
Man nennt den ganzen Quatsch auch geometrische Addition.
Die entscheidene Frage zu Deiner USV Belastung lautet als;
- handelt es sich um eine reine Sinusschwingung
- Welche Scheinleistung hat das nur in Wirkleistung angegebene Gerät
Wie es zu handhaben ist und die Zusammenhänge, zwar sehr kurz, dürfe nach durcharbeit erkennbar sein.
Cheers
F-M