VIELEN HERZLICHEN DANK FÜR EURE BEITRÄGE! owT Gruß
ohne
weiteren
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Danke, Maximilian!
Hallo Maximilian!
Vielen Dank, erstmal für Deine Antwort!
meine Erfahrung ist, Menschen finden ihre biologische Herkunft
wichtig.
Hier sind wir uns einig. Ich glaube jedem Menschen (und sogar jedes Tier) ist es sehr wichtig zu wissen, wo seine Würzeln sind und wo er herkommt.
Meine Schwester hat ein uneheliches Kind.
Sag Ihr bitte einen lieben Gruß, unbekannterweise, von einer ebensolchen! :o))
Bei uns ist die Geschichte nicht „so kraß“, denn der H-Vater und David haben sich schon ganze 2x gesehen (jeweils ca 1 Std) und er zahlt, obwohl er weder ein Deutscher ist noch in Deutschland lebt.
Ich habe 2 oder sogar 3 Bilder von ihm aber das wars auch.
Meine Schwester lebt mittlerweile mit einem anderen Mann
zusammen, der ein sehr inniges Verhältnis zu dem Jungen hat,
und ihm offensichtlich gut tut.
Dann haben wir beide riesen Glück gehabt, wie es ausschaut…
Trotzdem: Für meinen Neffen war von Anfang an klar, daß er
nicht „Der Papa“ ist. Der lebt in Amerika. Mein Schwager ist
„Freundpapa“ oder etwas anderes sehr liebenswertes, aber nicht
der Vater.
Vielleicht ist es eine Frage des Alters??? Damit meine ich genauer, daß evtl war Dein Neffe schon „zu alt“ um der damals neuen Freund Deiner Schwester als Vater anzusehen??? David war ganze 9 Monate alt und er nennt mein Freund „Papa“. Einfach so. Das unterstütze ich, indem ich ihm das nicht ausrede. Auch seine Familie -von meinem Freund- verhält sich wirklich wie die meine.
Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena
Moin Burkh!
ich empfinde den Begriff „Erzeuger“ als abfällig.
Wenn Ihr das als Deutscher sagt (Du und viele anderen) wird es wohl stimmen. Nur ich als spanisch- und katalanisch-Muttersprachlerin kann ich das nciht merken. Also danke für den Hinweis -stellvertretend für alle, die mir das schon mal gesagt haben!.
Wenn er dem
Kind gegenüber genutzt wird, um seinen biologischen Vater zu
bezeichnen, trifft diese Abfälligkeit auch das Kind, denn es
trägt die Gene seines biologischen Vaters unauslöschlich in
sich.
Das ist klar. Nur die Abfälligkeit dieses Wortes kennt er noch nicht. Wenn er „Erzeuger“ mit dem „Ursprungsvater“ asoziiert lange bevor ihn diese Abfälligkeit bewußt wird, wird es für ihn eben nie so abfällig. Evtl könnte er das DANN von anderen Menschen / Kinder es lernen. Aber genauso wie ich gelernt habe, daß man sich hier in Deutschland nicht mit „Heil“ grüßt, wie ich vor viiiiiiiiiiiiiiielen Jahren, lange bevor ich einen deutscher begegnet bin geschweige denn ich dann in Deutschland zum ersten mal war, gedacht hatte…
PS: würdest du eine Mutter, die nicht mit ihrem Kind lebt, als
„Gebärerin“ bezeichnen?
Nein, würde ich genauso wenig. Aber trotzdem ist diese Bezeichnung zumindest teilweise wahr vorausgesetzt, sie hat das Kind gezeugt, ausgetragen und dann entbunden. Wenn auch abfällig, klar.
Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena
Hallo Helena,
Das ist klar. Nur die Abfälligkeit dieses Wortes kennt er noch
nicht. Wenn er „Erzeuger“ mit dem „Ursprungsvater“ asoziiert
lange bevor ihn diese Abfälligkeit bewußt wird, wird es für
ihn eben nie so abfällig. Evtl könnte er das DANN von
anderen Menschen / Kinder es lernen. Aber genauso wie ich
gelernt habe, daß man sich hier in Deutschland nicht mit
„Heil“ grüßt, wie ich vor viiiiiiiiiiiiiiielen Jahren, lange
bevor ich einen deutscher begegnet bin geschweige denn ich
dann in Deutschland zum ersten mal war, gedacht hatte…
Das ist aber was anderes. Wenn er irgendwann erfaehrt,
dass das Wort negativ belastet ist, dann wird ihn das sehr wohl
treffen, denn es sagt ja etwas ueber deine Gefuehle (bzw.
die Gefuehle seines Ziehvaters aus), wenn ihr diesen Ausdruck
benutzt.
Ausserdem, selbst wenn das Wort allein neutral waere,
die Tatsaeche, dass da jemand auf seine Funktion
als Samenspender reduziert wird (denn das ist es), macht
es ja schon an sich negativ. Und er erfaehrt damit zumindest,
was du von ihm haelst. Implizit bedeutet das, dass er seine
Zeugung so sehen kann, als sei es ein Fehler gewesen, mit
dem du dich abgefunden hast.
Gruesse
Elke
Bitte Helena 
Hallo Helena,
Vielleicht ist es eine Frage des Alters??? Damit meine ich
genauer, daß evtl war Dein Neffe schon „zu alt“ um der damals
neuen Freund Deiner Schwester als Vater anzusehen??? David war
ganze 9 Monate alt und er nennt mein Freund „Papa“. Einfach
so. Das unterstütze ich, indem ich ihm das nicht ausrede. Auch
seine Familie -von meinem Freund- verhält sich wirklich wie
die meine.
Es kann natürlich sein, daß das Alter eine Rolle spielt. Dei beiden sind seit 2-3 Jahren liiert, wohnen seit 1 Jahr zusammen.
Außerdem spielt sicher die EInstellung der Mutter eine Rolle.
Meine Schwester hat nie abschätzig über seinen Vater geredet.
Sie war 3 Jahre in New York, es war eine schöne Zeit, und Jakob ist das Ergebnis. Steve (der Vater) ist trotz allem ein Teil ihres Lebens gewesen.
Dadurch hatte mein Neffe immer das sichere Gefühl, einen richtigen Vater zu haben. Auch wenn der eben in Amerika lebt.
Liebe Grüße,
Max
Du hast vollkommen Recht!
Hallo Elke!
Du hast vollkommen Recht.
Nur wie gesagt, mir entgehen solche „Nebengeschmäcker“.
Also vielen Dank (denn ich habe dazu sonst nichts mehr zu sagen!) und ein Sternchen von mir!
Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena
Das ist bestimmt richtig so
Hallo Maximilian!
Das Verhalten Deiner Schwester kann ich nur gutheissen. Ich denke es ist vollkommen richtig wie sie sich in dieser Situation, verhält.
So wie es mir hier empfohlen wurde, werde ich David nie schlecht über sein H-Vater reden (auch nicht andeutungsweise), aber genauso wenig werde ich ihn auszureden versuchen, mein Freund anders als „Vater“, „Papa“ o.Ä. zu bezeichnen. ER kennt das gar nicht anders!
Mit den Vorschlägen, die mir hier gesagt würden, werde ich mich David an diese Tatsache heran „tasten“ und somit die Bereitschaft zu einem Gespräch darüber signalisieren.
Also nochmals vielen Dank für Dein Beitrag!
Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena
Hallo Helena,
Also für mich persönlich gibt es ein himmelsweite Unterschied
zwischen einen (Er-)Zeuger und einen Vater.
es gibt also:
- den reinen Erzeuger (der dann nicht Vater sein will oder kann)
- den Erzeuger und Vater (wohl der optimale Fall)
- den Vater (durch Partnerschaft mit der Mutter der Kinder)
Aber was ist mit:
- der gewünschte Vater? (er hat mit der alleinerz. Mutter eine freundschaftliche Beziehung, kümmert sich sehr gerne um die Kinder und liebt sie, hat jedes WE mindestens 3 von den 5 Kids bei sich, und die Kinder sagen Papa zu ihm)
Schounge Jrooß ousser Eefel,
Markus Onlein aus Offlein
Hi Markus!
Aber was ist mit:
- der gewünschte Vater? (er hat mit der alleinerz. Mutter eine
freundschaftliche Beziehung, kümmert sich sehr gerne um die
Kinder und liebt sie, hat jedes WE mindestens 3 von den 5 Kids
bei sich, und die Kinder sagen Papa zu ihm)
Gemeinsam mit allen Beteiligten sollte man einen Namen für ihn gefunden werden. Vorausgesetzt dieser Mann will einen solchen haben…
Schounge Jrooß ousser Eefel,
Muchos saludos desde Nuremberg! ;o)))
Helena
Gemeinsam mit allen Beteiligten sollte man einen Namen für ihn
gefunden werden. Vorausgesetzt dieser Mann will einen solchen
haben…
Hallo Helena,
die Namenssuche haben ja die Kinder schon erfolgreich erledigt; und völlig aus sich heraus!
Noch en schounge Jrooß ousser Eefel,
Markus Onlein aus Offlein
PS: Der „echte“ Vater (der Erzeuger) wird kaum erwähnt von den Kindern, und wenn doch mal, dann mit dem Vornamen, oder wenn er in gutes Licht gestellt werden soll: -Papa.
War nichts anders zu erwarten, oder? owT Gruß
die Namenssuche haben ja die Kinder schon erfolgreich
erledigt; und völlig aus sich heraus!
ohne
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