Hallo,
da mein Laptop kaputt gegangen ist, muss ich mir wohl oder übel einen neuen kaufen.
Bisher hatte ich ein Thinkpad R50e und war damit recht zufrieden. Habe einen Händler gefunden, der Notebooks gebraucht verkauft (falls ihr da eine günstige Empfehlung habt, immer her damit). Neben der R-Serie gibt es da auch die T-Serie von Lenovo. Nur versteh ich den Unterschied nicht ganz genau. Wäre wohl jemand so freundlich und erklärt mir das kurz.
Und da habe ich noch eine Frage:
Ich kann wählen zwischen den Prozessoren:
PIII
PIV
P-M
Gehe ich recht in der Annahme, dass der PIV der beste ist, der PIII so mittel und der P-M der schlechteste der Drei?
Grüße
Patrick
Moien
da mein Laptop kaputt gegangen ist, muss ich mir wohl oder
übel einen neuen kaufen.
Wenn es ein gebrauchstes sein soll: Lass die Finger von T4* (und teilweise R5* und X4*). Die 3 Serien sind kurz nach der ROHS-Umstellung gebaut worden und haben für Thinkpad-Verhältnisse extrem hohe Ausfallquoten.
Wäre wohl jemand so freundlich und erklärt mir das
kurz.
Die T-Modelle sind leichter, einen Tick kleiner und haben i.d.R. die bessere Ausstattung. Die R sind billiger, wiegen mehr und haben schlechtere Displays.
Und da habe ich noch eine Frage:
Ich kann wählen zwischen den Prozessoren:
PIII
PIV
P-M
Gehe ich recht in der Annahme, dass der PIV der beste ist, der
PIII so mittel und der P-M der schlechteste der Drei?
Für ein Notebook ist der P-M der beste, dann kommt der PIII und ganz weit hinter der P4.
Der P-M war die erste brauchbare Notebook-CPU. Das Teil ist pro Takt deutlich schneller als alle P4-Varianten (auch die P4M) und braucht einen Bruchteil des Stroms (viel Strom = viel Lärm = wenig Akkulaufzeit). Der PIII frist auch Strom, aber immernoch deutlich weniger als der P4. Er ist langsamer als die beiden anderen. Der P4 ist laut und nicht wirklich schnell. Sowas baut man nicht in ein Laptop ein.
cu
Hallo,
Wenn es ein gebrauchstes sein soll: Lass die Finger von T4*
(und teilweise R5* und X4*). Die 3 Serien sind kurz nach der
ROHS-Umstellung gebaut worden und haben für
Thinkpad-Verhältnisse extrem hohe Ausfallquoten.
ich hab in den letzten Jahren mehrere gebrauchte T4x gekauft. Fuer den Eigenbedarf wie auch fuer Kunden. Ausfaelle hatte ich noch nicht keine!
Meiner Meinung nach ist ein gebrauchtes T4x das ideale Notebook schlechthin. Zur Zeit kann ich nichts vergleichbares finden, dass einen so gutes Preis/Leistungsverhaeltnis bietet.
T42 in Vollausstattung gibt es schon ab 300 Euro, teilweise noch mit Restgarantie.
Anbieter (ohne Wertung):
www.harlander.com
www.tb-computers.de
www.vb-computers.de
www.pc-gratis.de
www.lapstore.de
Und hier eine Uebersicht ueber die Modellreihen:
http://www.thinkwiki.org/wiki/Hardware_Specifications
Man kann grob sagen, sie liest sich von links oben nach rechts unten qualitativ zunehmend.
Ciao! Bjoern
Moien
ich hab in den letzten Jahren mehrere gebrauchte T4x gekauft.
Fuer den Eigenbedarf wie auch fuer Kunden. Ausfaelle hatte ich
noch nicht keine!
Das hier deckt sich in etwa mit dem was ich an Ausfällen sehe: http://www.thinkpad-forum.de/index.php?page=Thread&p…
cu
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Hallo,
Das hier deckt sich in etwa mit dem was ich an Ausfällen sehe:
http://www.thinkpad-forum.de/index.php?page=Thread&p…
das ist Flexing. Ein anderes Thema das mir quer geht. Seitdem es das Phaenomen gibt sind mir unzaehlige angebliche Flexing-Opfer (auch nicht IBM) untergekommen.
Bei mehr als der Haelfte war einfach nur Windows im Eimer!
Einige hatten sogar Sturzspuren und Fussabdruecke auf dem Deckel!
Bei einem war der Akku leer!
Und bei gut 10% der „Flexing-Opfer“ war tatsaechlich ein Schaden, den man so nicht erklaeren konnte. Ob es „Flexing“ war kann ich nicht sagen.
Und auch die von dir angefuehrte Statistik sehe ich als sehr zweifelhaft an.
Der Haupteil der Flexing-Opfer beklagt sich ueber ein Einfrieren des Systems waehrend des Betriebes! Wenn ich das so anfuehre finde ich sogar noch bekennende Flexing-Opfer mit Desktop-PCs =:wink:
Ich trage bei Datenerfassungen ein T40 mehrere Stunden geoeffnet mit einer Hand durch die Gegend. Daumen auf den IBM-Logo, Handflaeche unter den Laptop. Angeblich toedlich!
Wenn du aber sagst, dass du das ganze aehnlich beobachtet hast waer es vielleicht interessant zu Erfahren bei welchen Nutzungsarten du dies festgestellt hast.
Ciao! Bjoern
Moien
Bei mehr als der Haelfte war einfach nur Windows im Eimer!
Die Toten hier erreichen noch nicht mal das BIOS.
Einige hatten sogar Sturzspuren und Fussabdruecke auf dem
Deckel!
Ja, sowas gibts immer wieder, da können die Thinkpads nix für (ohne Worte: http://forums.lenovo.com/lnv/board/message?board.id=… ). Das schärfste hier waren mal Reifenspuren auf einem Vaio. Konnt sich auch keiner erklären wieso der plötzlich nicht mehr geht …
Wenn du aber sagst, dass du das ganze aehnlich beobachtet hast
waer es vielleicht interessant zu Erfahren bei welchen
Nutzungsarten du dies festgestellt hast.
Uni "Forschung"betrieb. Die Teile machen halt einerseits die Vorlesungen, gehen aber auch bei Industrieprojekten ausserhalb mit und machen da alles mögliche. Meistens fallen zuerst Grakafehler (bunte Klötzschen im BIOS, Streifen in X/Windows, Crashs im 3D-Modus) auf. Die haben dann i.d.R. auch Probleme mit dem PCMCIA (was hier nur wenige nutzen und deshalb keinem auffällt). Das USB 1.1/2.0-Problem ist hingegen extrem selten.
Geräte auf denen nie was mit 3D läuft halten länger. Die Kombination Catia & Co und extern einsetzt ist hier das Hauptproblem. So ab 2,5-3 Jahren wird ein deutlicher Unterschied zwischen Dells, anderen Thinkpads und den T4*/R5* sichtbar. Die T42 halten sich bis jetzt besser. Endweder da kommt der Hammer später oder die Boards sind haltbarer.
cu