Unterschiede bei der Definition 'Magie'....?

Hallo!

Es gibt im Internet und in vielen Büchern eine Menge Definitionen für das Wort „Magie“ (das was im Englischen als ‚magick‘ mit k am Ende des Wortes geschrieben wird).

Eine häufig Definition ist:„MAGICK is the Science and Art of causing Change to occur in conformity with Will.“
„Magie ist die Wissenschaft und Kunst Veränderungen herbeizuführen mit der Willenskraft.“

Nun meine Frage:

Was ist die Definition der Magie laut der Bibel?
Was sagt die Bibel was Magie ist?

Ciao
Catmad

Hallo Catmad,

Was ist die Definition der Magie laut der Bibel?
Was sagt die Bibel was Magie ist?

In der Bibel wird nirgendwo definiert, was Magie ist. Es wird als gegeben genommen, dass der Leser weiss, was damit gemeint ist.
Es wird erwähnt, dass die Ägypter, die Philister und die Baylonier Magie trieben. Auch bei den Israeliten kam es vor, obwohl Ihnen Das strengsten verboten war.

5. Mose 18:9-12
9 Wenn du in das Land kommst, das Jehova, dein Gott, dir gibt, sollst du nicht lernen, gemäß den Abscheulichkeiten jener Nationen zu tun. 10 Es sollte sich in dir nicht jemand finden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, jemand, der sich mit Wahrsagerei beschäftigt, der Magie treibt, oder jemand, der nach Omen ausschaut, oder ein Zauberer 11 oder einer, der andere mit einem Bannspruch bindet, oder jemand, der ein Geistermedium befragt, oder ein berufsmäßiger Vorhersager von Ereignissen oder jemand, der die Toten befragt. 12 Denn jeder, der diese Dinge tut, ist für Jehova etwas Verabscheuungswürdiges, und wegen dieser Abscheulichkeiten vertreibt Jehova, dein Gott, sie vor dir.

Im Anhang stelle ich noch einen Artikel aus dem Buch „Einsichten in die Heilige Schrift“ von der Wachturmgesellschaft.

Gruß
Carlos

Anhang
MAGIE UND ZAUBEREI.

Das Anwenden geheimer Künste und unheimlicher Kräfte, wahrscheinlich um in Verbindung mit spiritistischen, okkulten Mächten Dinge zu bewirken, die über das Natürliche hinausgehen.

Zur „Schwarzen Magie“ werden Bannsprüche, besondere Flüche und „der böse Blick“ gezählt, die Feinden Schaden zufügen sollen. Andererseits meinen Personen, die „Weiße Magie“ treiben, daß diese günstige Auswirkungen habe, da durch sie Bannsprüche gebrochen und Flüche aufgehoben würden. Bei manchen Völkern des Altertums war „Schwarze Magie“ verboten und wurde mit dem Tode bestraft. Die Bibel geht jedoch noch einen Schritt weiter und verbietet jede Form von Spiritismus oder Magie (3Mo 19:26; 5Mo 18:9-14). Mit Hilfe von Zauberformeln, die der Magietreibende angeblich durch übernatürliche Kenntnis und Weisheit erhalten hat, versucht er, Menschen zu beeinflussen und künftige Ereignisse zu ändern. Darin unterscheidet sich die Magie von der Wahrsagerei, die künftige Geschehnisse lediglich zu ermitteln, sie aber nicht zu beeinflussen oder zu ändern sucht. (Siehe WAHRSAGEREI.)

Der Gedanke, daß durch Zauberei Wunder geschehen könnten, beruht weitgehend auf der Ansicht, böse Geister könnten veranlaßt werden, aus jemand auszufahren oder in jemand zu fahren, und könnten überlistet und getäuscht sowie in einem Holzstück oder in einer Tonstatue gefangen oder eingeschlossen werden. Man hat beispielsweise behauptet, die Dämonen ließen sich durch das Anlegen magischer Pfade aus Honig oder anderen angenehmen Dingen nach dem Willen des Magiers lenken.

Solche Vorstellungen führten dazu, daß sich eine verschlagene Klasse von Magie treibenden Priestern bildete, die große Macht über das Leben der Menschen ausübte und von denen, die unter ihrem Einfluß standen, beträchtliche Summen erpreßte unter dem Vorwand, übernatürliche Kräfte und Gewalt über die Dämonen, ja größere Gewalt als sie zu besitzen. Man nahm an, daß diese berufsmäßigen Zauberer die Dämonen beschwören könnten und sie ihnen gehorchten, daß aber die Dämonen keine Macht über die Zauberer hätten.

Spiritistische Bräuche, sogenannte „Wissenschaften“, wurden von den alten Chaldäern Babyloniens entwickelt und gepflegt. Im 8. Jahrhundert v. u. Z. erwähnte Jesaja, daß das Babylon seiner Tage voll von Zaubereien aller Art war (Jes 47:12-15). Über ein Jahrhundert später, zur Zeit Daniels, bildeten die Magie treibenden Priester immer noch einen Teil des babylonischen Hofstaats (Da 1:20; 2:2, 10, 27; 4:7; 5:11). Der Ausdruck „Magie treibende Priester“ ist eine wörtliche und treffende Übersetzung aus dem Hebräischen.

Die Babylonier hatten große Furcht vor mißgestalteten Personen, die man Zauberer und Hexen nannte in der Annahme, sie würden „Schwarze Magie“ treiben. Die Priester dagegen sollen Meister der „Weißen Magie“ gewesen sein. Sie glaubten, daß dieselbe Beschwörungsformel, die, von einem Priester ausgesprochen, einen Kranken gesund machen könnte, diesen töten würde, falls ein Zauberer oder eine Hexe sie gebrauchte.

Als sich die Menschen zufolge der Sprachverwirrung in Babel über die ganze Erde ausbreiteten, nahmen sie möglicherweise eine gewisse Kenntnis solcher magischen Künste mit (1Mo 11:8, 9). Heute praktizieren Millionen die Magie des Mantras, das ist die mystische Formel, Hymne oder das mit einem Zauber verbundene Gebet bei den weitverbreiteten Formen des Hinduismus. Magie treibende Priester, Medizinmänner und Zauberer aller Art findet man weltweit an vielen Orten, so wie einst bei den Ägyptern des 18. Jahrhunderts v. u. Z. in den Tagen Josephs (1Mo 41:8, 24). Mehr als zwei Jahrhunderte nachdem Joseph in die Sklaverei verkauft worden war, wiederholten die Magie treibenden Priester Ägyptens anscheinend in einem gewissen Maße die ersten beiden der von Moses gewirkten Wunder (2Mo 7:11, 22; 8:7). Sie waren jedoch machtlos, als es dann um das Hervorbringen von Stechmücken ging, und mußten zugeben, daß es „der Finger Gottes“ war. Ebensowenig vermochten sie, die Beulenplage von sich fernzuhalten (2Mo 8:18, 19; 9:11).

Von der Bibel verurteilt. Die Bibel unterscheidet sich in einzigartiger Weise von den Schriften anderer alter Völker, indem sie unheimliche Macht und magische Künste verurteilt, wo immer sie erwähnt werden. Nirgends empfiehlt sie die „Weiße Magie“ als ein Mittel, um Zaubersprüche der „Schwarzen Magie“ unwirksam zu machen. Vielmehr betont sie die Wichtigkeit des Glaubens, des Gebets und des Vertrauens auf Jehova als Schutz gegen unsichtbare ‚böse Geistermächte‘ und gegen alles, was sie bewirken, einschließlich magischer Einflüsse (Eph 6:11-18). Die Psalmen enthalten Gebete gerechter Menschen um Befreiung von Übel, und Jesus lehrte uns, um Befreiung „von dem, der böse ist“, zu beten (Mat 6:13). Im Gegensatz dazu sind der Talmud und der Koran von Aberglauben und Furcht gekennzeichnet. Das apokryphe Buch Tobias (Tobit) enthält absurde Passagen über Wunder in Verbindung mit Zauberei (Tob. 6:4 [5], 8, 9, 17; 8:2, 3; 11:8-13; 12:3; siehe APOKRYPHEN [Tobias (Tobit)]).

Die Nation Israel unterschied sich also in dieser Hinsicht von ihren Zeitgenossen, und damit es so bliebe, gab Jehova seinem Volk einige deutlich formulierte Gesetze über Personen, die mit den okkulten Mächten verkehrten. „Du sollst eine Zauberin nicht am Leben lassen“ (2Mo 22:18). „Ihr sollt nicht Magie treiben.“ „Was einen Mann oder eine Frau betrifft, in denen sich ein Mediumsgeist oder Geist der Vorhersage findet, sie sollten unweigerlich zu Tode gebracht werden“ (3Mo 19:26; 20:27). „Es sollte sich in dir nicht jemand finden . . ., der Magie treibt, oder jemand, der nach Omen ausschaut, oder ein Zauberer oder einer, der andere mit einem Bannspruch bindet, oder jemand, der ein Geistermedium befragt“ (5Mo 18:10-14).

Ferner erklärte Jehovas Prophet, Gott werde all diejenigen wegtilgen, die sich mit Zaubereien beschäftigen (Mi 5:12). Gewisse Personen wie Saul, Isebel und Manasse, die Jehova verließen und sich Zaubereien der einen oder anderen Art zuwandten, sind Beispiele aus der Vergangenheit, die man nicht nachahmen sollte (1Sa 28:7; 2Kö 9:22; 2Ch 33:1, 2, 6).

Aus den Christlichen Griechischen Schriften geht hervor, daß es in den Tagen Jesu und der Apostel im ganzen Römischen Reich Zauberer gab. Paulus verurteilte einen von ihnen namens Bar-Jesus, der auf der Insel Zypern lebte, als einen „Sohn des Teufels“, der „von jeder Art Trug und jeder Art Schurkerei erfüllt“ war (Apg 13:6-11). Es gab indes auch andere, z. B. Simon aus Samaria, die ihre magischen Bräuche aufgaben und das Christentum annahmen (Apg 8:5, 9-13). In Ephesus trugen bei einer Gelegenheit „eine ganze Anzahl von denen, die magische Künste getrieben hatten, . . . ihre Bücher zusammen und verbrannten sie vor allen. Und man rechnete den Wert derselben zusammen und fand, daß sie fünfzigtausend Stück Silber [37 200 $, wenn es sich um Denare handelte] wert waren“ (Apg 19:18, 19). In seinem Brief an die Galater zählt der Apostel Paulus Spiritismus oder Okkultismus zu den „Werken des Fleisches“ und sagt warnend, daß „die, die solche Dinge treiben, Gottes Königreich nicht erben werden“ (Gal 5:19-21). Alle, die solchen babylonischen Bräuchen weiter nachgehen, werden außerhalb dieses herrlichen Königreiches sein (Off 21:8; 22:15). Sie werden zusammen mit Babylon der Großen vernichtet werden, die dafür bekannt ist, daß sie durch ihre Zaubereien die Nationen irreführt (Off 18:23; siehe MACHT, MACHTTATEN [Zweckmäßiger Gebrauch der Macht]).

Hallo Carlos!

Erstmal vielen Dank für deine Nachforschungen!

In der Bibel wird nirgendwo definiert, was Magie ist. Es wird
als gegeben genommen, dass der Leser weiss, was damit gemeint
ist.

Nun, die Frage die in meinem Kopf herumschwirrt ist folgende:
Laut der modernen Definition der Magie, ist es eine Kunst oder Wissenschaft Ereignisse oder Zustände zu ändern mit der Kraft des Willens.
Jesus hatte Wasser in Wein verwandelt, das war weil er es so wollte!(?) Als seine Mutter ihn darauf aufmerksam gemacht hatte, dass der Wein auf der Hochzeitsfeier zu ende war, antwortete er:„Was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Zeit ist noch nicht gekommen!“
Das er sich hier auf seinen Tod bezogen hat, weiss ich, jedoch hat er trotzdem kurz danach angeordnet Wasser in Behälter zu füllen, und diese wurden zu Wein.
Geschah das nicht nach seinem Willen? Könnte man dies nicht als Magie bezeichnen?

Auch als er auf Wasser gelaufen ist, war das unbedingt zur Erfüllung seiner Ziele nötig? Klar, vom Berg aus sah er das sich die seine Jünger in Schwierigkeiten befanden, weil sie mit ihrem Boot in ein Unwetter geraten waren. Aber hätte er sich die Mühe nicht sparen können und ihnen im Vorraus sagen können das sie erst später losfahren sollten, weil ein Unwetter nahte?
Geschah dieses Wunder auch nicht gemäss seinem Willen?

Oder als er mit seinen Jüngern im Boot war und ein Unwetter losbrach, hatte er auch einen Befehl erteilt, und das Wetter beruhigte sich sofort.

Schönes Wochenene wünsche ich dir!
Und danke im Vorraus für deine Mühe!!!

Ciao
Catmad

Hallo Catmad,

Nun, die Frage die in meinem Kopf herumschwirrt ist folgende:
Laut der modernen Definition der Magie, ist es eine Kunst oder
Wissenschaft Ereignisse oder Zustände zu ändern mit der Kraft
des Willens.

Der Gedanken, die Wunder der Bibel mit Magie gleichzusetzen hat mich zunächst verblüfft. Aber die Idee macht Sinn, denn für einen Nichtisraeliten wirkten die biblischen Wunder wie Magie.

Die obige Definition unterscheidet sich aber von der Art von Magie, wie sie im Altertum betrachtet wurden. Die Zauberer versuchten entweder Kräfte von Göttern, Dämonen und Geistern und Naturmächte zu kontrollieren.
Da sind beispielsweise die Magie treibenden Priester der Ägypter oder die Astrologen der Babylonier.

Die Propheten in der Bibel wirkten die Wunder nicht aus sich heraus, sondern Gott bewirkte sie.
Da gibt es ein schönes Beispiel in
4.mose 20:10-12
10 Danach riefen Moses und Aaron die Versammlung vor dem zerklüfteten Felsen zusammen, und er sagte dann zu ihnen: „Hört nun, ihr Widerspenstigen! Sollen wir euch aus diesem zerklüfteten Felsen Wasser hervorbringen?“ 11 Hierauf erhob Moses seine Hand und schlug den zerklüfteten Felsen mit seinem Stab zweimal; und viel Wasser begann hervorzukommen, und die Gemeinde und ihre Lasttiere begannen zu trinken.
12 Später sprach Jehova zu Moses und Aaron: "Weil ihr nicht Glauben an mich bekundet habt, mich vor den Augen der Söhne Israels zu heiligen, darum werdet ihr diese Versammlung nicht in das Land bringen, das ich ihnen bestimmt geben werde.

Nicht Moses hat das Wunder vollbracht, sondern Gott. Und weil Moses in seinem Zorn vergessen hat darauf hinzuweisen, durfte er nicht in das Heilige Land.

Bei Jesus war es ähnlich. Die Kraft Wunder zu bewirken kommt nicht aus ihn selbst heraus, sondern von Gott.
Johannes 5:19
19 Daher fuhr Jesus fort, ihnen zu antworten und zu sagen: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann gar nichts aus sich selbst tun, sondern nur das, was er den Vater tun sieht.
So gibt es auch ein Beispiel, wo Jesus ein Wunder bewirkte ohne es bewußt bewirkt zu haben.

Geschah das nicht nach seinem Willen? Könnte man dies nicht
als Magie bezeichnen?

Was die biblischen Wunder von Magie unterscheidet, ist, dass sie von Gott bewirkt werden, während Magier falsche Götter, Satan, Dämonen und Geister (in Wirklichkeit auch Dämonen) bemühen.
Aus diesem Grund wird Magie und Spiritismus in der Bibel aufs schärfste verurteilt.

Auch als er auf Wasser gelaufen ist, war das unbedingt zur
Erfüllung seiner Ziele nötig?

Vielleicht diente es dazu den Glauben seiner Jünger zu stärken.
Beurteilen kann ich es nicht.

Geschah dieses Wunder auch nicht gemäss seinem Willen?

Doch, aber die Frage ist immer; Geschehen diese Wunder gemäß dem Willen seines Vaters. Das ist das Hauptkriterium.

Gruß
Carlos

1 „Gefällt mir“

Hallo Catmad,

„Magie ist die Wissenschaft und Kunst Veränderungen
herbeizuführen mit der Willenskraft.“

Ich bin zwar kein Bibel- Experte, schreibe Dir aber trotzdem mal ein paar Sätze dazu.
Erst einmal ist Magie mit Zauberei überhaupt nicht gleich zu setzen. Zauberei ist lediglich das erlernen und ausführen bestimmter Tricks, die so perfektioniert werden können, das sie für den Betrachter in ihren Ablauf nicht nicht mehr nachvollziehbar werden. Auch wird ihm mit viel Ablenkung die Konzentration geraubt. Es ist also eine erlernbare Kunst.

Magie hingegen ist etwas völlig anderes. Da gibt es einmal die helle (oder auch weiße) Magie, die heilende Kräfte hat.
Diese ist für und nicht gegen den Menschen. Die Heiler und auch die Kräuterfrauen (Hexen) würden früher oft als Magier bezeichnet, da sie ein ausgeprägtes naturwissenschaftliches Verständnis hatten und dieses zum nutzen des Menschen einsetzten.
Unter diese Magie fällt zum Beispiel die LIEBE! Jeder weiß, wie reine wahrhaftige Liebe sich auf den Menschen (und alle anderen Geschöpfe natürlich auch) auswirken kann. Sie hat eine enorme Kraft und kann eine völlige Veränderung des Anderen hervorrufen.
Barmherzigkeit, Gnade, Mitleid sind unter anderem Eigenschaften (Tugenden, die durchaus erlernbar sind), die einen Feind entwaffnen (das Herz öffnen) können, vorausgesetzt sie entspringen dem reinen Herzen.
Die Spiritualität des Magiers ist nichts anderes als seine Weisheit (Geist), die er auf seinen Lehrweg der Tugenden erfahren hat.
Die dunkle, also schwarze Magie ist das Gegenteil der weißen. Genauso, wie es Kräuter und Heilpraktiken gibt, die den Menschen gesunden lassen, so gibt es auch Techniken und Mittel, um ihn Erkranken oder gar Sterben zu lassen. Im Gegensatz zur Liebe steht der Hass, also alle negativen Gefühle, die eben zerstörend wirken.
Das Wort hat in beiden Magieformen große Bedeutung. Aber auch hier kann die Wirkung zerstörend oder aufbauend sein(psychologische Ansätze).

Was ist die Definition der Magie laut der Bibel?
Was sagt die Bibel was Magie ist?

Was die Bibel genau sagt, weiß ich nicht. Ich kenne aber die Geschichten des Jesus. Für mich war er ein hervorragender Psychologe und Heiler. Er wirkte mit seinen Tugenden auf den Menschen ein und zog sie mit seiner Wahrhaftigkeit und seinem offen liebenden Herzen in seinen Bann. Wenn das keine Magie ist, weiß ich nicht, warum die Kirche überhaupt davon ausgeht, daß Magie existent ist. Und wenn die Kirche behauptet, die Bibel hätte nichts spirituelles, na bitte, dann fehlt da wohl wirklich der Geist?!

lieben Gruß,
Fionny

Vielen Dank!
Vielen Dank Carlos!

Geschah dieses Wunder auch nicht gemäss seinem Willen?

Doch, aber die Frage ist immer; Geschehen diese Wunder gemäß
dem Willen seines Vaters. Das ist das Hauptkriterium.

Das klingt logisch! Er hatte auch im einen seiner Gebete gesagt:„Vater unser der du bist im Himmel, dein Wille geschehe…“

Ach ja, ich habe noch eine andere Definition aus einem Buch der Okkulten Wissenschaften gefunden. Magie ist „Nicht dein Wille geschehe, sondern meiner!“
Klingt doch fast nach Blasphemie!

Warum akzeptiert aber die Katholische Religion Astrologie und Horoskope, wenn diese Form der Magie von Gott nicht gut gesehen wird?

Unser Pfarrer hatte damals auch immer sein Horoskop in der Zeitung gelesen!

Ciao
Catmad

Bitte, gern geschehen :wink:
Hallo Catmad,

Warum akzeptiert aber die Katholische Religion Astrologie und
Horoskope, wenn diese Form der Magie von Gott nicht gut
gesehen wird?

Unser Pfarrer hatte damals auch immer sein Horoskop in der
Zeitung gelesen!

Es gibt eine deutliche Diskrepanz zwischen den ursprünglichen Lehren und der traditionellen Religionsausübung der Kirchen.

Die katholische Kirche hat da die drastischsten Beispiele:

Im Judentum und ursprünglichen Christentum gibt es z.B. das Verbot, sich Götzen zu machen und diese anzubeten. Über Kreuze könnte man gegebenenfalls noch streiten. Aber was bitte sind denn Heiligen- und Marienstatuen?

Andererseits nennt sich der Pabst Heiliger Vater, und das nicht nur in der deutschen Sprache. Dabei sagte Jesus Christus folgendes in Matthäus 23:9
9 Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn e i n e r ist euer Vater, der himmlische.

In dieser Weise geht es ununterbrochen weiter.

  • Viele Traditionen haben ihren Ursprung in anderen Religionen.
  • Viele Gebote und Anweisungen wurden schlicht vergessen.
  • Noch mehr Gebote und Anweisungen wurden dem Zeitgeist angepaßt.

Gruß
Carlos

1 „Gefällt mir“