Soweit ich weiß, bei der CT muss man eine Spritze mit einem Kontrastmittel bekommen und während der Untersuchung ab und zu ein-, ausautmen und Luft anhalten. Bei der Durchführung von MRT bekommt man keine Spritze und kann man ganz normal atmen. Stimmt das für MRT und CT aller Organen oder gibt es da auch Unterschiede? Oder irre ich mich schon beim ersten Teil meiner Behauprungen?
Hallo,
Oder irre ich mich schon beim ersten Teil meiner
Behauprungen?
Ja. Es gibt auch ein MRT mit Kontrastmittel. Die Luft musste ich allerdings nie anhalten - wie das bei Aufnahmen im Brust-/Bauchraum ist, weiß ich allerdings nicht.
Schreib doch mal, um welchen Bereich es überhaupt geht, dann kann dir eher jemand was dazu sagen.
Schöne Grüße
Petra
Lungen und Oberbauch
Das CT ist eher geeignet für harte Strukturen (Knochen,…).
Das MRT ist eher für weiche Strukturen geeignet (Organe,…).
Man kann aber auch mit einem CT Organe darstellen, für das Gehirn allerdings ist aber das MRT besser geeignet.
Es gibt zudem Abwandlungen vom CT und MRT, z.B. das fMRT, dass Stoffwechselwege im Gehirn erkennen kann.
Das MRT funktioniert auf dem Prinzip des Magnetfeldes.
Das CT funktioniert auf dem Prinzip der radioaktiven Strahlung, was ich finde einen gesundheitlich-fragwürdigenen Aspekt darstellt, wenn man die Behandlung mehrmals in kurzer Zeit in Anspruch nimmt.
Es gibt sowohl CT als auch MR mit und ohne Kontrastmittel.
Primär ist mal die Frage warum du ein MR/CT machen musst bzw ob du irgendwo Metall in deinem Körper hast.
Ein CT stellt dir im allgemeinen die Knochen besser dar und ein MR die Organe. Allerdings, bei einem CT mit Kontrastmittel siehst du Organe und Gefäße auch sehr gut und kannst die im Nachhinein sogar besser beurteilen, weil du CT Bilder auch als 3D Darstellung bearbeiten kannst. So kann sich der Arzt alles aus jedem Blickwinkel anschauen.
Ein MR funktioniert mit einem Magnetfeld (CT mit Röntgenstrahlen), deswegen macht man bei jungen Leuten lieber ein MR. Dafür geht CT schneller!
Ein - & Ausatmen musst du bei beidem… Kommt aufs Programm an!
Das MRT funktioniert auf dem Prinzip des Magnetfeldes.
Das CT funktioniert auf dem Prinzip der radioaktiven
Strahlung, was ich finde einen gesundheitlich-fragwürdigenen
Aspekt darstellt, wenn man die Behandlung mehrmals in kurzer
Zeit in Anspruch nimmt.
Bei PTCA lernt man nie aus. CT hat was mit Radioaktivität zu tun - eine richtig spannende Bemerkung für das leicht in dieser Hinsicht hysterische Deutschland.
Aber bitte: Welche Art radioaktiver Strahlung? alpha, beta oder gamma-Strahlung?
Zudem wird mit einem CT nicht behandelt, sondern diagnostiziert. Zu Röntgenuntersuchung ist lauf RöV (in Deutschland) die Indikation sehr streng zu stellen. Mehrfache „Behandlungen“ dürften da wohl kaum vorkommmen.
Behandlung ist das falsche Wort der Wahl, das gebe ich zu - Untersuchung wäre das richtige Wort, im Eifer des Schreibens passiert das nun mal.
Die Strahlenbelastung solcher Untersuchungen ist nicht zu unterschätzen, auch wenn es Normwerte und Richtlinien gibt können Spätfolgen nicht ausgeschlossen werden.
Aber, aber, Dr Priamos… Alpha-, Beta- und Gamma-Strahlung? Ein CT verwendet Röntgenstrahlen und erzeugt Schnittbilder, die zu einem Volumsdatensatz zusammengefügt werden. Muss ich Ihnen das erst beibringen?
Hossa 
Hier hat der Fehlerteufel zugeschlagen…
Das CT ist eher geeignet für harte Strukturen (Knochen,…).
Das MRT ist eher für weiche Strukturen geeignet (Organe,…).
Das Standard-MRT misst die Verteilung von Protonen, also Wasserstoff-Kernen. Daher ist MRT gut geeignet für Substanzen, die viel Wasser enthalten. Für Lungenbildgebung ist MRT weniger gut geeignet, da in der Lunge wenig Wasser ist. Man kann jedoch die Blutgefäße innerhalb der Lunge mit speziellen Pulssequenzen hervorragend sichtbar machen.
Gehirn allerdings ist aber das MRT besser geeignet.
Es gibt zudem Abwandlungen vom CT und MRT, z.B. das fMRT, dass
Stoffwechselwege im Gehirn erkennen kann.
fMRT bedeutet funktionales MRT. Dabei wird geschaut, welche Neuronen aktiv sind und welche nicht. Dem liegt der sog. BOLD-Effekt (Blood Oxygen Level Dependency) zugrunde. Im Prinzip wird gemessen, wo im Gehirn Sauerstoff verbraucht wird. Mit der Messung von Stoffwechelwegen hat das nichts zu tun. Das ist mit MRT auch möglich, jedoch sind die Messungen extrem aufwändig und die Datenrekonstruktion sehr schwierig.
Das MRT funktioniert auf dem Prinzip des Magnetfeldes.
MRT beruht darauf, dass Kernspins auf Mangetfelder und auf RF-Felder reagieren. Das sind rein quantenmechanische Effekte. Das Magnetfeld wird nur benötigt, damit die Kernspins eine Richtung haben, entlang der sie sich magnetisch ausrichten können. Zur Messung selbst werden Gradientenfelder (die machen das Klopfen) und RF-Pulse benötigt.
Das CT funktioniert auf dem Prinzip der radioaktiven
Strahlung, was ich finde einen gesundheitlich-fragwürdigenen
Aspekt darstellt, wenn man die Behandlung mehrmals in kurzer
Zeit in Anspruch nimmt.
CT basiert auf Röntgenstrahlung. Diese entsteht, wenn schnelle Elektronen zügig abgebremst werden. Radioaktive Strahlung wird für CT nicht benötigt. So hart wir die gamma-Strahlung sind die verwendeten Röntgenstrahlen noch lange nicht.
Viele Grüße
Hasenfuß
Das ist mir durchaus bekannt, ich wollte hier aber keinen Roman hinschreiben schreiben.
Ich habe es allgemein grob beschrieben, natürlich ist es in dem Fall ungenau.
Die Menschen können meist mit solchen für sie fiktiven Worten wie BOLD oder Larmorfrequenz z.B. nichts anfangen, wozu sollte ich das hier hinschreiben?