Hallo,
bin hauptberuflich Netzwerkadministrator und habe seit kurzem ein kleines Nebengewerbe für Netzwerksachen (Windows ActiveDirectory, Router-/Firewallkonfiguration …), aber auch „einfachere“ Tätigkeiten, wie z.B. Programme installieren, PC´s reparieren (softwaremässig) und ähnliches.
Ist es eigentlich üblich, dafür unterschiedliche Stundensätze zu verlangen? Auch beim gleichen Kunden. Netzwerksachen sind meiner Meinung nach höherwertige Tätigkeiten. Z.B. richte ich für eine kleine Firma das Netzwerk ein. Ein Mitarbeiter dieser Firma greift von zu Hause auf die Firma zu. Dafür hat er sich extra einen neuen PC gekauft. Nun hab ich ihm an diesem PC den Zugriff auf die Firma eingerichet. Da er aber ganz neu war, musste ich erst mal Benutzer anlegen, Windows aktivieren, den Virenscanner installieren/aktualisieren, Windows aktualisieren und Office installieren. Also in meinen Augen „einfache“ Tätigkeiten.
Soll man dafür dann ermässigte Sundensätze berechnen?
Danke
Martin
bin hauptberuflich Netzwerkadministrator und habe seit kurzem
ein kleines Nebengewerbe für Netzwerksachen (Windows
ActiveDirectory, Router-/Firewallkonfiguration …), aber auch
„einfachere“ Tätigkeiten, wie z.B. Programme installieren,
PC´s reparieren (softwaremässig) und ähnliches.
Ist es eigentlich üblich, dafür unterschiedliche Stundensätze
zu verlangen? Auch beim gleichen Kunden. Netzwerksachen sind
meiner Meinung nach höherwertige Tätigkeiten. Z.B. richte ich
für eine kleine Firma das Netzwerk ein. Ein Mitarbeiter dieser
Firma greift von zu Hause auf die Firma zu. Dafür hat er sich
extra einen neuen PC gekauft. Nun hab ich ihm an diesem PC den
Zugriff auf die Firma eingerichet. Da er aber ganz neu war,
musste ich erst mal Benutzer anlegen, Windows aktivieren, den
Virenscanner installieren/aktualisieren, Windows aktualisieren
und Office installieren. Also in meinen Augen „einfache“
Tätigkeiten.
Soll man dafür dann ermässigte Sundensätze berechnen?
Hallo Martin,
nutze nie unterschiedliche Stundensätze für deine weitgehend geistige Arbeit. Wenn du gut bist, kannst du leichtere Arbeiten auch in schnellerer Zeit erledigen.
In deinem konkreten Fall hätte ich dem Kunden angeboten, den Rechner mit zu nehmen und die Arbeiten nebenbei auszuführen, während du an anderen Problemen arbeitest. Das erhält dir deinen Stundensatz und du gibst dem Kunden das Gefühl, effizient zu arbeiten.
Wenn du einmal bereit bist, mit dem Stundensatz runter zu gehen, spricht sich das rum.
Grüße
Ulf
Hallo Martin,
bin hauptberuflich Netzwerkadministrator und habe seit kurzem
ein kleines Nebengewerbe für Netzwerksachen (Windows
ActiveDirectory, Router-/Firewallkonfiguration …), aber auch
„einfachere“ Tätigkeiten, wie z.B. Programme installieren,
PC´s reparieren (softwaremässig) und ähnliches.
Ist es eigentlich üblich, dafür unterschiedliche Stundensätze
zu verlangen?
Nein.
Auch beim gleichen Kunden. Netzwerksachen sind
meiner Meinung nach höherwertige Tätigkeiten.
Weiß man das immer vorher? Da kann auch schon mal die Installation
eines Programmes zur „Never Ending Story“ werden.
Soll man dafür dann ermässigte Sundensätze berechnen?
Nein.
Wenn ich mir von einem Spezialisten eine Leistung einkaufe, dann
kostet dieser xxx €/h. Falls ich es schaffen sollte den Spezialisten
dazu zu bewegen meine Wohnung zu saugen, wird der deshalb nicht
billiger, ich hätt mir ja auch eine Putzfrau/mann besorgen können.
Für größere Aufträge kann man hingegen durchaus seinen Stundensatz
senken. Es ist ein riesen Unterschied ob ich hier mal 1h, da mal 2h
oder dort mal einen Monat arbeite.
Gruß
Stefan
Danke für die Antworten (o.T.)
o.T.