Hallo ferra,
ich habe 2 Batterien.
Eine hat 3,6V und 0,2A, die andere hat 1,0V und 0,8A.
Bei der Reihenschaltung addieren sich die Spannungen, der Stromfluss durch die Reihenschaltung sollte nur so hoch werden, wie die schwächste Batterie aushält, andernfalls könnte sie (auf Dauer) beschädigt werden.
Die Reihenschaltung der 3,6V und 1,0V Batterie ergibt also 4,6V.
Der Strom sollte 0,2A nicht übersteigen.
Wenn Du beide Batterien parallel schaltest, also (+) an (+) und (-) an (-), dann fließt von der Batterie mit der höheren Spannung ein (Lade-)Strom in die Batterie mit der niedrigeren Spannung.
Folge: Wenn die Batterie mit der kleineren Spannung kein Akku ist, wird sie durch den Ladestrom wahrscheinlich beschädigt.
Fazit:
Batterien mit unterschiedlicher Ausgangsspannung sollten nicht parallel geschaltet werden, da sonst (hohe) Ausgleichsströme zwischen den Batterien fließen und diese beschädigen können.
Anders sieht es aus, wenn die Spannungsdifferenz zwischen den Batterien verhältnismäßig klein ist (wenige Prozent), der Innenwiderstand ähnlich groß ist, und eine Last an der Parallelschaltung dranhängt. In diesem Fall übernimmt jeweils die vollere der beiden Batterien den größeren Anteil des Laststromes.
Alternative Lösung für die Parallelschaltung von unterschiedlichen Batterien: an den (+)Pol jeder Batterie eine Halbleiterdiode anschließen und die beiden Kathoden der Dioden zusammenschalten. So kann der Strom aus jeder Batterie nur hinausfließen, aber nicht mehr hinein. Ausgleichsströme werden verhindert.
Hoffe das genügt.
Gruß,
Hilarion